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Lohnt sich ein Nebenjob als Pizzafahrer?

Pizzabote / Pizzabike

Pizzabote / Pizzabike in Bejing - flickr/dbaron

Nicht nur gerade Arbeitsuchende, auch im Berufsleben Stehende, in Familie oder Single, als Student oder Rentner, einen Nebenjob auszuĂĽben, ist keine Seltenheit mehr. Bei der Ăśberlegung nach dem WAS hat man in der Gastronomie meist gute Chancen. Nebenbei als Pizzafahrer zu arbeiten, kann sich durchaus lohnen.

Gearbeitet wird meist in 6- Stunden- Schichten, von 11 Uhr bis 17 Uhr und von 17 Uhr bis 23 Uhr, wobei sich die Tätigkeiten nicht auf’s reine Pizza ausfahren beschränken. Ein guter Pizzafahrer kann auch das Computerprogramm der Pizzeria bedienen, Neukunden anlegen, die Kundenmaske aktualisieren, die telefonischen Bestellungen aufnehmen und Rechnungen schreiben, die Routen zusammenstellen und Salate zubereiten.

Auch Kartons falten und beim Abwasch helfen wird meist erwartet. Am Ende des Arbeitstages sind oft die Pizzafahrer dafür verantwortlich, den Müll wegzuschaffen und die Räumlichkeiten zu kehren sowie anschließend zu wischen. Verdienen kann man 4- 5 Euro pro Stunde, die man von der Pizzeria erhält und natürlich das Trinkgeld, dass den Kunden etwa 10 % von der Bestellung wert ist. Der Verdienst, etwa 24 bis 45 Euro pro Schicht wird üblicherweise am Feierabend ausbezahlt. Je nach dem wo man arbeitet, ist das Trinkgeld natürlich auch unterschiedlich. Wenn man bei einem Lieferservice für Frankfurt arbeitet, bekommt man sicherlich mehr, als bei einem Anbieter in Erfurt.

Am Monatsende kommt man, je nach dem, wie oft man arbeitet auf 200 bis 400 Euro nebenbei. Beachten sollte man, dass der Chef ein Auto für den Lieferdienst zur Verfügung stellt, hierfür wird ein Nutzungsvertrag aufgesetzt, mehrere Arbeitgeber erwarten, dass man mit dem eigenen PKW fährt, was ich nicht empfehlen würde. Die Nebentätigkeit wird durch den Arbeitgeber angemeldet, so dass man versichert ist. Wenn man sich um einen Job als Pizzafahrer bewirbt, sollte man sich in der Region, in der die Pizzeria Kunden beliefert, gut auskennen. Es empfiehlt sich auch möglichst ein eigenes Navigationsgerät dabei zu haben.

Nach einer gewissen Einarbeitungszeit, kennt man sich aus und weiß, wo die Stammkunden wohnen. Dass man die Adressen schnell findet und nicht ewig suchen muss, ist wichtiger Bestandteil der Arbeit. Dem Pizzabäcker immer mal über die Schulter zu schauen, damit man auch als Fahrer erkennt, ob man die richtige Bestellung an den richtigen Kunden ausliefert, ist sehr von Vorteil. Denn es ist selten, dass man nur mit einer Bestellung rausfährt.

Auch an Flexibilität und absoluter Zuverlässigkeit sollte es nicht mangeln, wenn man sich für diesen Job entscheidet. Es kann immer mal wieder vorkommen, dass man gebraucht wird, obwohl man eigentlich einen freien Tag gehabt hätte. Spaß im Umgang mit Menschen und natürliche Freundlichkeit sind Grundvoraussetzungen für diese Art von Tätigkeit und sollten sich von selbst verstehen. Gewöhnlich bietet der Arbeitgeber dem Pizzafahrer pro Arbeitsschicht ein kostenloses Essen und Gratisgetränke an.

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