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Mehr ausländische Top-Manager nach Deutschland?

cc by wikimedia/ J√ľrgen Matern

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Die Diskussion um die Besetzung von F√ľhrungspositionen in Deutschland geht weiter: W√§hrend die einen mehr Frauen in den Vorst√§nden fordern, werden nun andere Stimmen lauter, die empfehlen, auf ausl√§ndische Fachkr√§fte auch beim F√ľhrungspersonal zu setzen. Dies ist jedenfalls der Schluss der Personalberatung Penning Consulting, den das Unternehmen aus einer selbst in Auftrag gegebenen Studie des Allensbach-Instituts zieht.

Demnach kommen insgesamt nur sechs Prozent der Topmanager in deutschen Unternehmen aus dem Ausland. Bei Firmen mit mehr als 1.000 Besch√§ftigten liegt der Wert bei zehn Prozent, bei kleineren nur bei drei bis f√ľnf Prozent. Laut Penning Consultant wolle man mit der Studie die Unternehmen aufr√ľtteln.

In vielen Unternehmen w√ľrde es an f√§higen Fachkr√§ften mangeln, daher m√ľsse man in seinem Auswahlverfahren auch Bewerber aus dem Ausland gezielt anwerben. Leider gesch√§he dies h√§ufig nicht, da ein klares Konzept fehle.

Die DAX-Unternehmen gingen hier mit einem gute Beispiel voran, denn schon sechs von ihnen w√ľrden auf ausl√§ndische Top-F√ľhrungskr√§fte setzen. So werden Bayer, RWE, die Deutsche B√∂rse, die Deutsche Bank, SAP und Henkel von Ausl√§ndern gef√ľhrt.

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