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Kampagne ostdeutscher Hochschulen: „Studieren in Fernost macht glücklich“

2. Juni 2011 Keine Kommentare

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Studieren in Fernost

Studieren in Fernost

“Hilfe, mein Kind wird Ossi!“ Über Ängsten von westdeutschen Eltern, deren Kind sich für einen Studienplatz in Ostdeutschland interessiert, lässt eine Kampagne von Hochschulen der Neuen Bundesländer „die Sonne im Osten aufgehen“. „Studieren in Fernost“ nennt sich die Werbungs- und Aufklärungsaktion, die auf Fragen der Art: „Wie lebt es sich in Leipzig, Eberswalde und Wismar? Wo liegt das überhaupt? Warum lohnt es sich, dort zu studieren?“ studienwilligen AbiturientInnen und elterlichem Anhang vielseitige Antworten gibt.

Hintergrund ist das Gefälle der überfüllten Unis im Westen und „viel Platz“ in der ostdeutschen Hochschullandschaft.
Studierende stehen als „Campus Spezialisten“ interessierten Eltern und Kindern für Fragen rund um Hochschulen und Studieneinrichtungen zur Verfügung. Ziel ihres freiwilligen Engagements ist es, den fernen Osten so vertraut zu machen, dass die Kampagne in naher Zukunft überflüssig wird.

Auch mit „6 GrĂĽnden fĂĽr Fernost“ wollen Studierende selbst Interessierte an die ostdeutschen Hochschulen ziehen und erklären, warum „Studieren in Fernost“ glĂĽcklich macht. Hier schneiden in fast allen Punkten wie moderne Ausstattung, sehr gute Betreuung und hohe Lehrqualität die ostdeutschen Unis deutlich besser ab. Beim AuffĂĽhren des dritten Grundes: – starke Forschung – zeigt sich noch einmal der Glanz des Sonnenaufgangs im Osten durch ein Zitat der Bundesministerin fĂĽr Bildung und Forschung Annette Schavan, in dem sie den Neuen Ländern das Wachstum einer blĂĽhenden Wissenschafts- und Innovationslandschaft zuordnet, „die weit ĂĽber die Landesgrenzen hinaus strahlt“. Im sechsten Grund werden die niedrigen Lebenshaltungskosten der „fernöstlichen“ Hochschulstandorte angefĂĽhrt, von denen Ilmenau, Jena und Freiberg mit den gĂĽnstigsten Mietkosten lobenswerte erste Plätze einnehmen.

Nicht nur informativ, sondern ausgesprochen unterhaltsam und witzig geht es beim „Campus Test“ zu. „Studieren in fünf Minuten“ wird hier versprochen und die Erlangung „akademischer“ Titel wie Campus Hirn oder Campus Gurke. In 13 kurzen Filmen erläutern Lehrende zum Beispiel der Hochschulen Wildau, Erfurt, Mittweida oder Halle-Wittenberg humorig ihre Fachbereiche und dozieren über Fragen wie: „Kann ich zuhause klonen? Muss man Nano-Rasen düngen? Und was tut man, wenn man nicht weiß, was man tun soll, weil man soviel zu tun hat?“

Durch Teilnahme an dem sich anschließenden Wissenstest erhält man außer der Möglichkeit, den Titel des Campus Gottes zu ergattern auch die Chance, wöchentlich vergebene Gutscheine zu gewinnen.

So wird den „Wessis“ einer der 1.382 Studiengänge an den 44 ostdeutschen Hochschulen wahrlich schmackhaft gemacht und vielleicht sogar noch der Appetit auf Nuss Nugat Crème „Nudossi“ oder die Lust auf ein nostalgisches Schaumbad mit „Badusan“ angeregt.