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Archiv für die Kategorie ‘Tipps’

Soziale Netzwerke und Kollegen: Vornehme Zur├╝ckhaltung ist gefragt

4. November 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ ButchLebo

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Viele von uns sind es inzwischen fast schon gew├Âhnt, alle Bekannten sofort bei Facebook und Co. zu adden, jedoch birgt dies nat├╝rlich auch einige Gefahren, auf die in den Medien immer hingewiesen wird. In Sachen Beruf und soziale Netzwerke sollte man besonders vorsichtig sein. Dies beginnt schon dabei, dass man nicht einfach ungefragt als Neuling in der Firma allen Kollegen eine Freundschaftsanfrage schicken sollte.

Dies kann schnell als aufdringlich oder sogar unh├Âflich empfunden werden. Generell ist es nur ratsam Kollegen zu adden, mit denen man l├Ąngere Zeit ein gutes Verh├Ąltnis pflegt oder eben eng zusammenarbeitet. Auch hier ist ein kleines Gespr├Ąch ├╝ber das Thema im Vorfeld ratsam. Der Chef erh├Ąlt nat├╝rlich ebenfalls nur aus oben genannten Gr├╝nden eine Anfrage, wenn ├╝berhaupt.

So manch einer k├Ânnte es auch falsch verstehen, wenn manche geadded werden und andere nicht. Generell ein heikles Thema, bei dem vornehme Zur├╝ckhaltung am besten ist. Wer sich beruflich vernetzen m├Âchte, sollte vielleicht unterschiedliche soziale Netzwerke benutzen, eines f├╝r berufliche Dinge und eines f├╝r private.

Karrierechancen ├╝ber Weiterbildung steigern

9. Oktober 2011 Keine Kommentare

cc by flickr/ homesbythomas

In der heutigen Zeit sind vielf├Ąltige Qualifikationen von enormer Wichtigkeit. Der moderne Arbeitsmarkt ├Ąndert sich schnell und mit ihm auch die Anforderungen an Bewerber. Wer nachweisen kann, sich konsequent weiterzubilden, steigert seine Jobchancen wesentlich.

Weiterbildungsm├Âglichkeiten richtig nutzen

Nat├╝rlich ist es prinzipiell auch m├Âglich, sich selbstst├Ąndig ├╝ber B├╝cher oder andere Medien fortzubilden. Allerdings erh├Ąlt man hier keine schriftliche Bescheinigung des Gelernten, sodass dies auf die Jobchancen nur geringe Auswirkung hat. Sinnvoller ist es, Kurse an angesehen Instituten wie einer Fernuni zu belegen, da diese darauf ausgelegt sind, ihre Teilnehmer sinnvoll zu qualifizieren. Auf diese Weise profitiert der Bewerber auch von einer soliden Weiterbildung, die alle wesentlichen Bereiche des Themas abdeckt. Ein Kurs an einer Fernuni hat den Vorteil, dass der Teilnehmer seine Zeit fast v├Âllig frei einteilen kann. Auf diese Weise kann er sich neben dem Beruf weiterbilden, ohne dass die Arbeit darunter leidet. Nat├╝rlich sollten auch Weiterbildungsangebote vom Arbeitgeber genutzt werden. Diese sind nicht nur g├╝nstiger, sondern es ist auch sichergestellt, dass der Arbeitgeber Wert auf die erworbene Qualifikation legt. Nat├╝rlich zeigt eine Teilnahme an einer solchen Weiterbildung auch im besonderen Ma├če, dass der Arbeitnehmer gewillt ist, sich im Sinne der Firma weiterzubilden.

Die richtige Weiterbildungsma├čnahme ausw├Ąhlen

Gerade wenn man vollzeit besch├Ąftigt ist, sollte man seine Energie gut einteilen und kann nicht jedem Weiterbildungsangebot nachgehen. Gerade dann, wenn man sich an einer Fernuni weiterbildet, bleibt neben dem Beruf und Studium kaum noch Zeit f├╝r etwas anderes. Andere berufsqualifizierende Ma├čnahmen, wie beispielsweise das Nachholen des Abiturs, sind noch zeitaufwendiger. Man sollte also besonderen Wert auf Qualifikationen legen, die einen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt verschaffen. Auch sollte man die Weiterbildungsangebote darauf ├╝berpr├╝fen, dass sie sinnvoll sind. Die Grundlagen einer neuen Sprache lernt man beispielsweise immer noch in Kursen, in denen sie auch m├╝ndlich angewendet werden und nicht an einer Fernuni. Solche Kurse empfehlen sich, wenn ├╝berhaupt, nur f├╝r Fortgeschrittene, die keine Probleme mit der Aussprache haben, sondern eher Wortschatz und Sicherheit in der Ausdrucksweise verbessern m├Âchten. Ein gutes Weiterbildungsangebot nimmt au├čerdem R├╝cksicht auf die Arbeitszeiten der Teilnehmer, wird von p├Ądagogisch geschultem Personal geleitet und findet in kleinen Gruppen statt, die einen Lernerfolg erleichtern.

Die Schattenseiten von Teamarbeit

16. September 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Unhindered by Talent

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Wir alle bekommen in Jobanzeigen und bei Bewerbungen immer wieder eingebl├Ąut wie wichtig Teamf├Ąhigkeit ist. Nat├╝rlich mag dies eine wichtige Voraussetzung f├╝r eine gute Zusammenarbeit sein, jedoch haben die meisten auch schon einmal die Schattenseiten von Teamarbeit kennengelernt. Eine aktuelle Studie der Universit├Ąt M├╝nster best├Ątigt diese Nachteile nun.

Zehn Jahre lang wurden an der Universit├Ąt M├╝nster Befragungen und Beobachtungen rund um das Thema Teamarbeit ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass das Arbeiten im Team ein Instrument ist, mit dem Chefs sehr sensibel und verantwortungsbewusst umgehen m├╝ssen.

Selbst wenn alle Mitglieder eines Team sagen, sie seien teamf├Ąhig m├╝sse dies noch lange nicht hei├čen, dass die Gruppe auch harmoniert. Grunds├Ątzlich sei es wichtig, dass alle Teammitglieder genau ihre Aufgabe erkennen w├╝rden. Die Anerkennung ist genauso wichtig wie zu wissen, dass wenn man selbst seinen Part nicht erf├╝llt, dann auch gleich alle anderen ein Problem haben.

Zudem k├Ânne es vorkommen, dass Teammitglieder ├╝bermotiviert seien, was wiederum dazu f├╝hre, dass sich andere benachteiligt f├╝hlten. Ziehe sich dieses Ungleichgewicht ├╝ber einen l├Ąngeren Zeitraum, sei Burnout eine m├Âgliche Folge.

Ein vorbildliches Unternehmen?

9. September 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Kumar Appaiah

cc by flickr/ Kumar Appaiah

Landen wir auf den Seiten von Unternehmen, so findet man dort in fast allen F├Ąllen auch immer schnell einen Punkt der sich ÔÇ×PhilosophieÔÇť nennt. Darin liest man dann die Prinzipien und Ideale, nach denen die Firma nach eigenen Angaben arbeitet. Dort kann man jedoch nur sehr selten lesen, von welchen Dingen oder Umst├Ąnden sich das Unternehmen abgrenzt.

Eine neue Studie beweist nun jedoch, das auch dies sehr wichtig sein kann. Niels Van Quaquebeke, Professor f├╝r Leadership Behavior an der K├╝hnen Logistics University in Hamburg, hat 260 Mitarbeiter von Unternehmen nach Werten befragt, die eine F├╝hrungskraft in ihren Augen zum Vorbild machen.

Dabei zeigte sich, dass es den Angestellten auch darum ging, welche Dinge die Chefs ablehnen. So wird eine F├╝hrungskraft nicht nur durch ihre positiven Einstellungen zum Vorbild, sondern auch durch Ablehnung von bestimmten Umst├Ąnden wie Ungerechtigkeiten usw. Gibt ein Unternehmen zum Beispiel an, dass es sich von Verschwendungssucht distanziert, wird es ├Ąhnliche Mitarbeiter anziehen.

Richtig sitzen im B├╝ro? Worauf man achten muss!

14. August 2011 Keine Kommentare
B├╝rostuhl

B├╝rostuhl - flickr/jnyemb

Der Gesetzgeber ber├╝cksichtigt diese Anforderung durch die allgemeine Vorschrift “beim Einrichten und Betreiben von Arbeitsst├Ątten” in der Arbeitsst├Ąttenverordnung (ArbSt├ĄttV) ┬ž 1 Abs.1, in der die Sicherheit und der Gesundheitsschutz der Besch├Ąftigten gew├Ąhrleistet werden muss. Die Regelung des ArbSt├ĄttV vor 2004 regelt noch die Sitzgelegenheiten am Arbeitsplatz: “Ausstattung: Die Sitzgelegenheiten m├╝ssen dem Arbeitsablauf und der Handhabung der Betriebseinrichtungen entsprechen und unfallsicher sein.”

┬ž25 Abs.1 (ArbSt├ĄttV vor 2004) Die Neuordnung aus dem Jahr 2004 ber├╝cksichtigt dies nur noch verallgemeinert. Da aus dieser Verordnung vorher bereits die sogenannten Arbeitsst├Ąttenregeln” (ASR – Technische Regeln f├╝r Arbeitsst├Ątten) erarbeitet wurden, ist die Erw├Ąhnung im neuen Gesetz ├╝berfl├╝ssig. F├╝r Sitzgelegenheiten ist dies die ASR 25/1.

Anforderungen an einen ergonomischen B├╝rostuhl sind auch durch die DIN 4551, DIN 4556, EN 1335-1 und EN 1335-2, die Regelwerke der Verwaltungs- und Berufsgenossenschaft, aber auch Sicherheitsregeln f├╝r die Bildschirmarbeit geliefert.

Der arbeitende Mensch verbringt seine Arbeitszeit in immer gr├Â├čeren Ma├če mit sitzender T├Ątigkeit, meist als Bildschirmarbeitsplatz. Um beim langen Sitzen den k├Ârperlichen, aber auch seelischen Belastungen vorzubeugen, R├╝cken- und Kopfschmerzen sind keine Seltenheit, kann man durch ergonomische Ma├čnahmen der Arbeitsplatzgestaltung, so auch bei der Einrichtung der Sitzgelegenheit pr├Ąventiv einwirken. Die M├Âglichkeit ein dynamischen Sitzens, d.h. h├Ąufiger die Sitzposition ver├Ąndern, was ├╝ber die Anforderung der ASR 25/1 hinausgeht. Es empfiehlt sich ggf. auch die Sitzgelegenheit von Zeit zu zeit zu wechseln, also auch mal einen bequemeren Relaxsessel zu verwenden oder ganz im Stehen zu arbeiten.

Die neuesten ergonomischen Mindeststandards f├╝r B├╝rost├╝hle fordern folgendes: Sitzbreite von 0,40 – 0,48 m, Sitztiefe von 0,38 – 0,44 m, Sitzh├Âhenverstellung von 0,40 – 0,51 m, R├╝ckenlehnenbreite 0,36 – 0,48 m, H├Âhe der R├╝ckenlehnen mindestens 0,45 m, die R├╝ckenlehnen sollen bis in den Bereich der Schulterbl├Ątter reichen, die Neigung soll verstellbar sein, der Stuhl soll eine Tiefenfederung besitzen, damit eine Abfederung des K├Ârpergewichts und der Entlastung der Wirbels├Ąule gegeben ist.