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Archiv für September, 2011

Liebe GrĂŒĂŸe zum Jobverlust – US-Hersteller setzt auf Grußkarten

30. September 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Richard Moross

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In Europa und in den USA sieht die wirtschaftliche Situation aktuell alles andere als rosig aus. Zwar geht es den meisten von uns immer noch gut, jedoch sorgen etliche Krisen und Probleme dafĂŒr, dass sich immer mehr Menschen Sorgen um ihre Finanzen und ihren Job machen. In den USA liegt die Arbeitslosenquote derzeit bei 9,1 Prozent. Eine US-Firma scheint diese Situation irgendwie mit Humor nehmen zu wollen und bietet im Handel Grußkarten zum Jobverlust an.

Wir alle kennen Karten, auf denen uns zum Geburtstag oder zur Hochzeit gratuliert wird, doch dass uns einer mal eine Karte zum verlorenen Job schickt ist wohl neu. So rĂ€t eine Variante: „Sieh’ es nicht als Verlust deines Arbeitsplatzes. Sieh’ es als Auszeit zwischen zwei dummen Chefs!“.

Dass diese Karten ein Renner werden, wagt sogar der Hersteller Hallmark selbst zu bezweifeln, jedoch versucht man mit den Modellen eine MarktlĂŒcke zu fĂŒllen. Zudem sei Humor in solch einer Situation wichtiger denn je.

Verdienstmöglichkeiten in der Vorweihnachtszeit

27. September 2011 Keine Kommentare

cc by flickr/ thowi

Gerade in der vor der TĂŒr stehenden Weihnachtszeit erfreuen sich viele GeschĂ€fte, VersandhĂ€user und Onlineplattformen einer erheblichen Umsatzsteigerung, die saisonal bedingt durch erhebliche Mehrbestellungen der Kunden einhergeht. Um der Flut von AuftrĂ€gen und Bestellungen gerecht zu werden, bedienen sich viele Unternehmen gerade in der Vorweihnachtszeit der Hilfe von Saisonarbeitern, sodass es hier besonders fĂŒr Hausfrauen, Studenten und Rentner eine Vielzahl von Möglichkeiten gibt, den Geldbeutel ein wenig aufzubessern. Oft genĂŒgt ein Blick in die regionale Tageszeitung, um sich ĂŒber die diversen Angebote vor Ort zu informieren. Wird man hier nicht fĂŒndig, kann auch das Internet gute Dienste leisten. ZunĂ€chst sollte allerdings ĂŒberlegt werden, welche regionalen Unternehmen in der Vorweihnachtszeit Auftragsspitzen zu erwarten haben.

In den meisten Gebieten Deutschlands gibt es eine Vielzahl von OnlineShops und Versandhandel, die gerade in der Vorweihnachtszeit Helfer fĂŒr das Kommissionieren und Verpacken der bestellten Artikel einstellen. Sollte ein solches Unternehmen in der Region nicht verfĂŒgbar sein, so kann sich auch bei ParfĂŒmerien, KaufhĂ€usern oder SpielwarengeschĂ€ften eine durchaus gute Verdienstmöglichkeit ergeben. Viele dieser Unternehmen bieten ihren Kunden nĂ€mlich in der Vorweihnachtszeit einen Verpackungsservice an, der die gekauften Geschenke als Kundenservice hĂŒbsch verpackt. Auch diese Arbeit wird in der Regel von SaisonkrĂ€ften erledigt. SelbstverstĂ€ndlich suchen aber auch SupermĂ€rkte mit Vollsortiment gerade in der vorweihnachtlichen Zeit HilfskrĂ€fte, die beispielsweise Regale bestĂŒcken oder aber auch den Dienst an der Kasse ĂŒbernehmen. Eine weitere Verdienstmöglichkeit, die sich gerade fĂŒr junge, krĂ€ftige Studenten oder aber auch fĂŒr noch gesundheitlich fitte Rentner anbietet, ist die Mithilfe beim Verkauf von WeihnachtsbĂ€umen. Gerade die transportgerechte Verpackung der BĂ€ume wird oft an HilfskrĂ€fte ĂŒbertragen.

Studienplatzchaos zum Wintersemester

23. September 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ this.is seba

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Eigentlich war es vorauszusehen, jedoch haben die meisten das Problem schön vor sich hergeschoben: In diesem Jahr fĂ€llt nicht nur die Wehrpflicht weg, sondern es rollen auch noch doppelte AbiturjahrgĂ€nge aus den beiden großen BundeslĂ€ndern Bayern und Niedersachsen an. Waren die deutschen Hochschulen vorher eh schon ĂŒberfĂŒllt, so droht in diesem Wintersemester das absolute Chaos.

Der Run auf die StudienplĂ€tze hat begonnen und viele Hochschulen sind damit absolut ĂŒberfordert. Es gibt schlichtweg viel zu wenige StudienplĂ€tze fĂŒr alle, die gerne studieren wollen. Dies hat zur Folge, dass in beliebten StudiengĂ€ngen mit Numerus Clausus wie Medizin oder Psychologie sogar junge Menschen mit einem Einser-Abitur mit Ablehnung und langen Wartesemestern rechnen mĂŒssen.

Selbst die, die angenommen werden, mĂŒssen mit dermaßen ĂŒberfĂŒllten HörsĂ€len rechnen, dass sie meist froh sein können, wenn sie ĂŒberhaupt in eine Vorlesung oder einen Seminarraum hineinkommen. Ein Umstand, der in den vergangenen Jahren bereits immer mehr zum Problem wurde.

Schon seit lĂ€ngerem wird ĂŒber Ungerechtigkeiten bei der Studienplatzvergabe in Deutschland diskutiert, doch die aktuelle Situation bringt wohl das Fass zum ĂŒberlaufen. Sobald das Recht auf freie Berufswahl verletzt ist, was durch die jetzige Lage eindeutig geschieht, ist es höchste Zeit nicht nur Alarm zu schlagen, sondern zu handeln!

Berufe in der Altenpflege

20. September 2011 3 Kommentare

Team vom Pflegeheim Neuhaus

Team vom Pflegeheim Neuhaus - flickr/pixel0908

Jobs in der Altenpflege sind wichtig und sie werden noch wichtiger, wenn die Menschen immer Ă€lter werden. Sie sind dann oft nicht mehr in der Lage, sich selbst ausreichend zu versorgen. Meist kommen dann noch Krankheiten auf die alten Menschen zu, durch die sie dann bettlĂ€gerig werden und viel fremde Hilfe in Anspruch nehmen mĂŒssen. Viele Pflegeheime< suchen deshalb immer wieder ausgebildetes Personal, das in den Altenheimen eingestellt werden kann, um die Hilfe und die Pflege von alten und kranken Menschen zu gewĂ€hrleisten.

In der Altenpflege gibt es den Beruf des Altenpflegers oder der Altenpflegerin. Das ist die Grundausbildung in dieser Fachrichtung. Bevor man allerdings den Beruf eines Altenpflegers ausĂŒben kann, ist natĂŒrlich eine Lehre in diesem Bereich die Grundvoraussetzung.
Zu dieser Lehre können junge Leute nur dann zugelassen werden, wenn ihre schulische Ausbildung und der Abschluss mindestens einen mittleren Bildungsabschluss umfasst oder eine abgeschlossene zehnjÀhrige Schulbildung vorgewiesen werden kann. SelbstverstÀndlich können auch diejenigen Menschen eine Lehre zum Altenpfleger beginnen, die nachweislich eine erfolgreiche einjÀhrige Ausbildung im Bereich der Altenpflegehilfe oder der Krankenpflegehilfe absolviert haben.
Eine Lehre im Altenpflegebereich dauert regulĂ€r drei Jahre, als Quereinsteiger in Teilzeit betrĂ€gt die Ausbildungszeit allerdings schon fĂŒnf Jahre. Die Lehrzeit splittet sich fast zu gleichen Teilen in Theorie und Praxis.

Man sieht also, der Pflegeberuf kann nicht mal so nebenbei gemacht werden, denn hier werden an den Azubi auch hohe Anforderungen gestellt, in körperlicher sowie auch in geistiger Form. Es ist eine körperlich teilweise schwere Arbeit, die ein Altenpfleger zu leisten hat, dass sollte man vor Beginn einer Ausbildung auch bedenken. Optimal geeignet fĂŒr diesen Beruf sind auch solche Menschen, die mit Liebe und sozialem Engagement alten Menschen zur Seite stehen wollen. FĂŒr diejenigen, die der Meinung sind, dass sie die Lehre schon irgendwie schaffen, ist dieser Beruf ungeeignet, denn sie mĂŒssen in diesem Metier einen großen Teil von sich selbst mit einbringen.
Lehrstoffe und Inhalte sind zum Beispiel:

- die Pflege alter Menschen, bezogen auf ihre Person und ihre persönliche Situation
- UnterstĂŒtzung zu geben, bei den TagesablĂ€ufen, der Tagesgestaltung und AktivitĂ€ten
- bei schwierigen sozialen Problemen und Krisen UnterstĂŒtzung und Hilfe zu geben
- Mitwirken bei medizinischen Diagnostiken und Therapien
- Planung und DurchfĂŒhrung von Pflegemaßnahmen
- Dokumentationen der Pflege anfertigen

Die Lehre als „Staatlich anerkannter Altenpfleger“ endet mit einer staatlichen PrĂŒfung, die einen schriftlichen, einen mĂŒndlichen und einen praktischen PrĂŒfungsteil umfasst. Nach erfolgreichem Abschluss stehen weitere Ausbildungsmöglichkeiten zur VerfĂŒgung:

- Fachwirt/in – Alten- und Krankenpflege
- Fachwirt/in – Sozial- und Gesundheitswesen
- Fachaltenpfleger/in – klinische Geriatrie/Rehabilitation
- Fachaltenpfleger/in – Palliativ- und Hospizpflege

Aber es gibt noch mehr Möglichkeiten, sich in diesem Beruf weiter zu entwickeln. Dazu verhelfen Studienprogramme, die an den entsprechenden Hochschulen absolviert werden, um Gerontologe, PflegepÀdagoge, SozialpÀdagoge oder Psychologe zu werden.

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Die Schattenseiten von Teamarbeit

16. September 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Unhindered by Talent

cc by flickr/ Unhindered by Talent

Wir alle bekommen in Jobanzeigen und bei Bewerbungen immer wieder eingeblĂ€ut wie wichtig TeamfĂ€higkeit ist. NatĂŒrlich mag dies eine wichtige Voraussetzung fĂŒr eine gute Zusammenarbeit sein, jedoch haben die meisten auch schon einmal die Schattenseiten von Teamarbeit kennengelernt. Eine aktuelle Studie der UniversitĂ€t MĂŒnster bestĂ€tigt diese Nachteile nun.

Zehn Jahre lang wurden an der UniversitĂ€t MĂŒnster Befragungen und Beobachtungen rund um das Thema Teamarbeit ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass das Arbeiten im Team ein Instrument ist, mit dem Chefs sehr sensibel und verantwortungsbewusst umgehen mĂŒssen.

Selbst wenn alle Mitglieder eines Team sagen, sie seien teamfĂ€hig mĂŒsse dies noch lange nicht heißen, dass die Gruppe auch harmoniert. GrundsĂ€tzlich sei es wichtig, dass alle Teammitglieder genau ihre Aufgabe erkennen wĂŒrden. Die Anerkennung ist genauso wichtig wie zu wissen, dass wenn man selbst seinen Part nicht erfĂŒllt, dann auch gleich alle anderen ein Problem haben.

Zudem könne es vorkommen, dass Teammitglieder ĂŒbermotiviert seien, was wiederum dazu fĂŒhre, dass sich andere benachteiligt fĂŒhlten. Ziehe sich dieses Ungleichgewicht ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum, sei Burnout eine mögliche Folge.