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Archiv für Juli, 2011

Umfrage: Die wenigsten Deutschen arbeiten mit Behinderten zusammen

29. Juli 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Kasmeneo

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Auch wenn sich die meisten Unternehmen bemühen nach außen hin Toleranz auszustrahlen, haben es in Deutschland Menschen mit einer Behinderung oder aber auch Alte in der Berufswelt eher schwer. So wird es die meisten, die sich mit diesem Thema beschäftigt haben, nicht wundern, dass eine aktuelle GfK-Umfrage im Auftrag der Zeitschrift „Apotheken Umschau“ bestätigt, dass in Deutschland nur wenige mit behinderten Kollegen zusammenarbeiten.

Nur 13 Prozent der Beschäftigten arbeiten demnach mit geistig oder körperlich behinderten Menschen zusammen. 12 Prozent treffen aus beruflichen Gründen auf behinderte Patienten oder Kunden. In der Ausbildung sieht die Situation ähnlich aus: Nur 10 Prozent der Schüler, Auszubildenden und Studenten haben Kontakt zu Behinderten.

In Deutschland sind Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern gesetzlich dazu verpflichtet, fünf Prozent der Stellen mit behinderten Menschen zu besetzen. Kommen sie dem nicht nach, müssen sie eine Ausgleichsabgabe zahlen. Offenbar wählen manche lieber die Zahlung, als dass sie die Arbeitsplätze dementsprechend besetzen.

Liebe am Arbeitsplatz

22. Juli 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Victor Bezrukov

cc by flickr/ Victor Bezrukov

Es ist gar nicht so selten, dass ein Paar nicht nur zusammen lebt, sondern auch zusammen arbeitet. Doch Liebe am Arbeitsplatz kann einen schnell in heikle Situationen bringen. So sollten Partner in dieser Situation unbedingt einige Regeln beachten.

Das wichtigste am Arbeitsplatz ist, dass sich die Partner so diskret wie möglich verhalten. Der Austausch von Intimitäten oder zu private Gespräche sollte man sich für zuhause aufsparen. Gleichzeitig kann es aber auch passieren, dass man die Arbeit mit nach Hause nimmt.

Dies ist natürlich legitim und normal, nur müssen Paare unbedingt darauf achten, dass es in ihrem Leben nicht nur noch um die Arbeit geht. Inhaltliche berufliche Debatten führt man am besten so wenig wie möglich zuhause. Wenn man in der Freizeit über die Arbeit spricht, dann am besten auf einer emotionalen Ebene. Wie hat sich der Partner am Arbeitstag gefühlt? Was haben bestimmte Umstände und Debatten in ihm ausgelöst? Komplett lassen sich Privatleben und Arbeit nie trennen, nimmt ein Teil jedoch zu viel Raum ein, kann eine Versetzung das Beste für die Beziehung sein.

Die passende Kleidung für ein Bewerbungsgespräch

20. Juli 2011 Keine Kommentare

Sportlich schicker Look

Sportlich schicker Look

Wie so oft im Leben zählt der erste Eindruck und bei einem Bewerbungsgespräch gilt dies im Besonderen. Genauso wie Unpünktlichkeit ist schlampige oder unpassende Kleidung ein absolutes No-Go! Generell gilt natürlich, dass die Kleidung der Art des Bewerbungsgesprächs und der eigenen Persönlichkeit gerecht werden sollte. So ist bei einem Bewerbungsgespräch in einer Bank eine andere Kleiderauswahl zu treffen als beispielsweise bei einem Bauunternehmen oder wenn man in einem Handwerksbetrieb den Einstellungstest machen soll. Dennoch selbst bei einem Bewerbungsgespräch in einem verarbeitenden Gewerbe ein ordentlicher Kleidungsstil erwünscht.

Männer
Für Männer bieten sich meist Anzüge an. Jedoch kann auch ein ordentliches Hemd genüge tragen, sofern es sich um keinen Job handelt, der Kundennähe und Diskretion fordert. Eine Stolperfalle ist die Krawatte, wer nicht in der Lage ist einen gut gebundenen Knoten zu machen, sollte sich hier helfen lassen. Auch bei der Auswahl der Krawatte können je nach eigenem Charakter und Art des Bewerbungsgesprächs noch einmal Akzente gesetzt werden. Natürlich muss das Outfit in einem einwandfreien Zustand sein. Falten oder gar Löcher oder ähnliches sind auf jeden Fall zu vermeiden. Für Männer stellt sich unter Umständen noch die Frage nach dem Bart. Grundsätzlich macht ein von Haaren befreites Gesicht einen klareren Eindruck. Gestik und Mimik spielen im Bewerbungsgespräch eine nicht zu unterschätzende Rolle. Jedoch kann auch ein entsprechend gekürzter Bart ein individuelles Markenzeichen sein und so die Bewerbung entsprechend unterstreichen.

Frauen
Für Frauen wird sich meistens die Frage stellen ob Rock oder Anzug. Der Hosenanzug hat vor allem praktische Vorteile. Er erspart das tragen hoher Absätze die gewisse Tücken bergen. Ein unsicherer Gang vermittelt einen enorm schlechten Eindruck, mit flachen Absätzen bleibt diese Stolperfalle erspart. Der Hosenanzug erspart außerdem Umstände beim Hinsetzen und Beine übereinanderschlagen. Eine andere Frage ist die, wie mit den Haaren verfahren werden soll. Nach zusammengesteckt oder offen? Zusammengebundene Haare strahlen grundsätzlich mehr Seriosität aus. Trotzdem sollte man beachten immer die eigene Persönlichkeit zu Tage zu fördern, es könnte gestellt wirken für eine Frau die die Haare meist offen trägt sie extra für ein Bewerbungsgespräch hoch zu stecken.

Selbstständigkeit: Frauen agieren meist anders als Männer

15. Juli 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ gcoldironjr2003

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In Deutschland machen sich immer mehr Menschen selbständig, dabei fallen auch immer wieder Unterschiede zwischen Männern und Frauen auf, die auch aktuelle Zahlen der Förderbank KfW belegen. Zwei Drittel der Frauen, die sich zwischen 2008 und 2010 selbständig gemacht hatten, taten dies als Nebenerwerb. Bei den Männern traf dies nur auf die Hälfte zu.

Frauen wenden sich also meist kleineren Projekten zu, was zum großen Teil wohl weniger am Selbstbewusstsein liegt, sondern eher daraus resultiert, dass sie versuchen Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Dementsprechend starteten 76 Prozent der Gründerinnen ohne Mitarbeiter. Bei den Männern seien dies zwei Drittel. 15 Prozent der Frauen setzen bei der Gründung keine Sachmittel oder Geld ein, was bei den Männern nur bei neun Prozent vorkommt.

43 Prozent der Frauen streben eine Selbstständigkeit in der eher persönlicheren Dienstleistungsbranche an, als beispielsweise in der Bildung, der Gesundheit oder im Unterhaltungswesen. 32 Prozent entscheiden sich für wirtschaftliche Dienstleistungen wie als Maklerin oder Beraterin. Bei den Männern gilt genau das Umgekehrte: 39 Prozent bieten wirtschaftliche Dienstleistungen an und 20 Prozent persönliche.

Frauen brechen ihre Tätigkeit laut der KfW früher ab als Männer: Nach drei Jahren sind im Schnitt nur noch zwei Drittel als Frauen mit ihrem Betrieb tätig, während es bei den Männern drei Viertel sind. Dies läge aber nicht an den Geschlechtsunterschieden, sondern vor allem daran, dass sich Frauen, wie bereits erwähnt, eher kleineren Projekten und Nebentätigkeiten widmen, die sie dann schneller wieder abstoßen.

Bundesfreiwilligendienst: Weniger Geld fĂĽr Bufdis

8. Juli 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ katerha

cc by flickr/ katerha

Das Ende der Wehrpflicht zu Beginn dieses Monats bedeutete auch das Ende der Zivis. Besonders Letztere hinterlassen eine LĂĽcke in vielen sozialen Bereichen. Ihre Arbeit sollen Bundesfreiwilligendienstler, kurz Bufdis, ĂĽbernehmen, doch dafĂĽr haben sich bisher nur sehr wenige gemeldet.

Dies könnte auch daran liegen, dass der Dienst des Bufdis nicht gerade besonders attraktiv gemacht wurde. Konnten die Zivis noch je nach Soldgruppe und Status bis zu 600 Euro verdienen, liegt der Betrag der Bufdis gerade einmal bei maximal 330 Euro. Die Einsatzstelle ist zudem nicht verpflichtet diese volle Summe zu zahlen! Wer also solch eine Stelle antreten möchte, sollte gut verhandeln.

Ă„hnlich sieht es auch mit Unterkunft, Verpflegung oder Berufskleidung aus. Auch dies kann die Einsatzstelle ĂĽbernehmen, muss sie aber nicht. Eine Pauschale ist auch möglich, deren Höhe jedoch Ermessenssache bleibt. Die freiwilligen Helfer können hier also auch sehr viel Pech haben und erhalten nur ein Taschengeld, das ihre sinnvolle Tätigkeit meist nicht aufwiegt. Engagement in allen Ehren, doch auch die Freiwilligen mĂĽssen von etwas leben…