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Archiv für Dezember, 2011

Umziehen in Europa – Welches Land ist fĂĽr meine soziale Sicherheit zuständig?

30. Dezember 2011 Keine Kommentare

Ist die Sicherheit im Ausland gewährleistet?
NatĂĽrlich sind mit einem Umzug ins Ausland und der Suche nach einer passenden Arbeit auch neue, landesspezifische Gesetze und Richtlinien verknĂĽpft. Besonders die soziale Sicherheit ist ein Punkt, welcher immer gewährleistet sein sollte, sei es im Heimatland oder im Ausland – und dies ist auch der Fall, egal in welchem Land man nun seinen Erwerb tätigt.
Die Staatsangehörigkeit alleine entscheidet jedoch nicht darĂĽber, welches Land fĂĽr die soziale Sicherheit eines Erwerbstätigen zuständig ist. Krankenversicherungen, Familienzulagen, ArbeitslosenunterstĂĽtzung als auch die RentenansprĂĽche richten sich nach dem staatlichen Gesetz, dem man angehört. Das bedeutet, dass das Land, in dem man lebt und arbeitet auch fĂĽr die soziale Sicherheit zuständig ist, auch wenn man im jenen Land als “Ausländer” gilt.

Eine Ausnahme dieser Regelung zeigt sich jedoch, wenn der Arbeitgeber einen Erwerbstätigen vorübergehend in ein anderes Land entsendet oder wenn man als Erwerbstätiger zeitgleich in mehreren verschiedenen Ländern arbeitet. Wer von seinem Arbeitgeber für einen Zeitraum von weniger als zwei Jahren in ein anderes Land entsendet wird, der erhält die soziale Sicherheit dennoch von dem Land, das man als seine Heimat gewählt hat, auch wenn man zeitweise in einem anderen Land lebt. So sollen Verwirrungen bezüglich der Regelungen gesetzlicher Verpflichtungen vermieden werden.
Arbeitet man zeitgleich in zwei Ländern, so ist jenes Land für die soziale Absicherung zuständig, in dem man mehr als 25 Prozent seiner Tätigkeiten ausübt, ebenso wenn man dort nicht wohnt.



Welche Vorteile ergeben sich daraus, wenn man international arbeitet?

Die FreizĂĽgigkeit bietet jenen Vorteil, das man nicht fest an einen Wohnort oder ein Land gebunden ist. Die soziale Absicherung wird in jedem Land gewährleistet, was bedeutet, dass einem als Erwerbstätigen sämtliche Optionen bezĂĽglich beruflicher Entscheidungen offen stehen. Man ist frei in der Entscheidung, sich fĂĽr eben jenes Land zu entscheiden, das einem ein gutes Jobangebot macht oder in dem man mehr verdienen kann, als in dem Land, dessen Staatsangehörigkeit man besitzt. Zeitgleich ist das internationale Arbeiten aber auch von Erfahrungen multikultureller Ebenen geprägt. Ein ethischer Aspekt ist also auch vorhanden. Der Clip “Welches Land ist fĂĽr meine soziale Sicherheit zuständig?” erklärt die EU Regeln, die bestimmen, welches Land fĂĽr die soziale Sicherheit einer in einem anderen EU-Land arbeitenden Person zuständig ist.

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Attest bereits ab dem ersten Arbeitstag

16. Dezember 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ heipei

cc by flickr/ heipei

In den meisten Unternehmen ist es so geregelt, dass Arbeitnehmer nach spätestens drei Krankheitstagen ein Attest einreichen müssen. Seit längerem streiten sich die Juristen jedoch darüber, ob Arbeitgeber unter bestimmten Umständen auch eine ärztliche Krankschreibung ab dem ersten Tag verlangen können. Ein aktuelles Urteil des Landesarbeitsgerichts Köln hat dies nun bejaht.

In dem konkreten Fall ging es um eine Frau, die fĂĽr einen bestimmten Tag vergeblich versucht hatte, eine Dienstreise zu beantragen. Als der Tag dann kam, war sie krank. Ihr Arbeitgeber verlangte daraufhin, dass sie in Zukunft bereits am ersten Tag ihrer Krankmeldung ein Attest vorlegen mĂĽsse. Der Fall landete vor Gericht und die Richter gaben am Ende dem Arbeitgeber Recht.

Es stelle keine WillkĂĽr oder Diskriminierung dar, wenn ein Attest bereits ab dem ersten Tag verlangt werde. Aus rechtlichen GrĂĽnde spreche nichts dagegen. Zudem mĂĽsse der Arbeitgeber auch keine BegrĂĽndung dafĂĽr nennen. Die Richter lieĂźen jedoch Revision vor dem Bundesarbeitsgericht zu.

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Wege in die Selbstständigkeit

14. Dezember 2011 Keine Kommentare

Beliebt: Umschulung zum Fitnesstrainer - flickr.com/Ron Sombilon

Wer träumt zumindest nicht einmal in seinem Arbeitsleben davon, sein eigener Chef zu sein? In vielen Situationen, in denen man mit seinem Vorgesetzten nicht zurecht kommt oder man schlicht und einfach wenig Motivation für die eigene Tätigkeit aufbringen kann, wünscht man sich oft wirtschaftlich und finanziell unabhängig zu sein. Den Traum eines eigenen Unternehmens, und damit den Traum sein eigener Chef zu sein, verwirklichen sich aber nur die wenigsten. Zu umfangreich ist meist der Aufwand eine eigene Geschäftsidee zu entwickeln, die nicht zuletzt auch Erfolgspotenzial haben sollte. Darüber hinaus ist es auch ein sehr hohes persönliches finanzielles Risiko, das die meisten für sich und ihre Familien nicht in Anspruch nehmen wollen. Jene die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen, erwartet zumeist ein Full-Time-Job, den man sich zuvor nicht hätte erträumen lassen. Ein eigenes Gewerbe zu führen, eventuell Mitarbeitern vorzustehen und selbst für Aufträge und damit Zahlungsflüsse verantwortlich zu sein, bedeutet neben einer großen Verantwortung auch enormen Zeitaufwand. Aus diesem Grund scheitern auch viele neue Unternehmer bei dem Vorhaben beruflich unabhängig zu werden.

Jene die sich nicht Hals über Kopf in ein neues Projekt wie zum Beispiel ein eigenes Unternehmen stürzen wollen, allerdings grundsätzlich Interesse an einer solchen beruflichen Neuorientierung haben, können Aus- und Weiterbildungen empfohlen werden, die in der Vorbereitung auf solche Projekte absolviert werden können. Im Rahmen dieser Ausbildungen kann man sich sowohl fachliches als auch unternehmerisches Wissen aneignen, das zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich dann, wenn man plant ein eigenes Unternehmen zu gründen, von Nutzen sein kann. Aktuell entscheiden sich sehr viele Landsleute sich in einem gesundheitlichen Beruf selbstständig zu machen. Ein sehr gutes Beispiel in diesem Zusammenhang ist eine fachspezifische Weiterbildung zum Thema Fitness. Nach Absolvierung dieser Weiterbildung, die aus mehreren Modulen besteht, kann man verschiedenste Berufe im Bereich Fitness ausüben. Eine zweite exemplarische Weiterbildung ist ein zweiwöchiger Kurs zum Thema Babymassage. Hier werden den Teilnehmer die grundlegenden Techniken der Babymassage vermittelt und nützliche Tipps und Tricks im Umgang mit Neugeborenen und Kleinkindern weitergegeben.

Blue Card: Fachkräfte aus dem Ausland nach Deutschland holen

9. Dezember 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Alberta Advanced Education and Technology

cc by flickr/ Alberta Advanced Education and Technology

Schon länger wird in Deutschland über eine Neuregelung der Gehaltsschwellen für Fachkräfte aus Nicht-EU-Ländern diskutiert. Diese Woche hat das Bundeskabinett durch das Billigen eines Gesetzentwurfs die nächsten Schritte für die sogenannte Blue Card in die Wege geleitet. Damit will man dem Fachkräftemangel in Deutschland vorbeugen.

In Zukunft soll für um die 60 Mangelberufe in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik und Technik eine Gehaltsschwelle von 33.000 Euro jährlich gelten. Ohne Vorrangprüfung dürfen Akademiker ab 44.000 Euro im Jahr angeworben werden. Nach drei Jahren erhalten sie eine unbefristete Niederlassungserlaubnis. Ein unbegrenztes Aufenthaltsrecht sollen die ausländischen Fachkräfte ab 48.000 Euro Einkommen im Jahr bekommen.

Aktuell liegt die Gehaltsschwelle für Fachkräfte aus Nicht-EU-Ländern noch bei 66.000 Euro. Akademiker aus Bulgarien und Rumänien sollen zukünftig auch ohne Arbeitserlaubnis nach Deutschland kommen können.

Die Karriere der Gina Wild

4. Dezember 2011 Keine Kommentare

Michaela Schaffrath

Michaela Schaffrath - flickr/thomaswanhoff

Gina Wild wurde unter dem bürgerlichen Namen Michaela Schaffrath am 6.12.1970 in Eschweiler geboren. Die spätere Pornodarstellerin absolvierte die Realschule und begann danach eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester. Diesen Beruf übte sie knappe zehn Jahre aus, während sie nebenbei als Hostess auf Erotikmessen arbeitete. Zu diesem Zeitpunkt schien noch nicht absehbar, dass sie einen Einstieg in die Erotikbranche finden würde, denn sie empfand sich selbst als wenig attraktiv und pummelig. Durch eine radikale Hungerkur und eine Vielzahl kosmetischer Maßnahmen entwickelte sie sich schließlich zu jener Frau, welche als beliebteste Porno-Queen Gina Wild berühmt werden sollte.

1997 gelang Michaela Schaffrath auf der Erotikmesse Venus der Einstieg in die Pornobranche, maßgeblich dafür verantwortlich war Rocco Siffredi, welcher ihr zur Bekanntheit in der Branche verhalf. Nach einem misslungenen Start in die Branche unter der Federführung des Produzenten Hans Moser auf Mallorca, welcher in einem finanziellen Debakel für die Darstellerin enden sollte, gelang ihr letztlich in Deutschland mit der Produktionsfirma Videorama der Durchbruch. Durch Zusammenarbeiten mit der bekannten Branchengröße Harry S. Morgan und einer ausgeklügelten Kampagne der Zeitschrift Happy-Weekend avancierte Schaffrath, jetzt unter dem Namen Gina Wild, schnell zu einem Star der Pornobranche. Bereits 1999 wurde sie als beste Newcomerin mit dem Venus Award ausgezeichnet, ein Jahr darauf erhielt sie den Preis erneut, diesmal als beste Darstellerin.

Im gleichen Jahr, in dem sie zur besten Darstellerin gekürt wurde, verkündete Michaela Schaffrath auch schon ihren Rückzug aus der Branche. In ihrer Zeit als Darstellerin wirkte sie an lediglich elf Pornofilmen mit, eine Beweis dafür, wie kometenartig ihre Karriere verlief. Filme in denen Michaela Schaffrath mitwirkte waren für das Jahr 1999: Amateure zum ersten Mal gefilmt 2, Sind das etwa ihre Nachbarn 7, Bizarre Nachbarn 1 , Maximum Perversum – Junge Fo****, hart gedehnt, Joker 1: Die Sper**-Klinik, Gina Wild – Jetzt wird es schmutzig), Gina Wild – Jetzt wird es schmutzig 2 – Ich will kommen), Gina Wild – Jetzt wird es schmutzig 3 – Orgasmus pur, Gina Wild – Jetzt wird es schmutzig 4 – Durchgefi*** . Im Jahr 2000: Gina Wild – Jetzt wird es schmutzig 5 – Ich will euch alle und für das Jahr 2001 Gina Wild – Jetzt wird es schmutzig 6 – Im Rausch des Orgasmus. Darüber hinaus erschienen eine Vielzahl an Kompilationen und Best of Zusammenschnitten zu Gina Wild.