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Archiv für Dezember, 2010

Haben Sie das Zeug zum KfZ-Merchaniker?

22. Dezember 2010 Keine Kommentare

Der Beruf des Automechanikers gehört nach wie vor zur den beliebtesten Berufen, in denen man sich ausbilden lassen kann. Vor allem junge Männer beginnen oft schon parallel zur Schulausbildung, meist in der elterlichen Garage oder bei Freunden, an Autos herumzuschrauben und diese zu tunen und zu individualisieren.
Dabei haben sich einige Fahrzeugtypen als besonders geignet herausgestellt, um damit zu lernen und die ersten Kenntnisse zu erwerben. Besonders die Volkswagen Modelle Golf und Polo sind bei den Tunern beliebt.

Ob sie wirklich f√ľr den Beruf des KfZ-Mechanikers geeignet sind, merken die Jugendlichen dann relativ schnell. W√§hrend jeder halbwegs handwerklich Begabte es locker hinbekommt, die R√ľckleuchten oder den K√ľhlergrill zu tauschen, versuchen sich die wirklichen K√∂nner z.B. am Wechsel eines Golf 4 Zahnriemen.

Wer dann mit solchen Vorkenntnissen zum Vorstellungstermin kommt, braucht sich in der Regel aus keine Sorgen um einen Ausbildungsplatz zu machen.

Maurer

16. Dezember 2010 Keine Kommentare

Der Beruf des Maurers geh√∂rt zu den Berufen im Bereich des Bauhandwerks und erfordert eine dreij√§hrige Berufsausbildung, welche sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule durchgef√ľhrt wird. Die Absolvierung der Berufsschulzeit kann entweder durch einen w√∂chentlichen Berufsschultag oder in der Form des Blockunterrichts durchgef√ľhrt werden, die Entscheidung trifft die regional zust√§ndige Industrie- und Handelskammer in Absprache mit den berufsbildenden Schulen.

Der Inhalt der Ausbildung zum Maurer besteht darin, einen Rohbau von der Kellersohle bis zum Dachstuhl korrekt ausf√ľhren zu k√∂nnen. In der Regel erfolgt heute eine Stufenausbildung, die zun√§chst eine zweij√§hrige gemeinsame Lehrzeit aller Hochbaufacharbeiter und erst im letzten Jahr die Spezialisierung als Maurer beinhaltet. Die Stufenausbildung tr√§gt der Arbeitspraxis Rechnung, dass auf kleineren Baustellen in den meisten F√§llen einige wenige Handwerker besch√§ftigt werden und diese auch T√§tigkeiten durchf√ľhren, die eigentlich in den Aufgabenbereich eines anderen Bauhandwerkers fallen. Dank der Stufenausbildung k√∂nnen Maurer auch grundlegende Putz- bzw. Estricharbeiten durchf√ľhren und auch einfache Zimmermannsarbeiten √ľbernehmen.

Das Tätigkeitsfeld von Maurern hat sich in den letzten Jahrzehnten erweitert, da die Sanierung von Gebäuden eine immer häufigere Aufgabe darstellt. Angehende Maurer erwerben während ihrer Ausbildung umfassende Kenntnisse im Bereich der Wärrmedämmung sowie des Schutzes gegen eindringende Feuchtigkeit. In der Berufsschule sind die Fächer Baustoffkunde und Sicherheit am Arbeitsplatz wichtige Inhalte der berufsspezifischen schulischen Ausbildung.

Das in der bildlichen Darstellung des Maurer-Berufes am h√§ufigsten zu sehende Handwerkszeug ist die Maurerkelle. Diese wird zum Einf√ľgen von Steinen in eine Mauer sowie zum Anbringen von Putz verwendet und kann sowohl dreieckig als auch viereckig sein. Daneben existieren spezielle Maurerkellen f√ľr Sonderaufgaben. Nicht weniger wichtig als die Maurerkelle ist die Wasserwaage, dieses Werkzeug wird zur √úberpr√ľfung der korrekten Ausrichtung der verwendeten Baumaterialien eingesetzt.

Einige Maurer pflegen die alte Tradition, nach dem Ablegen ihrer Gesellenpr√ľfung auf Walz zu gehen. Dabei nehmen sie befristete Arbeitsangebote unterschiedlicher Meister an und d√ľrfen sich w√§hrend der Wanderjahre ihrem Heimatort nicht ann√§hern.

Frauen können den Maurerberuf erlernen, auf Grund der körperlich anstrengenden Tätigkeit ist der Anteil weiblicher Maurer jedoch sehr gering.
Die √ľbliche Entlohnung erscheint angesichts der harten k√∂rperlichen Arbeit des Maurers als nicht angemessen, zumal viele Bauhandwerker w√§hrend der Wintermonate vor√ľbergehend arbeitslos werden.

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