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Archiv für Mai, 2011

Traumberuf der Deutschen: Beamter

27. Mai 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ alancleaver_2000

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Beim Thema Traumberufe denken die meisten wohl an Jobs in den Medien und so manch einer möchte heute vor allem in jungen Jahren Schauspieler, SÀnger oder Model werden. Doch diese klischeehafte Vorstellung geht offenbar deutlich an der RealitÀt vorbei: Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Marketagent.com wollen nÀmlich die meisten Deutschen Beamter werden.

Jeder Vierte (21,3 Prozent) nannten eine TĂ€tigkeit im öffentlichen Dienst als erstrebenswert. Ein Grund dafĂŒr könnte höchstwahrscheinlich die Vorstellung von möglichst wenig Stress sein. Zudem spielt das Thema Sicherheit des Arbeitsplatzes bestimmt eine große Rolle.

Es gibt aber auch immer noch die andere Fraktion. 17,9 Prozent sagte, sie könnten sich einen kreativen Beruf sehr gut vorstellen. Nur 8,5 Prozent wollten hingegen Feuerwehrmann werden, obwohl der Beruf an sich ein großes Ansehen genießt. BeschĂ€ftigungen im Transportbereich sind ebenfalls nicht gerade beliebt. Nur zwischen 4,0 und 6,3 Prozent wĂŒrden ihr Geld als LKW-, Taxi-, oder Busfahrer verdienen wollen.

Persönliche Beziehungen unter Kollegen wichtig fĂŒr die Karriere

22. Mai 2011 Keine Kommentare
Vitamin B

Vitamin B

Im Laufe der Zusammenarbeit bilden sich die persönlichen Beziehungen mehr oder weniger zufĂ€llig und mit unterschiedlicher IntensitĂ€t heraus. Es ist ein großer Unterscheid, ob Sie sich in einem bereits seit vielen Jahren zusammenarbeitenden Team integrieren mĂŒssen, ober ob die Mannschaft gerade komplett neu aufgestellt wird. Letzteres ist die angenehmste Variante fĂŒr alle Beteiligten und bedarf keiner großartigen Erörterung. „Es wird sich finden“, sagt der Volksmund.

Im anderen Falle werden „Neue“ erst einmal beobachtet, getestet und dann von den „Alten“ beurteilt. Dieses Urteil kann vernichtend oder auch förderlich sein. Vernichtend, wenn Sie einfach nicht hineinpassen (zu alt, zu jung, zu klug. zu dumm, zu hĂ€ĂŸlich, zu hĂŒbsch 
es kann alles sein), oder den Machtstrukturen gefĂ€hrlich werden; förderlich, wenn die „SĂ€ge klemmt“ und der große Boss der Truppe im Nacken sitzt. Selbst wenn Sie das drĂ€ngende Problem entscheidend mit lösen helfen, gehören Sie lange noch nicht mit dazu.

Das Beziehungsgeflecht im Hintergrund zu durchschauen, gelingt erst nach und nach. Sie können sicher sein, dass es nicht nur das unmittelbare Umfeld betrifft. ZurĂŒckhaltung, nicht in der Arbeit, wohl aber in der AnnĂ€herung an die Kollegen ist angesagt. Es ist ein Balanceakt zwischen NĂ€he und Distanz. In dieser Phase private Einladungen auszusprechen, birgt Risiken. Laden Sie alle ein, verpufft die Wirkung, laden Sie eine oder einen ein, werden Sie beredet, denn nichts bleibt verborgen. Wenn die Leistung stimmt, wird man auf Sie zukommen und Sie merken mit ein bisschen Menschenkenntnis in welcher Absicht.

Die besten Arbeitsergebnisse, und um die geht es der Chefetage letztendlich, entstehen nicht, weil man seine Kollegin oder seinen Kollegen besonders gern mag, sondern weil sich FĂ€higkeiten ergĂ€nzen. Aus guten Ergebnissen entstehen Beförderungen, entstehen sie durch privates Arrangement, beispielsweise gezielte Einladungen, ist zwar das Ziel erreicht, aber es hat einen Beigeschmack fĂŒr beide Seiten. Es ist von Vorteil, sich an den herrschenden Gepflogenheiten zu orientieren, dann bleibt die Akzeptanz nicht lange aus.

Falls Sie das GlĂŒck haben, in einem Team zu wirken, in dem eine offene und ehrliche AtmosphĂ€re herrscht, stellt sich die Freude an der Arbeit von selbst ein und die Kollegen gehören zum nĂ€chsten runden Geburtstag einfach mit dazu – eine persönliche Geburtstagseinladung versteht sich also von selbst.

Bewerbungen auf Papier verlieren an Bedeutung

20. Mai 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ valeblos

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Es ist wohl immer noch die Bewerbungs-Form, die die meisten Deutschen fĂŒr sich nutzen, jedoch verliert die herkömmliche Bewerbung auf Papier immer mehr an Bedeutung. Dies ist das Ergebnis einer reprĂ€sentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Aris im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom.

Aktuell bevorzugen 43 Prozent der Unternehmen eine Bewerbung auf Papier, was immer noch ein Großteil ist. Jedoch muss man dazu sagen, dass es im Vorjahr noch 61 Prozent waren! Gleichzeitig steigt der Anteil der Unternehmen, die lieber eine Online-Bewerbung sehen wollen, immer mehr an.

Bevorzugten im Vorjahr noch 27 Prozent der Arbeitgeber eine Bewerbung per E-Mail oder ĂŒber Online-Formulare, so sind es aktuell bereits 39 Prozent. Es scheint so als könnte sich das VerhĂ€ltnis bei der geforderten Bewerbungs-Form bald drehen.

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Studie: Im Mittelstand ist die Frauenquote kein Problem

13. Mai 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ jyri

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In den letzten Monaten wurde ja viel ĂŒber die EinfĂŒhrung der sogenannten Frauenquote diskutiert. Dabei ging es jedoch meist nur um Großunternehmen. Im Mittelstand jedoch sieht die Lage offenbar schon lĂ€ngst anders aus, denn laut einer Studie der Commerzbank ist dort bereits jede fĂŒnfte Spitzenposition mit einer Frau besetzt.

Im Mittelstand macht die Frauenquote also kein Problem. Dies gelte laut der Commerzbank fĂŒr Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 2,5 Millionen Euro. Gleichzeitig betonte man auch, dass selbst bei mittelstĂ€ndischen Unternehmen mit einem Jahresumsatz von ĂŒber 100 Millionen Euro der Anteil an weiblichen FĂŒhrungskrĂ€ften bei 18 Prozent liegt.

Nur die technischen Industrien hĂ€tten noch Nachholbedarf, allen voran Logistik, Maschinenbau und die chemisch-pharmazeutische Industrie. DarĂŒber hinaus zeigte die Studie, dass es in den meisten mittelstĂ€ndischen Unternehmen nicht mehr der klassische GrĂŒnder die GeschĂ€fte leite, sondern, dass auch hier jede zweite FĂŒhrungskraft ein angestellter Manager ohne eigene Unternehmensanteile ist. Ein Drittel ist hier meist jĂŒnger als 45 Jahre.

Arbeitnehmer setzen bei Jobsuche auf soziale Netzwerke

6. Mai 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ deanmeyersnet

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Soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter sind schon lĂ€ngst nicht mehr nur ein Instrument der FreizeitbeschĂ€ftigung oder Unterhaltung, sondern werden auch gezielt im Berufsleben eingesetzt. So werden die Netzwerke beispielsweise direkt bei der Suche nach einem neuen Job eingesetzt, was auch schon lange nicht mehr nur fĂŒr SelbststĂ€ndige gilt.

Zu diesem Ergebnis kommt auch eine reprĂ€sentative Umfrage der Randstad Gruppe. 67 Prozent der Arbeitnehmer gaben dort an, dass sie Social Media Plattformen bei der Jobsuche hilfreich finden. Die meisten (61 Prozent) sagten, dass sie sie vor allem dazu nutzen wĂŒrden um sich ĂŒber ihren potentiellen neuen Arbeitgeber zu informieren.

Gleichzeitig sind sich viele aber auch bewusst, dass die Angaben dort nicht immer ganz stimmen mĂŒssen. Nur 43 Prozent gaben an, diesen Angaben zu vertrauen. Soziale Netzwerke bleiben also in erster Linie ein sinnvolles Hilfsmittel, denn 73 Prozent der 810 Befragten sagten, dass sie auf klassische Jobbörsen trotz des Internets nicht verzichten wollen.