Archiv

Archiv für August, 2013

IBM und die Atome

28. August 2013 Keine Kommentare

Jetzt gibt es ihn also auch – den kleinsten Film der Welt. Und die Hauptrolle haben nicht etwa professionelle Schauspieler ĂĽbernommen, sondern Atome sind die Akteure. Die Welt der Wissenschaft gibt immer wieder Rätsel auf…

IBM-Forscher tĂĽftelten, tĂĽftelten und spielten ein wenig, und dann gelang ihnen der Durchbruch, sie nahmen sich ein Rastertunnelmikroskop zur Hilfe und drehten aus Tausenden von Atomen einfach einen Film. Ein wichtiges Forschungsfeld bei IBM ist das Forschen an Atomaren Speichern. Schauen wir einmal durch das SchlĂĽsselloch in das IBM-Labor in den USA und ĂĽberlassen den verantwortlichen Wissenschaftlern das Wort.

Es ist ein Phänomen, welches unglaublich anmutet, Atome kommen so richtig in Bewegung fĂĽr den kleinsten Film der Welt. Die Forscher von IBM betreiben Grundlagenforschung und wollen den Weg ebnen fĂĽr die Forscher von Morgen – DIE KINDER VON HEUTE. Es wirkt wie ein kleines Wunder, die Atome an die richtige Stelle zu bugsieren. Die Idee, ursprĂĽnglich als Spinnerei unter Forschern abgetan, wurde zu einem faszinierenden Experiment. Denn was hier so spielerisch daherkommt, ist eigentlich ein ernst zunehmender Prozess, bei dem es den Wissenschaftlern darum geht, die Grenzen von Datenspeichern zu erforschen. Es wurden 5000 Atome bewegt, um den kleinen Adam zum Leben zu erwecken. Mit Hilfe des Mikroskopes wurden sie 100-Millionenfach vergrößert. Das sensationelle Experiment fand bei minus 260 Grad Celsius statt. Die Kinder werden von Adam fasziniert sein, der sich unsterblich in ein Atom verliebt und mit diesem spielt und tanzt. Eine berĂĽhrende Geschichte, die hoffentlich dazu fĂĽhrt, dass in den kommenden Jahren verstärkt angehende Wissenschaftler die Uni-Bänke bevölkern werden, denn viele Geheimnisse der Wissenschaft warten noch auf ihre EntschlĂĽsselung. WĂĽnschen wir den Adam´s dieser Welt noch viele, neue Spielkameraden…


Eine interessante Infografik zum Thema gibts auch hier zu finden.

KategorienTechnik Tags: ,

Mit dem passenden Smartphone-Betriebssystem erfolgreich im Business

24. August 2013 Keine Kommentare

cc by flickr / Phil Campbell

Bei der Wahl eines Mobiltelefons spielen nicht nur die technischen Komponenten, sondern auch das Betriebssystem eine wichtige Rolle. Dieses ist für das eigene Nutzungsverhalten nämlich von hoher Bedeutung. So wird beispielsweise die Anpassungsfähigkeit des Betriebssystemes an die eigenen Bedürfnisse durch die Möglichkeiten und die Grenzen der Software bestimmt. Für das Geschäftsleben gehen die verschiedenen Betriebssysteme dabei mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen einher.

Android – fĂĽr wenig Geld

Das von Google entwickelte Betriebssystem Android ist mit einem Marktanteil von 68,1 Prozent das beliebteste System der Welt. Dies liegt unter anderem an der Größe des Google Play Stores, einer Plattform zum Herunterladen von mehr als 750.000 optionalen Applikationen. Darunter sind zahlreiche Business-Apps zu finden, die den Berufsalltag wesentlich vereinfachen sollen. Ein Nachteil besteht allerdings darin, dass die Applikationen meist ohne Kontrolle an den Endverbraucher weitergeleitet werden. So besteht die Gefahr, dass firmeninterne Daten ausgespäht und missbraucht werden können. Dem Nutzer ist es dabei kaum möglich, sich gegen diese Schädlinge zu wehren.

iOS – ein Statussymbol

Apples Produkte gehören zu den Statussymbolen unserer Gesellschaft, allen voran das iPhone. Zum Gesamtpaket gehört dabei auch ein erstklassiger Service, der im Schadensfall beispielsweise das Ausleihen eines Ersatz-Handys umfasst. Zudem ist es für Apple Standard, jede der 700.000 Applikationen zu überprüfen, ehe sie zum Angebot weitergeleitet werden. Damit geht für das Business ein hoher Sicherheitsstandard einher. Der größte Nachteil besteht jedoch in den vergleichsweise hohen Anschaffungskosten und den Stückpreisen für weitere Applikationen.

Windows Phone – fĂĽr Einsteiger

Beim Windows Phone überzeugt Microsoft mit einer hohen Performance, einer einfachen Bedienung und einem Testverfahren für neue Applikationen. Damit richtet sich das Windows Phone vor allem an Mitarbeiter, die sich einen Einblick in die Welt der Smartphones verschaffen möchten. Defizite bestehen jedoch in einem nur kleinen Angebot an optionalen Applikationen. Programme für das Business sind dabei kaum vertreten. Auch gibt es nur wenige Programmierer, die für das Windows Phone individuell zugeschnittene Applikationen entwickeln.

Die passenden Tarife

Was die Tarife für die Geräte anbelangt, ist das Betriebssystem nicht relevant. Vielmehr ist darauf zu achten, dass es sich um einen speziellen Smartphone-Tarif handelt, der automatisch die für viele Funktionen der Systeme erforderliche Datenflat mitbringt. Fürs Business geeignete Tarife mit möglichst großen Datenvolumen und zusätzlicher Telefonie- und ggf. SMS-Flatrate führen mittlerweile fast alle Anbieter (auch die Discouter), doch die Preise und Konditionen weichen je nach Provider stark ab. Besonders wichtig für die Nutzung im Arbeitsalltag ist eine allerorts optimale Verfügbarkeit des gewählten Netzes, um für Kunden und Geschäftspartner zuverlässig erreichbar zu sein und immer die Möglichkeit zu haben, wichtige E-Mails oder Dateien abzurufen.