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Archiv für Juni, 2011

Teilzeitstelle: Arbeitszeit muss genau angegeben sein

24. Juni 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Gunnar Wrobel

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Auch in Arbeitsverträgen gilt inzwischen das gleiche wie bei Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Verbraucher: Benachteiligt eine Klausel einen Arbeitnehmer gilt sie als komplett gestrichen. Dies kommt nun auch bei Arbeitsverträgen von Teilzeitbeschäftigten zu tragen, wie aus einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt hervorgeht.

In einem Vertrag fĂĽr eine Teilzeitstelle muss genau angegeben sein , wie viel Arbeitszeit der Job umfasst. Ist dies nicht genau der Fall, ist die entsprechende Klausel unwirksam und der Angestellte hat sogar ein Anrecht auf eine Vollzeitstelle.

In dem konkreten Fall ging es um einen Angestellten bei einem Unternehmen des Wach- und Sicherheitsgewerbes. In seinem Arbeitsvertrag war von „ im monatlichen Durchschnitt 150 Stunden“ die Rede. Tariflich hätte ihm eine Arbeitszeit von 160 Stunden im Monat zugestanden und tatsächlich arbeitete er im Schnitt 188 Stunden.

Der Arbeitnehmer zog vor Gericht, da er diese Arbeitszeit zur Regel machen wollte, mindestens aber die Tariflichen 160 Stunden. Die Richter sprachen ihm Letztere zu, da der Arbeitsvertrag vollkommen im Unklaren lasse ĂĽber welchen Zeitraum der Durchschnitt von 150 Stunden zu berechnen sei und vor allem wann er einen Ausgleich fĂĽr seine Mehrarbeit erhalte.

Solche Klauseln sind damit unwirksam. Verträge dieser Art müssten so behandelt werden als enthalten sie keine Angaben zur Arbeitszeit, weshalb von einer Vollzeitstelle auszugehen sei.

Personalmanager: Sorgfältigkeit an oberster Stelle

17. Juni 2011 Keine Kommentare
cc by Flickr/ clickworker.com

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Für eine internationale Studie wurden weltweit 2.406 Finanz- und Personalmanager nach Dingen gefragt, die sie an Mitarbeitern nerven und die sie wiederum mögen. 313 Befragte stammten dabei aus Deutschland.

An oberster Stelle der Personaler stehen demnach Sorgfältigkeit und Pflichtbewusstsein. 30 Prozent der Befragten gaben an, dass es sie stört, wenn Aufgaben nicht richtig bzw. nicht vollständig erledigt werden. 19 Prozent sind genervt davon, wenn sich Mitarbeiter mit fremden Federn schmücken und 14 Prozent hassen es, wenn Gerüchte gestreut werden.

Bei Personalern kann man also mit den klassischen Eigenschaften punkten. Repräsentativ fĂĽr diese Berufsgruppe in Deutschland, fĂĽhrte die Umfrage der Personaldienstleister Robert Half in MĂĽnchen. Umgekehrt wäre es nun natĂĽrlich auch noch interessant zu wissen, was die meisten Bewerber an Personalern nervt…

Die schönsten Sommertrends für den Büroalltag

9. Juni 2011 Keine Kommentare

Wichtig: nicht zu freizĂĽgig!

Wer liebt es nicht im Sommer im kurzen Strandkleid mit Flip Flops ins Freibad zu gehen, mit Minirock und Tank Top im Café zu sitzen, oder beim Grillen im Garten auch mal nur ein Bikini Oberteil zur Hot Pants zu tragen? Es ist die Saison für bunte Kleider, kurze leichte Stoffe und viel Haut, davon zeugt ein Blick in den Versandhaus-Katalog.

Doch was trägt man tagsüber im Büro?  Was ist erlaubt und was ist für den Arbeitsalltag doch eher unpassend?

Verzichten sollte man auf Kleidung, die zu viel Haut zeigt. Die Hot Pants und der allzu kurze Mini Rock sollten der Freizeit vorbestimmt bleiben.
Oberteile sollten keinen zu tiefen Ausschnitt haben und auf keinen Fall Bauchfrei sein. Flip Flops, Espandrillos oder Clogs aus Kunststoff sind nicht passend fĂĽrs BĂĽro. Schon gar nicht, wenn man Kundenkontakt hat.

Aber auch wenn man nicht unbedingt in einer Bank arbeitet, wo im Sommer sicherlich auch eine Art Dresscode herrscht, sollte man auf ein gepflegtes Outfit achten.

Knie- oder bodenlange Kleider sind immer chic und dennoch nicht zu freizĂĽgig. Leichte Materialien wie dĂĽnne Baumwolle, Leinen oder Viskose sind dabei angenehm zu tragen.
Es gibt wunderschöne Kombinationen mit knielangen Bermudas aus Stoff und Kurzarmblusen, die man am kühleren Morgen auch mit passenden Blazern tragen kann. Lange Hosen müssen auch nicht unbedingt zu warm sein. Wenn man sich für eine weite Leinenhose entscheidet, ist man sicherlich gut bedient. Man sollte vielleicht nicht unbedingt Oberteile mit Spaghetti Trägern wählen, ein Kurzarm Shirt ist im Büro die bessere Wahl.

Offene Sandalen, Mules und Ballerinas sind immer angesagt und anders als zum Beispiel bei Männern durchaus erlaubt.

Männer haben generell die schlechteren Karten, was die Sommermode im Büro angeht.
Kurze Hosen sind nicht überall gern gesehen. Wenn man sich für die kurze Variante entscheidet, sollte man zu edlen Stoffen greifen. Ein T-Shirt ist weniger passend, als ein schönes Kurzarmhemd oder Polo Shirt.
Die Schuhe sollten immer geschlossen sein. Dunkle Leder Sneaker mit Sneaker Socken sind hier fast die einzige Möglichkeit.

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Kampagne ostdeutscher Hochschulen: „Studieren in Fernost macht glücklich“

2. Juni 2011 Keine Kommentare

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Studieren in Fernost

Studieren in Fernost

“Hilfe, mein Kind wird Ossi!“ Über Ängsten von westdeutschen Eltern, deren Kind sich für einen Studienplatz in Ostdeutschland interessiert, lässt eine Kampagne von Hochschulen der Neuen Bundesländer „die Sonne im Osten aufgehen“. „Studieren in Fernost“ nennt sich die Werbungs- und Aufklärungsaktion, die auf Fragen der Art: „Wie lebt es sich in Leipzig, Eberswalde und Wismar? Wo liegt das überhaupt? Warum lohnt es sich, dort zu studieren?“ studienwilligen AbiturientInnen und elterlichem Anhang vielseitige Antworten gibt.

Hintergrund ist das Gefälle der überfüllten Unis im Westen und „viel Platz“ in der ostdeutschen Hochschullandschaft.
Studierende stehen als „Campus Spezialisten“ interessierten Eltern und Kindern für Fragen rund um Hochschulen und Studieneinrichtungen zur Verfügung. Ziel ihres freiwilligen Engagements ist es, den fernen Osten so vertraut zu machen, dass die Kampagne in naher Zukunft überflüssig wird.

Auch mit „6 GrĂĽnden fĂĽr Fernost“ wollen Studierende selbst Interessierte an die ostdeutschen Hochschulen ziehen und erklären, warum „Studieren in Fernost“ glĂĽcklich macht. Hier schneiden in fast allen Punkten wie moderne Ausstattung, sehr gute Betreuung und hohe Lehrqualität die ostdeutschen Unis deutlich besser ab. Beim AuffĂĽhren des dritten Grundes: – starke Forschung – zeigt sich noch einmal der Glanz des Sonnenaufgangs im Osten durch ein Zitat der Bundesministerin fĂĽr Bildung und Forschung Annette Schavan, in dem sie den Neuen Ländern das Wachstum einer blĂĽhenden Wissenschafts- und Innovationslandschaft zuordnet, „die weit ĂĽber die Landesgrenzen hinaus strahlt“. Im sechsten Grund werden die niedrigen Lebenshaltungskosten der „fernöstlichen“ Hochschulstandorte angefĂĽhrt, von denen Ilmenau, Jena und Freiberg mit den gĂĽnstigsten Mietkosten lobenswerte erste Plätze einnehmen.

Nicht nur informativ, sondern ausgesprochen unterhaltsam und witzig geht es beim „Campus Test“ zu. „Studieren in fünf Minuten“ wird hier versprochen und die Erlangung „akademischer“ Titel wie Campus Hirn oder Campus Gurke. In 13 kurzen Filmen erläutern Lehrende zum Beispiel der Hochschulen Wildau, Erfurt, Mittweida oder Halle-Wittenberg humorig ihre Fachbereiche und dozieren über Fragen wie: „Kann ich zuhause klonen? Muss man Nano-Rasen düngen? Und was tut man, wenn man nicht weiß, was man tun soll, weil man soviel zu tun hat?“

Durch Teilnahme an dem sich anschließenden Wissenstest erhält man außer der Möglichkeit, den Titel des Campus Gottes zu ergattern auch die Chance, wöchentlich vergebene Gutscheine zu gewinnen.

So wird den „Wessis“ einer der 1.382 Studiengänge an den 44 ostdeutschen Hochschulen wahrlich schmackhaft gemacht und vielleicht sogar noch der Appetit auf Nuss Nugat Crème „Nudossi“ oder die Lust auf ein nostalgisches Schaumbad mit „Badusan“ angeregt.