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Artikel Tagged ‘Arbeitsplatz’

Warnstreiks: Trotzdem nicht zu spÀt zur Arbeit kommen

9. MĂ€rz 2012 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Chensiyuan

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In dieser Woche fanden in einigen BundeslÀndern Warnstreiks im öffentlichen Dienst statt. Nicht nur KrankenhÀuser oder Stadtverwaltungen blieben dabei geschlossen, sondern auch der öffentliche Nahverkehr und KindertagesstÀtten wurden bestreikt, was so manch einen Arbeitnehmer in BedrÀngnis brachte.

Generell kann man sagen, dass Arbeitnehmer trotz solcher Vorkommnisse verpflichtet sind, pĂŒnktlich bei der Arbeit zu erscheinen. Zwar werden die meisten Arbeitgeber ein Auge zudrĂŒcken, verlassen kann man sich darauf jedoch nicht. LohnkĂŒrzungen und Abmahnungen sind in den schlimmsten FĂ€llen möglich.

Am besten ist es, wenn solche Situationen absehbar sind, den Chef kurz im Vorfeld darauf hinzuweisen, dass man aufgrund der Streiks im öffentlichen Nahverkehr eventuell ein paar Minuten zu spĂ€t kommen könnte. So können entsprechende Maßnahmen vorher geklĂ€rt werden. Dies gilt auch, wenn die KindertagesstĂ€tte bestreikt wird und man nach Alternativen fĂŒr die Kinderbetreuung suchen muss. Wenn andere Möglichkeiten, wie dass die Oma oder Freunde aufpassen, wegfallen, bleibt einem nur zu fragen, ob das Kind mit ins BĂŒro darf. Geht dies nicht, muss man eben zuhause bleiben. Dies wird dann als höhere Gewalt gewertet, wenn alle anderen Alternativen ausgeschöpft sind.

Niedriges Einkommen: Überstunden mĂŒssen bezahlt werden

24. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ Last Hero

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FĂŒr viele deutsche Arbeitnehmer sind Überstunden inzwischen keine Seltenheit mehr. Was dabei jedoch eigentlich untragbar ist, dass viele Woche fĂŒr Woche extra Stunden schieben, ohne dafĂŒr bezahlt zu werden! FĂŒr all jene könnte ein Urteil (5 AZR 765/10) des Bundessozialgerichts interessant sein.

In dem konkreten Fall ging es um einen Lagerleiter, der monatlich brutto 1.800 Euro bekam. In seinem Arbeitsvertrag waren 42 Wochenstunden ausgemacht. Zudem fand sich dort eine Klausel, die besagt, dass er bei Bedarf Mehrarbeit leisten solle. DafĂŒr erhielt er keine Bezahlung. In den Jahren von 2006 bis 2008 kam er alleine auf 968 Überstunden.

In den Augen der Richter war dies nicht zulĂ€ssig. In Anbetracht der Höhe des Bruttoentgelts mĂŒssten Überstunden extra bezahlt werden. Bei gut dotierten Jobs seien unbezahlte Überstunden vielleicht ĂŒblich, jedoch nicht bei solch einem Lohn. Die VergĂŒtung der Merharbeit richtet sich also nach der Höhe des Bruttoentgelts.

Generation Praktikum

21. Februar 2012 Keine Kommentare

cc by flickr/ sleepyjeanie

Es ist noch nicht lange her, da wurde krĂ€ftig ĂŒber das Thema “Generation Praktikum” diskutiert und in den Medien wurde sich zahlreich darĂŒber beklagt, dass Hochschulabsolventen als Dauer-Praktikanten von Firmen missbraucht werden, um Stellen einzusparen. Doch entspricht dies der RealitĂ€t oder handelt es sich hierbei wieder um einen typischen Journalistenmythos?

Die ganze Debatte wurde 2004 bzw. 2005 durch einen Artikel in der Wochenzeitung “Die Zeit” losgetreten, der den Titel “Generation Praktikum” trug, der zu einer intensiven Debatte darĂŒber fĂŒhrte, ob Praktikanten hierzulande ausgebeutet werden. Mittlerweile ist einiges an Zeit vergangen und nun hat sich auch die Wissenschaft daran gemacht, dieses Problem genauer zu untersuchen und die auf dem “Hörensagen” beruhenden journalistischen Behauptungen auf den PrĂŒfstand zu stellen.
Dabei ist Folgendes herausgekommen: Die Situation hinsichtlich der Praktika bei Hochschulabsolventen ist weit weniger dramatisch als angenommen und Dauerpraktika nach dem Abschluss eines Studiums sind eher die Ausnahme als die gĂ€ngige Praxis, wobei dies nicht bedeutet, dass es solche FĂ€lle nicht gibt. Entscheidend ist vor allem in diesem Kontext, zum einen, welches Fach man studiert hat und zum anderen, ob man schon genĂŒgend Praxiserfahrung gesammelt hat.

Im europĂ€ischen Kontext haben deutsche Studenten also recht gute Chancen, auch tatsĂ€chlich einen Arbeitsplatz nach dem Abschluss des Studiums zu finden. Anders sieht es hingegen in den NachbarlĂ€ndern aus, in denen eine hohe Jugendarbeitslosigkeit vorherrscht. So haben insbesondere in Italien die hier als “Generazione 1000″ bezeichneten Uniabsolventen riesige Probleme eine Stelle zu finden, und falls sie eine finden, so entspricht diese nicht ihrer Qualifikation und sie mĂŒssen fĂŒr einen kargen Lohn arbeiten.

Insgesamt lĂ€sst sich also festhalten, dass es sich zumindest fĂŒr Deutschland um einen Mythos bei der Generation Praktikum handelt. Jedoch sei an dieser Stelle festgehalten, dass dies aber nicht fĂŒr jeden Absolventen gilt. Um gerade solche AusnahmefĂ€lle zu schĂŒtzen, sollte die Politik die rechtlichen Bestimmungen in Bezug auf Praktika ĂŒberdenken.

Gesunde BĂŒromöbel unterstĂŒtzen die Karriere

7. Februar 2012 1 Kommentar

cc by flickr/housingworksauctions

Wer Karriere machen will, der muss fit sein, denn besonders in der heutigen Zeit wird viel verlangt. Es gibt viele Möglichkeiten, um fit und gesund zu bleiben. Auch das gesunde Sitzen gehört mit Sicherheit dazu, denn nur, wer den ganzen Tag auf einem gesunden Schreibtischstuhl sitzt, der kann auch entspannt arbeiten. Ein Stuhl von Swopper ist immer eine gute Wahl, wenn der RĂŒcken fit bleiben soll.

Gesunde Möbel fĂŒr ein gesundes Leben
Die meisten Menschen, die den ganzen Tag sitzen, sitzen in der Regel falsch und dazu auch noch auf einem ungesunden Stuhl. Ein Stuhl oder Hocker von Swopper ist nicht nur ergonomisch geformt und damit eine Wohltat fĂŒr die WirbelsĂ€ule, auch die Muskeln und die Gelenke werden geschont. Wer sich fĂŒr einen der formschönen und extravaganten Hocker von Swopper entscheidet, der bringt damit auch noch seinen Kreislauf in Schwung und das ist bei einem langen anstrengenden Arbeitstag etwas, das jeder gut gebrauchen kann. Die BĂŒromöbel von heute bieten jede Menge Möglichkeiten, damit man gesund sitzen kann und man sollte diese Möglichkeiten auch nutzen.

Im Internet kaufen
Einkaufen ist in der heutigen Zeit kein Problem mehr, selbst wenn man beruflich eingespannt ist und wenig Zeit hat. Das Internet macht es möglich, auch BĂŒromöbel schnell und einfach zu bestellen und sie sich nach Hause liefern zu lassen. Viele Swopper FachhĂ€ndler im Internet haben eine sehr große Auswahl an BĂŒrostĂŒhlen, die das Arbeiten leichter und vor allem auch gesĂŒnder machen. Mit nur einem Klick kann man sich den persönlichen Lieblingsstuhl aus dem Hause Swopper kaufen und dann bequem nach Hause liefern lassen. Heute ist es einfach, gesund zu leben und das trifft auch auf das gesunde Sitzen zu. Ob man Karriere macht, das hĂ€ngt auch ein kleines bisschen immer davon ab, wie man den ganzen Tag sitzt, denn wenn der Stuhl passt, dann klappt es auch im Beruf.

Firmenparkplatz: Frauen dĂŒrfen bevorzugt werden

25. November 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Jesper2cv

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Viele halten FrauenparkplĂ€tze, wie man sie inzwischen in allen ParkhĂ€usern findet, fĂŒr eine gute Sache, denn schließlich werden meist Frauen tendenziell eher Opfer von Gewalt als MĂ€nner. Es gibt jedoch auch UmstĂ€nde, bei denen sich so manch einer nach der VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit fragt. Solch ein Fall wurde vor dem Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz verhandelt.

Dabei ging es konkret um einen schwerbehinderten Krankenpfleger, der gegen seinen Arbeitgeber geklagt hatte, da er trotz seiner Behinderung keinen Firmenparkplatz bekam, der nah am Krankenhaus lag. Körperlich fitte Kolleginnen von ihm wurden jedoch FrauenparkplĂ€tze direkt an der Klinik zur VerfĂŒgung gestellt. Der Arbeitgeber hatte dies damit begrĂŒndet, dass bei ParkplĂ€tzen Frauen grundsĂ€tzlich vor MĂ€nner kĂ€men.

Die Richter gaben am Ende dem Arbeitgeber Recht und wiesen die Klage ab, denn die Gefahr, Opfer von Gewalt zu werden, sei fĂŒr Frauen deutlich grĂ¶ĂŸer als fĂŒr MĂ€nner. Solch eine Entscheidung sei nicht diskriminierend oder willkĂŒrlich. Die Behinderung des Krankenpflegers spiele dabei keine Rolle.