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Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen nehmen immer mehr zu

cc by tigweb.org

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Es ist eindeutig ein Phänomen unserer Zeit. Wir alle hetzen durch unser Leben und unseren Job. Dieser vermehrte Zeitdruck und der Stress machen immer mehr von uns krank. Die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt haben sich deutlich verschärft und so wird die meisten das Ergebnis einer aktuellen Studie des Wissenschaftlichen Instituts der Krankenkasse AOK nicht sonderlich überraschen.

Seit dem Jahr 1999 haben sich die Fehlzeiten aufgrund von psychischen Erkrankungen um sage und schreibe 80 Prozent erhöht! Sie machen jetzt schon zehn Prozent aller Ausfalltage aus, Tendenz weiterhin steigend.

Dieser Zeitdruck und der Stress im Berufsleben weitet sich meist auch auf die familiäre Situation aus, weshalb die meisten Menschen sowohl von der beruflichen als auch von der familiären Seite her ausbrennen.

Neben den Selbstständigen, die zur gefährdetsten Gruppe gehören, sind vor allem Frauen und Menschen in erzieherischen und therapeutischen Berufen von der Diagnose Burnout betroffen. Je älter man wird um so höher ist offenbar das Risiko auszubrennen. Wir müssen also endlich alle lernen in Sachen Beruf umzudenken. Parallel dazu müssten sich aber auch die Arbeitsbedingungen meist ändern!

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