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Archiv für August, 2011

Mehr ausl├Ąndische Top-Manager nach Deutschland?

26. August 2011 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ J├╝rgen Matern

cc by wikimedia/ J├╝rgen Matern

Die Diskussion um die Besetzung von F├╝hrungspositionen in Deutschland geht weiter: W├Ąhrend die einen mehr Frauen in den Vorst├Ąnden fordern, werden nun andere Stimmen lauter, die empfehlen, auf ausl├Ąndische Fachkr├Ąfte auch beim F├╝hrungspersonal zu setzen. Dies ist jedenfalls der Schluss der Personalberatung Penning Consulting, den das Unternehmen aus einer selbst in Auftrag gegebenen Studie des Allensbach-Instituts zieht.

Demnach kommen insgesamt nur sechs Prozent der Topmanager in deutschen Unternehmen aus dem Ausland. Bei Firmen mit mehr als 1.000 Besch├Ąftigten liegt der Wert bei zehn Prozent, bei kleineren nur bei drei bis f├╝nf Prozent. Laut Penning Consultant wolle man mit der Studie die Unternehmen aufr├╝tteln.

In vielen Unternehmen w├╝rde es an f├Ąhigen Fachkr├Ąften mangeln, daher m├╝sse man in seinem Auswahlverfahren auch Bewerber aus dem Ausland gezielt anwerben. Leider gesch├Ąhe dies h├Ąufig nicht, da ein klares Konzept fehle.

Die DAX-Unternehmen gingen hier mit einem gute Beispiel voran, denn schon sechs von ihnen w├╝rden auf ausl├Ąndische Top-F├╝hrungskr├Ąfte setzen. So werden Bayer, RWE, die Deutsche B├Ârse, die Deutsche Bank, SAP und Henkel von Ausl├Ąndern gef├╝hrt.

Krankschreibungen: Psychische Erkrankungen weiter auf dem Vormarsch

19. August 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Sander van der Wel

cc by flickr/ Sander van der Wel

Immer wieder h├Ârt man davon, dass psychische Erkrankungen in Deutschland immer mehr zu einem Problem werden. Nun teilte das Wissenschaftliche Institut der AOK (Wido) mit, dass die Zahl der Krankschreibungen aufgrund von psychischen Belastungen weiter zugenommen haben.

Inzwischen seien fast zehn Prozent aller Fehltage am Arbeitsplatz in Deutschland auf seelische St├Ârungen zur├╝ckzuf├╝hren. Seit dem Jahr 1994 habe sich damit die Anzahl verdoppelt. Die Zahl an sich mag auf den ersten Blick gering erscheinen, doch macht man sich erst einmal die F├╝lle an M├Âglichkeiten klar, weshalb man seiner Arbeit nicht nachgehen kann, ist der Anteil schon ziemlich hoch.

Als Gr├╝nde gaben die Experten wieder einmal vor allem Stress und ├ťberlastung an. Den Beruf und dann noch die Familie und seine eigenen Bed├╝rfnisse unter einen Hut zu bringen wird f├╝r so manch einen zu einer immer gr├Â├čer werdenden Herausforderung. Man selbst bleibt dabei h├Ąufig auf der Strecke. Als weiterer Grund wurde das Betriebsklima genannt: Mehr als die H├Ąlfte aller Besch├Ąftigten w├╝rden beispielsweise selten bis nie gelobt, was sich zusammen mit anderen Faktoren negativ auf das Wohlbefinden am Arbeitsplatz und damit auch auf das Arbeitsklima auswirke.

Richtig sitzen im B├╝ro? Worauf man achten muss!

14. August 2011 Keine Kommentare
B├╝rostuhl

B├╝rostuhl - flickr/jnyemb

Der Gesetzgeber ber├╝cksichtigt diese Anforderung durch die allgemeine Vorschrift “beim Einrichten und Betreiben von Arbeitsst├Ątten” in der Arbeitsst├Ąttenverordnung (ArbSt├ĄttV) ┬ž 1 Abs.1, in der die Sicherheit und der Gesundheitsschutz der Besch├Ąftigten gew├Ąhrleistet werden muss. Die Regelung des ArbSt├ĄttV vor 2004 regelt noch die Sitzgelegenheiten am Arbeitsplatz: “Ausstattung: Die Sitzgelegenheiten m├╝ssen dem Arbeitsablauf und der Handhabung der Betriebseinrichtungen entsprechen und unfallsicher sein.”

┬ž25 Abs.1 (ArbSt├ĄttV vor 2004) Die Neuordnung aus dem Jahr 2004 ber├╝cksichtigt dies nur noch verallgemeinert. Da aus dieser Verordnung vorher bereits die sogenannten Arbeitsst├Ąttenregeln” (ASR – Technische Regeln f├╝r Arbeitsst├Ątten) erarbeitet wurden, ist die Erw├Ąhnung im neuen Gesetz ├╝berfl├╝ssig. F├╝r Sitzgelegenheiten ist dies die ASR 25/1.

Anforderungen an einen ergonomischen B├╝rostuhl sind auch durch die DIN 4551, DIN 4556, EN 1335-1 und EN 1335-2, die Regelwerke der Verwaltungs- und Berufsgenossenschaft, aber auch Sicherheitsregeln f├╝r die Bildschirmarbeit geliefert.

Der arbeitende Mensch verbringt seine Arbeitszeit in immer gr├Â├čeren Ma├če mit sitzender T├Ątigkeit, meist als Bildschirmarbeitsplatz. Um beim langen Sitzen den k├Ârperlichen, aber auch seelischen Belastungen vorzubeugen, R├╝cken- und Kopfschmerzen sind keine Seltenheit, kann man durch ergonomische Ma├čnahmen der Arbeitsplatzgestaltung, so auch bei der Einrichtung der Sitzgelegenheit pr├Ąventiv einwirken. Die M├Âglichkeit ein dynamischen Sitzens, d.h. h├Ąufiger die Sitzposition ver├Ąndern, was ├╝ber die Anforderung der ASR 25/1 hinausgeht. Es empfiehlt sich ggf. auch die Sitzgelegenheit von Zeit zu zeit zu wechseln, also auch mal einen bequemeren Relaxsessel zu verwenden oder ganz im Stehen zu arbeiten.

Die neuesten ergonomischen Mindeststandards f├╝r B├╝rost├╝hle fordern folgendes: Sitzbreite von 0,40 – 0,48 m, Sitztiefe von 0,38 – 0,44 m, Sitzh├Âhenverstellung von 0,40 – 0,51 m, R├╝ckenlehnenbreite 0,36 – 0,48 m, H├Âhe der R├╝ckenlehnen mindestens 0,45 m, die R├╝ckenlehnen sollen bis in den Bereich der Schulterbl├Ątter reichen, die Neigung soll verstellbar sein, der Stuhl soll eine Tiefenfederung besitzen, damit eine Abfederung des K├Ârpergewichts und der Entlastung der Wirbels├Ąule gegeben ist.

Fernlehrgang: Staatliche Zulassung wichtig

12. August 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ billaday

cc by flickr/ billaday

Ein Fernstudium oder Fernunterricht ist eine gute M├Âglichkeit um sich neben dem Beruf weiterzubilden. Dabei gibt es inzwischen eine Vielzahl von Angeboten. Bevor man sich f├╝r einen Anbieter entscheidet, sollte man jedoch auf einige Punkte achten.

Wichtig sind nat├╝rlich zun├Ąchst die entsprechenden Bedingungen. Sind sie auch mit meiner eigenen Situation vereinbar? Bei Fragen sollte man sich nicht scheuen sich an die jeweilige Informations-Hotline des Anbieters zu wenden. Zudem ist es ratsam, sich mehrere Angebote zum Vergleich einzuholen, um das Beste f├╝r sich zu finden. Neben den Kosten, sind die Vertragslaufzeiten und die K├╝ndigungsfristen entscheidende Faktoren.

Leider tummeln sich auf dem Markt auch immer wieder unseri├Âse Anbieter. Seri├Âse kann man leicht durch ihre staatliche Zulassung erkennen. Auf der Seite der staatlichen Zentralstelle f├╝r Fernunterricht (www.zfu.de) kann man pr├╝fen, ob der jeweilige Anbieter zertifiziert ist, was als eine Art G├╝tesiegel zu werten ist. Ist der Anbieter staatlich zugelassen, kann man ruhig auch kleinere Institute in Betracht ziehen, denn hier ist die Betreuung meist pers├Ânlicher.