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Archiv für Januar, 2013

Lebenslanges Lernen – Weiterbildungsangebote nutzen

25. Januar 2013 Keine Kommentare

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„Man lernt nie aus.“, so sagt man oft. Und tatsächlich stehen Aus- und Weiterbildungsangebote hoch im Kurs, bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern gleichermaßen. Immer mehr Firmen agieren nicht mehr nur auf dem deutschen Markt, sondern weltweit. Sie sind sogenannte „global players“ und suchen nach Personal, das weltweit einsetzbar ist. Aber auch um den Anforderungen des Arbeitsmarktes in Deutschland gerecht zu werden, müssen Arbeitnehmer am Ball bleiben. Sprachkenntnisse, berufliche Auslandserfahrung und die Ausbildung interkultureller Kompetenzen sind in einer globalisierten Welt auch für in Deutschland ansässige Firmen sehr wichtig. Aber wie kommt man zu solchen Erfahrungen und Kompetenzen? Was kann man tun, um sich sprachlich weiter zu bilden? Und wie lässt sich die Weiterbildung finanzieren?

Berufserfahrung im Ausland fĂĽr junge Menschen
Gerade junge Menschen, die sich zum allerersten Mal für einen Job bewerben, werden oft nach „ihren bisherigen beruflichen Erfahrungen“ gefragt. Um erste Erfahrungen zu sammeln, die den Lebenslauf ordentlich aufputzen, bietet es sich zum Beispiel an die Bildungsprogramme der Europäischen Union in Anspruch zu nehmen. Diese haben vor allem die berufliche Qualifizierung junger Menschen im Blick. Berufliche und sprachliche Weiterbildung gehen hier Hand in Hand. Die Nationale Agentur Bildung für Europa führt die EU-Bildungsprogramme zum beruflichen Lernen in Deutschland durch. Angesprochen sind Personen in beruflicher Erstausbildung, junge Arbeitnehmer, Hochschulabsolventen (berufliche Fortbidung) und Fachkräfte in der beruflichen Bildung (Sprachlehrer etc).Eines der Programme, die für die Aus- und Weiterbildung der oben angesprochen Zielgruppe in Frage kommen, ist beispielsweise das Leonardo da Vinci Programm.

Auch im Bereich Fremdsprachen gibt es attraktive Programme, wie etwa die Austausch- bzw. Fortbildungsprogramme des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD), die sich an Lehramtsstudierende, Berufseinsteiger oder Lehrkräfte mit jahrelanger Unterrichtserfahrung im Fremdsprachenunterricht richten. Wer an einer ausländischen Bildungseinrichtung im Deutschunterricht mitwirken möchte, kann nicht nur Unterrichtserfahrungen sammeln und didaktische Fähigkeiten erwerben, sondern auch Fremdsprachenkenntnisse vertiefen.

Weiterbildung fĂĽr Arbeitnehmer
Nicht nur für Berufseinsteiger ist Weiterbildung wichtig. Langjährige Mitarbeiter sollten auf jeden Fall Weiterbildungsangebote annehmen. Bildungsurlaub zu nehmen ist eine Möglichkeit fachliche oder sprachliche Kenntnisse aufzufrischen und zu vertiefen. In zahlreichen deutschen Bundesländern können sich Arbeitnehmer für Weiterbildungszwecke von der Arbeit freistellen lassen. Eine Ausnahme stellen Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Thüringen dar. In diesen Bundesländern existieren aktuell keine Bildungsurlaubs-Regelungen. Natürlich gibt es aber die Möglichkeit individuelle Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber zu treffen, um Zeit für Weiterbildungsangebote zu haben. Diese können im Inland aber auch im Ausland absolviert werden. Gerade die sprachliche Weiterbildung gestaltet sich im Ausland um einiges effektiver – ein komplettes Eintauchen in Sprache und Kultur ist nur dann gegeben. Über Sprachreiseagenturen kann beispielsweise ein Sprachkurs in England gebucht werden. In sogenannten Businesskursen werden die Teilnehmer für den beruflichen Alltag in der Fremdsprache fit gemacht. Präsentieren, Korrespondieren und Verhandeln in der Fremdsprache stehen im Mittelpunkt.

Weiterbildung finanzieren
Aus- und Weiterbildung ist ein zentrales Thema und wird von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gleichermaßen Ernst genommen. Wer sich heute weiterbildet, der hat gute Chancen auch Fördermittel für dieses Vorhaben an Land ziehen zu können. Über den Bund kann beispielsweise die Bildungsprämie oder das Meister-Bafög bezogen werden und auch viele Länder unterstützen die Fortbildung von Berufstätigen. Bis zu 500 Euro pro Kurs werden den Weiterbildungfreudigen zugeschossen. Von der Stiftung Warentest gibt es einen informativen Leitfaden, der zeigt, wer welche Förderung bekommen kann und wie sich die Antragsstellung gestaltet. Einen Blick in diesen Leitfaden zu werfen lohnt sich auf jeden Fall.

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Tipps fĂĽr das perfekte Bewerberoutfit

20. Januar 2013 Keine Kommentare

Damenblazer für Bewerbungsgespräch

Damenblazer für Bewerbungsgespräch

Nachdem die erste Hürde, die schriftliche Bewerbung, erfolgreich genommen wurde, steht in der Regel die zweite Hürde, das persönliche Bewerbungsgespräch an. Entscheidend ist hier vor allem der erste Eindruck und der ist nicht unwesentlich vom richtigen Outfit abhängig. Um bei der Auswahl der Kleidung keine folgenschweren Fehler zu machen, sollten einige Regeln beachtet werden.

Saubere und gepflegte Kleidung, die unverzichtbare Basis
Gleichgültig welches Kleidungsstück Sie wählen, es sollte immer frisch gewaschen, ohne Flecken und gebügelt sein. Auch Löcher, seien sie auch noch so klein oder fehlende Knöpfe gehören nicht zu einem perfekten Bewerberoutfit. Steht eine längere Fahrt zum Vorstellungsort an, sollte für Notfälle auch an ein Ersatz-Outfit gedacht werden, denn schnell ist eine Tasse Kaffee über die blütenweiße Bluse gegossen.

Kleidung passend zur ausgeschriebenen Stelle wählen
Nicht nur für das Bewerbungsgespräch an sich, sondern auch für die Kleiderwahl ist es sehr hilfreich im Vorfeld einige Informationen über das Unternehmen einzuholen. So kann besser eingeschätzt werden, welcher Kleidungsstil vom Bewerber erwartet wird. In einer Bank sind Jeans und Turnschuhe fehl am Platz, hier sind Anzug, Kostüm oder ein Damen-Blazer für die Bewerbung ein Muss. Für die Stelle als Gärtner wäre dieses Outfit übertrieben und es könnte leicht der Eindruck entstehen, dass der Bewerber sich nicht gern die Hände schmutzig macht.

Im Zweifelsfalle gilt aber immer, besser zu fein, als zu lässig gekleidet, denn nur so wird dem Gegenüber der Eindruck vermittelt, dass wirkliches Interesse an der neuen Stelle besteht.

Besser dezent als auffällig
Auch wenn ein Vorstellungsgespräch ein besonderer Anlass ist, sollte mit Farben, Accessoires und Parfüm zurückhaltend umgegangen werden.

Gerade Frauen sollten konservative Kleidung, ohne tiefe Ausschnitte, kurze Röcke oder schrille Farben wählen, auch zu hohe Absätze sind hier fehl am Platz. Ebenfalls sollte zu einem Vorstellungsgespräch niemals das nackte Bein gezeigt werden, Feinstrümpfe sind Pflicht.

Für Männer verboten sind dagegen weiße Tennissocken, die richtige Wahl sind dunkle Strümpfe, passend zur Hosenfarbe. Auch nicht geeignet sind auffällige Krawatten oder bunte, wildgemusterte Hemden.

Ausnahme bilden Bewerbungen im kreativen Bereich, hier können ausgefallene und bunte Outfits sogar ein Pluspunkt sein.

Auf Qualität achten
Ein Bewerbungsoutfit sollte niemals billig, aber auch nicht zu protzig wirken. Zum einen sitzt Kleidung aus guter Qualität besser und zum anderen vermittelt sie den Eindruck von Kompetenz und Selbstbewusstsein, Eigenschaften, die für ein Bewerbungsgespräch sehr vorteilhaft sind.

Bei all dem darf aber niemals vergessen werden, dass man sich in seiner Kleidung auch wohlfühlen muss, denn nur so strahlt man die Souveränität aus, die für den Erfolg massgeblich ist.