Karriere bei der Schuldnerberatung

27. Februar 2013 Keine Kommentare

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6,6 Millionen Deutsche können aktuell ihre Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllen, Tendenz steigend. Trennung und Scheidung oder Krankheit sind wichtige Ursachen für Überschuldung. Besonders starke Zuwächse gab es zuletzt in der Altersgruppe 50plus. Aber auch Jugendliche können schnell in die Schuldenfalle schlittern – Miete, Ernährung, Handy, die laufenden Kosten werden leicht unterschätzt. Und für alle Altersgruppen gilt: viele meinen das Internet sei eine unerschöpfliche Quelle billiger Produkte – denn auch wer online kräftig spart kommt dann unter dem Strich oft schnell auf unbezahlbare Kosten.

Der Weg zur Schuldnerberatung fällt den wenigsten leicht, denn es ist auch ein Eingeständnis, die Kontrolle über die eigenen Finanzen verloren zu haben, eben in der Falle zu sein, die man sich selbst gegraben hat. Der Berater begleitet den Hilfesuchenden zunächst dabei, oft zum ersten Mal seit langem wieder einen Überblick zu bekommen. Wie hoch sind denn die Schulden tatsächlich? Welche regelmäßigen Einkünfte gibt es und wie hohe Fixkosten stehen diesen gegenüber? Schuldnerberater führen bei Bedarf auch intensive Gespräche mit Gläubigern, versuchen Aufschübe oder Kompromisse zu erreichen. Oder sie unterstützen dann am Weg zum Insolvenzverfahren, dass für immer mehr Menschen der letzte Ausweg ist.

Wichtig für diese Beratungs- und Begleitungstätigkeit sind neben sozialarbeiterischen, betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Wissen auch die Fähigkeit, schnell Ursachen für Schulden identifizieren zu können sowie Verhandlungsgeschick in den vielen nötigen Gesprächen. Besonders wichtig sind zudem Verschwiegenheit sowie sich auf die individuelle Situation der Hilfesuchen einstellen und einfühlen zu können. Gleichzeitig gefragt ist Klarheit: Manche der nötigen Schritte sind für die Betroffenen sehr schmerzhaft. Gleichzeitig sind Klienten für die professionelle Unterstützung oft sehr dankbar.
Arbeitgeber von Schuldnerberatern sind vor allem Wohlfahrtsverbänden, Kommunen oder Verbraucherzentralen. Einige von diesen bieten auch die nötigen Aus- und Fortbildungskurse für dieses spannende Berufsfeld an. Gerade auch für Quereinsteiger bietet es gute Ein- und Aufstiegschancen.

Lebenslanges Lernen – Weiterbildungsangebote nutzen

25. Januar 2013 Keine Kommentare

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„Man lernt nie aus.“, so sagt man oft. Und tatsächlich stehen Aus- und Weiterbildungsangebote hoch im Kurs, bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern gleichermaßen. Immer mehr Firmen agieren nicht mehr nur auf dem deutschen Markt, sondern weltweit. Sie sind sogenannte „global players“ und suchen nach Personal, das weltweit einsetzbar ist. Aber auch um den Anforderungen des Arbeitsmarktes in Deutschland gerecht zu werden, müssen Arbeitnehmer am Ball bleiben. Sprachkenntnisse, berufliche Auslandserfahrung und die Ausbildung interkultureller Kompetenzen sind in einer globalisierten Welt auch für in Deutschland ansässige Firmen sehr wichtig. Aber wie kommt man zu solchen Erfahrungen und Kompetenzen? Was kann man tun, um sich sprachlich weiter zu bilden? Und wie lässt sich die Weiterbildung finanzieren?

Berufserfahrung im Ausland fĂĽr junge Menschen
Gerade junge Menschen, die sich zum allerersten Mal für einen Job bewerben, werden oft nach „ihren bisherigen beruflichen Erfahrungen“ gefragt. Um erste Erfahrungen zu sammeln, die den Lebenslauf ordentlich aufputzen, bietet es sich zum Beispiel an die Bildungsprogramme der Europäischen Union in Anspruch zu nehmen. Diese haben vor allem die berufliche Qualifizierung junger Menschen im Blick. Berufliche und sprachliche Weiterbildung gehen hier Hand in Hand. Die Nationale Agentur Bildung für Europa führt die EU-Bildungsprogramme zum beruflichen Lernen in Deutschland durch. Angesprochen sind Personen in beruflicher Erstausbildung, junge Arbeitnehmer, Hochschulabsolventen (berufliche Fortbidung) und Fachkräfte in der beruflichen Bildung (Sprachlehrer etc).Eines der Programme, die für die Aus- und Weiterbildung der oben angesprochen Zielgruppe in Frage kommen, ist beispielsweise das Leonardo da Vinci Programm.

Auch im Bereich Fremdsprachen gibt es attraktive Programme, wie etwa die Austausch- bzw. Fortbildungsprogramme des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD), die sich an Lehramtsstudierende, Berufseinsteiger oder Lehrkräfte mit jahrelanger Unterrichtserfahrung im Fremdsprachenunterricht richten. Wer an einer ausländischen Bildungseinrichtung im Deutschunterricht mitwirken möchte, kann nicht nur Unterrichtserfahrungen sammeln und didaktische Fähigkeiten erwerben, sondern auch Fremdsprachenkenntnisse vertiefen.

Weiterbildung fĂĽr Arbeitnehmer
Nicht nur für Berufseinsteiger ist Weiterbildung wichtig. Langjährige Mitarbeiter sollten auf jeden Fall Weiterbildungsangebote annehmen. Bildungsurlaub zu nehmen ist eine Möglichkeit fachliche oder sprachliche Kenntnisse aufzufrischen und zu vertiefen. In zahlreichen deutschen Bundesländern können sich Arbeitnehmer für Weiterbildungszwecke von der Arbeit freistellen lassen. Eine Ausnahme stellen Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Thüringen dar. In diesen Bundesländern existieren aktuell keine Bildungsurlaubs-Regelungen. Natürlich gibt es aber die Möglichkeit individuelle Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber zu treffen, um Zeit für Weiterbildungsangebote zu haben. Diese können im Inland aber auch im Ausland absolviert werden. Gerade die sprachliche Weiterbildung gestaltet sich im Ausland um einiges effektiver – ein komplettes Eintauchen in Sprache und Kultur ist nur dann gegeben. Über Sprachreiseagenturen kann beispielsweise ein Sprachkurs in England gebucht werden. In sogenannten Businesskursen werden die Teilnehmer für den beruflichen Alltag in der Fremdsprache fit gemacht. Präsentieren, Korrespondieren und Verhandeln in der Fremdsprache stehen im Mittelpunkt.

Weiterbildung finanzieren
Aus- und Weiterbildung ist ein zentrales Thema und wird von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gleichermaßen Ernst genommen. Wer sich heute weiterbildet, der hat gute Chancen auch Fördermittel für dieses Vorhaben an Land ziehen zu können. Über den Bund kann beispielsweise die Bildungsprämie oder das Meister-Bafög bezogen werden und auch viele Länder unterstützen die Fortbildung von Berufstätigen. Bis zu 500 Euro pro Kurs werden den Weiterbildungfreudigen zugeschossen. Von der Stiftung Warentest gibt es einen informativen Leitfaden, der zeigt, wer welche Förderung bekommen kann und wie sich die Antragsstellung gestaltet. Einen Blick in diesen Leitfaden zu werfen lohnt sich auf jeden Fall.

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Tipps fĂĽr das perfekte Bewerberoutfit

20. Januar 2013 Keine Kommentare

Damenblazer für Bewerbungsgespräch

Damenblazer für Bewerbungsgespräch

Nachdem die erste Hürde, die schriftliche Bewerbung, erfolgreich genommen wurde, steht in der Regel die zweite Hürde, das persönliche Bewerbungsgespräch an. Entscheidend ist hier vor allem der erste Eindruck und der ist nicht unwesentlich vom richtigen Outfit abhängig. Um bei der Auswahl der Kleidung keine folgenschweren Fehler zu machen, sollten einige Regeln beachtet werden.

Saubere und gepflegte Kleidung, die unverzichtbare Basis
Gleichgültig welches Kleidungsstück Sie wählen, es sollte immer frisch gewaschen, ohne Flecken und gebügelt sein. Auch Löcher, seien sie auch noch so klein oder fehlende Knöpfe gehören nicht zu einem perfekten Bewerberoutfit. Steht eine längere Fahrt zum Vorstellungsort an, sollte für Notfälle auch an ein Ersatz-Outfit gedacht werden, denn schnell ist eine Tasse Kaffee über die blütenweiße Bluse gegossen.

Kleidung passend zur ausgeschriebenen Stelle wählen
Nicht nur für das Bewerbungsgespräch an sich, sondern auch für die Kleiderwahl ist es sehr hilfreich im Vorfeld einige Informationen über das Unternehmen einzuholen. So kann besser eingeschätzt werden, welcher Kleidungsstil vom Bewerber erwartet wird. In einer Bank sind Jeans und Turnschuhe fehl am Platz, hier sind Anzug, Kostüm oder ein Damen-Blazer für die Bewerbung ein Muss. Für die Stelle als Gärtner wäre dieses Outfit übertrieben und es könnte leicht der Eindruck entstehen, dass der Bewerber sich nicht gern die Hände schmutzig macht.

Im Zweifelsfalle gilt aber immer, besser zu fein, als zu lässig gekleidet, denn nur so wird dem Gegenüber der Eindruck vermittelt, dass wirkliches Interesse an der neuen Stelle besteht.

Besser dezent als auffällig
Auch wenn ein Vorstellungsgespräch ein besonderer Anlass ist, sollte mit Farben, Accessoires und Parfüm zurückhaltend umgegangen werden.

Gerade Frauen sollten konservative Kleidung, ohne tiefe Ausschnitte, kurze Röcke oder schrille Farben wählen, auch zu hohe Absätze sind hier fehl am Platz. Ebenfalls sollte zu einem Vorstellungsgespräch niemals das nackte Bein gezeigt werden, Feinstrümpfe sind Pflicht.

Für Männer verboten sind dagegen weiße Tennissocken, die richtige Wahl sind dunkle Strümpfe, passend zur Hosenfarbe. Auch nicht geeignet sind auffällige Krawatten oder bunte, wildgemusterte Hemden.

Ausnahme bilden Bewerbungen im kreativen Bereich, hier können ausgefallene und bunte Outfits sogar ein Pluspunkt sein.

Auf Qualität achten
Ein Bewerbungsoutfit sollte niemals billig, aber auch nicht zu protzig wirken. Zum einen sitzt Kleidung aus guter Qualität besser und zum anderen vermittelt sie den Eindruck von Kompetenz und Selbstbewusstsein, Eigenschaften, die für ein Bewerbungsgespräch sehr vorteilhaft sind.

Bei all dem darf aber niemals vergessen werden, dass man sich in seiner Kleidung auch wohlfühlen muss, denn nur so strahlt man die Souveränität aus, die für den Erfolg massgeblich ist.

Die schlecht bezahlten Jobs Deutschlands

18. Dezember 2012 Keine Kommentare

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Immer wieder fällt das Schlagwort “Mindestlohn” sowohl in der Politik als auch in der Ă–ffentlichkeit, wenn man in den vergangenen Wochen und Monaten die Presse aufschlug. Dies ist nicht ohne Grund der Fall, da es bekannterweise einige Branchen gibt, in denen unterirdische und weitestgehend unmenschliche Gehälter gezahlt werden. Verwunderlich ist es an dieser Stelle nicht wirklich, dass man lieber Hartz 4 anmeldet, als fĂĽr weniger Geld arbeiten zu gehen. Doch welche Berufe zählen mit zu den schlecht bezahlten Jobs in Deutschland? Eben dieser Frage geht der folgende Text nach.

Das Ranking der schlecht bezahlten Berufe in der Bundesrepublik

Aktuell gibt es ganze zwölf Branchen, die bereits den oftmals geforderten Mindestlohn eingeführt haben. Hierzu zählen vor allen Dingen das Bauhauptgewerbe, alle denkbaren Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen sowie das Maler- und Lackierergewerbe. Aber auch im Elektrohandwerk, die Dachdecker, die gesamte Abfallwirtschaft sowie bei Bergbauspezialarbeiten wurden in den vergangenen Monaten bereits Mindestlöhne eingeführt. An dieser Stelle werden Löhne zwischen 7,50 und 13,50 Euro an die Arbeitnehmer gezahlt. Gerade Angestellte im Onlineshop jedoch scheinen hiervon nur träumen zu können. Immer wieder gelangten in den vergangenen Wochen Nachrichten an die Öffentlichkeit, die auf die schlechten Bedingungen von Verpackern oder anderen Tätigkeitsfeldern selbst von größeren Onlineshops hinwiesen. Auf Seiten der Politik scheint man sich vor allen Dingen Sorgen um die immer näher rückende Bundestagswahl zu machen, weshalb auch hier der Begriff der Mindestlöhne immer lauter gerufen wird. Allerdings lassen sich die verantwortlichen Vertreter vieler Bereiche nicht auf Vorschläge ein, weshalb das Verhandeln wohl wieder einmal in eine neue Runde gehen wird. Ob zu irgendeinem Zeitpunkt in der Zukunft endlich für sämtliche Branchen Mindestlöhne eingeführt werden, steht demnach auch heute leider immer noch in den Sternen.

DB Personal

28. November 2012 Keine Kommentare

Mit einem nicht alltäglichen Video präsentiert die Deutsche Bahn die breite Spanne der Berufschancen in den eigenen Reihen. Insbesondere die Machart hebt sich von den sonst konservativen Darbietungen, wenn es um die Personalrekrutierung geht, deutlich ab. Hier ist der Spagat gelungen, den Zuschauer aus seiner üblichen Wahrnehmung zu reißen und sich den Trailer bis zum Ende anzuschauen.


Durch eine gelungene VerknĂĽpfung einzelner Szenen der verschiedenen Berufsfelder wird der Arbeitsalltag durch lebendige Bilder dargestellt. Kurze Einblicke in den Gleisbau, in der Fahrgastbetreuung oder auch in das Tätigkeitsfeld hinter den Kulissen stellen deutlich heraus, dass eine Beschäftigung bei der Deutschen Bahn “kein Job wie jeder andere” ist. Auch die weiteren Möglichkeiten zum Ausbau der eigenen Karriere, z. B. durch ein berufsbegleitendes Studium, sollen bei den potentiellen Interessenten die Attraktivität der Deutschen Bahn als Arbeitgeber herausstellen. Wer schon immer gern mit der Eisenbahn gespielt hat, der kann sich mit der Konstruktion der “Kunstwerke aus Beton und Stahl” versuchen oder sich der Herausforderung als “Wegbereiter fĂĽr rund 39.000 ZĂĽge am Tag” stellen. Im Bereich der Fahrgastbetreuung können Angestellte “mehr Menschen zusammenbringen als jede Partnerbörse”. Schnell aufeinander folgende Bilder der verschiedenen Berufe werden mit einer Grafik abgeschlossen, die darauf hinweist, dass 7.000 Jobs in 500 Berufen eine gute Perspektive fĂĽr die eigene berufliche Zukunft bilden.
Die Abstimmung von Ton und Bildern animieren den Zuschauer zu einem weiteren Anschauen, denn die Aufmerksamkeit und das Interesse sind in jedem Fall geweckt.

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