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Archiv für November, 2011

Firmenparkplatz: Frauen dĂŒrfen bevorzugt werden

25. November 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Jesper2cv

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Viele halten FrauenparkplĂ€tze, wie man sie inzwischen in allen ParkhĂ€usern findet, fĂŒr eine gute Sache, denn schließlich werden meist Frauen tendenziell eher Opfer von Gewalt als MĂ€nner. Es gibt jedoch auch UmstĂ€nde, bei denen sich so manch einer nach der VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit fragt. Solch ein Fall wurde vor dem Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz verhandelt.

Dabei ging es konkret um einen schwerbehinderten Krankenpfleger, der gegen seinen Arbeitgeber geklagt hatte, da er trotz seiner Behinderung keinen Firmenparkplatz bekam, der nah am Krankenhaus lag. Körperlich fitte Kolleginnen von ihm wurden jedoch FrauenparkplĂ€tze direkt an der Klinik zur VerfĂŒgung gestellt. Der Arbeitgeber hatte dies damit begrĂŒndet, dass bei ParkplĂ€tzen Frauen grundsĂ€tzlich vor MĂ€nner kĂ€men.

Die Richter gaben am Ende dem Arbeitgeber Recht und wiesen die Klage ab, denn die Gefahr, Opfer von Gewalt zu werden, sei fĂŒr Frauen deutlich grĂ¶ĂŸer als fĂŒr MĂ€nner. Solch eine Entscheidung sei nicht diskriminierend oder willkĂŒrlich. Die Behinderung des Krankenpflegers spiele dabei keine Rolle.

Stellensuche: Auf Internet und Zeitung setzen

18. November 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ rcprofit

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Das Internet spielt ohne Frage auch bei der Stellensuche eine immer grĂ¶ĂŸere Rolle. Jedoch sollte man bei der Suche nach einem neuen Job nicht alleine auf das Netz setzen, denn fĂŒr viele Arbeitgeber haben die Printmedien nach wie vor eine große Bedeutung.

So setzen laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Avis im Auftrag des Branchenverbads Bitkom 79 Prozent aller Firmen auf die großen Online-Stellenbörsen. 69 Prozent veröffentlichen zudem die Angebote auf der firmeneigenen Website. Auch hier lohnt sich also ein Blick. An dirtter Stelle wurden von den befragten Unternehmen die Printmedien mit immerhin noch 58 Prozent genannt.

Eine wachsende Bedeutung haben in zudem soziale Netzwerke mit 33 Prozent. Desweiteren suchen 28 Prozent nach neuen Mitarbeitern auf Online-Jobbörsen, die branchenspezifisch sind. Wer nach einer neuen Stelle sucht, sollte demnach auf einer Vielzahl von Plattformen online suchen und zugleich die Zeitung nicht außer Acht lassen.

Das neue “On the Brink” Video

15. November 2011 Keine Kommentare

Der Spot wartet mit einer dĂŒsteren Stimmung auf: in einer offensichtlich leergefegten Großstadt, in der Grau dominiert, scheint eine Menschenmenge auf der Flucht. Vor was die Menschenmenge flieht, ist völlig unklar. Getrieben von etwas offensichtlich Schlechtem und Bösem stĂŒrmt die Gruppe durch die verlassenen Straßen der Großstadt, und außer ihnen scheint es keine Bewohner dort zu geben. Die Straßen sind völlig leer, nirgendwo stehen Autos und auch in den GebĂ€uden scheint nirgendwo Licht.

Bei den FlĂŒchtenden scheint es sich andererseits jedoch um typische Stadtbewohner zu handeln, gut zu erkennen an der „Alltagskleidung“ wie AnzĂŒgen und KostĂŒmen. Zwar befindet sich die Menschenmenge auf der Flucht, doch diese Flucht scheint noch nicht allzu lange zu dauern, denn gleichwohl sie selbst einen gehetzten, ja fast panischen Eindruck machen, scheinen die Kleider noch in Ordnung.


WĂ€hrend die Masse der FlĂŒchtlinge sich ihren Weg durch die triste, graue Stadt bahnt, verliert eine Frau im KostĂŒm den Anschluss. Sie fĂ€llt zurĂŒck, bildet bald das Ende der Gruppe und verliert die Anderen dann. Keiner wendet sich um, jeder scheint mit sich selbst beschĂ€ftigt. Resigniert, atemlos und erschöpft geht die Frau erst noch einige Schritte alleine, dann verharrt sie am Rande ihrer KrĂ€fte an einer HĂ€userecke. Isoliert vom Rest scheint sie Atem schöpfen zu wollen, Kraft um weiter laufen zu können. Doch wĂ€hrend sie alleine dort steht, schwellen die GerĂ€usche an, irgendetwas scheint in der NĂ€he. Die Augen der Frau weiten sich vor Schreck, sie schaut sich panisch um. Ihr Gesicht verrĂ€t, dass sie Todesangst vor dem hat, was dort unsichtbar droht.

Schlagartig bricht der Boden auf, und ein Riss im Asphalt schießt gezackt auf die unglĂ€ubige Frau zu. Die ist kaum mehr in der Lage zu reagieren und beobachtet nur noch geschockt, wie der Boden unter ihren FĂŒĂŸen aufreißt. Hinter ihr knickt eine Laterne um, wĂ€hrend sie vollends das Gleichgewicht verliert und nach hinten stĂŒrzt. Der eigentliche Sturz in das Erdloch wird offen gelassen, die letzte Einstellung zeigt die im Sturz befindliche Frau. Dann wird der Bildschirm schwarz – und eine Botschaft erscheint: „Ist dies das Ende? Klicken um zu sehen“

StepStone – Karriere oder Jobwirrwarr

13. November 2011 Keine Kommentare

Im Internet nach einem Job zu suchen, ist oftmals leichter gesagt als getan. Das Angebot an Jobbörsen ist groß und teilweise recht unĂŒbersichtlich, wenn man nicht genau weiß, wonach man suchen soll. Hinzu kommt noch, dass viele Websites nicht nur angebotene Jobs anzeigen, sondern auch gesponserte Links, welche mit der eigentlichen Jobsuche gar nichts zu tun haben.

Die Online Jobbörse www.stepstone.de wirbt seit knapp zwei Wochen mit einer neuen Kampagne fĂŒr ihr Jobportal. Ihr TV-Spot zeigt Menschen bei der Arbeit: eine Physiotherapeutin, einen Ingenieur und eine Chemikerin. Der Clou: Die Darsteller sind keine Schauspieler, sondern BerufstĂ€tige, die bei ihrer Arbeit gefilmt wurden. Die Aussage des Spots ist deutlich: „Finde auch Du einen Job, den Du liebst.“ Schon beim Ansehen des TV Spots wird schnell klar, dass www.stepstone.de sich auf Fach- und FĂŒhrungskrĂ€fte spezialisiert hat. Das zeigt auch die Recherche auf der Seite: Direkt auf der Hauptseite wird auf sieben Unterseiten verwiesen, die mit Stellenangeboten und Karrieretipps fĂŒr bestimmte Berufsfelder aufwarten. So gibt es zum Beispiel eine Seite fĂŒr Ingenieure, eine fĂŒr Ärzte und Pflegepersonal und eine fĂŒr Personalwesen.
Ebenso erfreulich sind die verschiedenen Suchfunktionen, die StepStone dem Benutzer an die Hand gibt. Sollte man bei der Standart-Suche nicht fĂŒndig werden, kann man in der Detailsuche die Berufe nach Themenfelder, Vertragskonditionen etc. suchen lassen. Dabei ist man nicht nur auf Deutschland beschrĂ€nkt, sondern kann sich Angebote aus der ganzen Welt zukommen lassen. Ob China, New York oder Luxemburg, nahezu keine Region ist bei StepStone nicht vertreten.


„Das Berufsangebot richtet sich außerdem an Studenten und Menschen in Ausbildung, die entweder kurz vor ihrem Abschluss stehen oder ihn bereits haben. FĂŒr diese Zielgruppe bietet die Jobbörse ein weit gefĂ€chertes Arbeitssortiment, um den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern. Somit ist StepStone vielleicht nicht „die Jobbörse Deutschlands“, wie es in der Werbung heißt, kann aber neben der Jobbörse fĂŒr Fach- und FĂŒhrungskrĂ€fte auch ein Karrieresprungbrett fĂŒr junge Menschen sein. Auf jeden Fall ist StepStone einen Blick wert, wenn man die Angebote mit anderen Jobbörsen vergleichen möchte, um wirklich den Beruf zu finden, der zu einem passt.

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Firmenpleite: Kein Recht auf vereinbarte Abfindung

11. November 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

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Geht ein Unternehmen Pleite, dann ist dies fĂŒr alle Beteiligten mit vielen unschönen Gegebenheiten verbunden. Hat man beispielsweise vor einiger Zeit eine Abfindung mit seinem Arbeitgeber vereinbart um das ArbeitsverhĂ€ltnis zu beenden, hat ein Arbeitnehmer im Falle einer Insolvenz der Firma kein Anrecht mehr auf diese Abfindung. Dies geht aus einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts hervor, auf das der Nachrichtensender n-tv hinweist.

In dem konkreten Fall ging es um einen Chemiearbeiter. Dieser hatte Ende 2007 mit seinem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag geschlossen. Sein ArbeitsverhĂ€ltnis sollte demnach zum 31. Dezember 2008 enden. DafĂŒr wurde ihm eine Abfindung in Höhe von 110.500 Euro versprochen. Kurz vor diesem Termin meldete das Unternehmen jedoch Insolvenz an und der bisherige Angestellte stand ohne Abfindung und Arbeitsplatz da. Aus diesem Grund trat er von dem Aufhebungsvertrag zurĂŒck und verlangte weiter beschĂ€ftigt zu werden.

Die beiden Vorinstanzen gaben dem Mann noch Recht, jedoch der Bundesgerichtshof war anderer Meinung. Ohne die Zustimmung des Insolvenzverwalter dĂŒrfe das Unternehmen Zahlungen wie Abfindungen gar nicht leisten. Zudem könne er anderen GlĂ€ubigern nicht vorgezogen werden. In solch einem Fall hat man als Arbeitnehmer also das Nachsehen…