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Mehr ausländische Top-Manager nach Deutschland?

26. August 2011 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ J√ľrgen Matern

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Die Diskussion um die Besetzung von F√ľhrungspositionen in Deutschland geht weiter: W√§hrend die einen mehr Frauen in den Vorst√§nden fordern, werden nun andere Stimmen lauter, die empfehlen, auf ausl√§ndische Fachkr√§fte auch beim F√ľhrungspersonal zu setzen. Dies ist jedenfalls der Schluss der Personalberatung Penning Consulting, den das Unternehmen aus einer selbst in Auftrag gegebenen Studie des Allensbach-Instituts zieht.

Demnach kommen insgesamt nur sechs Prozent der Topmanager in deutschen Unternehmen aus dem Ausland. Bei Firmen mit mehr als 1.000 Besch√§ftigten liegt der Wert bei zehn Prozent, bei kleineren nur bei drei bis f√ľnf Prozent. Laut Penning Consultant wolle man mit der Studie die Unternehmen aufr√ľtteln.

In vielen Unternehmen w√ľrde es an f√§higen Fachkr√§ften mangeln, daher m√ľsse man in seinem Auswahlverfahren auch Bewerber aus dem Ausland gezielt anwerben. Leider gesch√§he dies h√§ufig nicht, da ein klares Konzept fehle.

Die DAX-Unternehmen gingen hier mit einem gute Beispiel voran, denn schon sechs von ihnen w√ľrden auf ausl√§ndische Top-F√ľhrungskr√§fte setzen. So werden Bayer, RWE, die Deutsche B√∂rse, die Deutsche Bank, SAP und Henkel von Ausl√§ndern gef√ľhrt.

Im Ausland erworbene Berufsabschl√ľsse sollen in Deutschland schneller anerkannt werden

25. März 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ CAMPUS OF EXCELLENCE

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Was in anderen EU-Staaten schon lange gang und gebe ist, war in Deutschland bisher nicht m√∂glich. Nicht selten mussten qualifizierte Ingenieure oder Wissenschaftler, die aus Nicht-EU-Staaten nach Deutschland kamen, ihr Geld mit Taxifahren oder √Ąhnlichem verdienen, da ihre Abschl√ľsse hier nicht anerkannt werden. Dies soll sich nun √§ndern.

In dieser Woche hat das Bundeskabinett einen entsprechenden Enwurf f√ľr ein √Ąnderungsgesetz verabschiedet, nach dem Abschl√ľsse und Qualifikationen aus nichteurop√§ischen L√§ndern schneller anerkannt werden. Experten gehen davon aus, dass rund 300.000 in Deutschland lebende Migranten davon profitieren k√∂nnten.

Die Beh√∂rden h√§tten damit in Zukunft drei Monate nach Vorlage aller Unterlagen wie Zeugnisse usw. Zeit um eine m√∂gliche Anerkennung des Abschlusses zu pr√ľfen. Wenn keine Gleichwertigkeit zu deutschen Abschl√ľssen festgestellt werden kann, dann m√ľssen die fehlenden Qualifikationen genau aufgelistet werden, damit eine entsprechende Weiterbildung m√∂glich ist.

Das Gesetz soll dem Fachkr√§ftemangel in Deutschland entgegenwirken und Zuwanderung f√ľr qualifizierte Berufsgruppen attraktiver machen. √úber den Gesetzesentwurf muss nun noch der Bundesrat beraten, ehe es in den Bundestag kommt.