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Landen wir auf den Seiten von Unternehmen, so findet man dort in fast allen Fällen auch immer schnell einen Punkt der sich „Philosophie“ nennt. Darin liest man dann die Prinzipien und Ideale, nach denen die Firma nach eigenen Angaben arbeitet. Dort kann man jedoch nur sehr selten lesen, von welchen Dingen oder Umständen sich das Unternehmen abgrenzt.
Eine neue Studie beweist nun jedoch, das auch dies sehr wichtig sein kann. Niels Van Quaquebeke, Professor für Leadership Behavior an der Kühnen Logistics University in Hamburg, hat 260 Mitarbeiter von Unternehmen nach Werten befragt, die eine Führungskraft in ihren Augen zum Vorbild machen.
Dabei zeigte sich, dass es den Angestellten auch darum ging, welche Dinge die Chefs ablehnen. So wird eine Führungskraft nicht nur durch ihre positiven Einstellungen zum Vorbild, sondern auch durch Ablehnung von bestimmten Umständen wie Ungerechtigkeiten usw. Gibt ein Unternehmen zum Beispiel an, dass es sich von Verschwendungssucht distanziert, wird es ähnliche Mitarbeiter anziehen.

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Die Diskussion um die Besetzung von Führungspositionen in Deutschland geht weiter: Während die einen mehr Frauen in den Vorständen fordern, werden nun andere Stimmen lauter, die empfehlen, auf ausländische Fachkräfte auch beim Führungspersonal zu setzen. Dies ist jedenfalls der Schluss der Personalberatung Penning Consulting, den das Unternehmen aus einer selbst in Auftrag gegebenen Studie des Allensbach-Instituts zieht.
Demnach kommen insgesamt nur sechs Prozent der Topmanager in deutschen Unternehmen aus dem Ausland. Bei Firmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten liegt der Wert bei zehn Prozent, bei kleineren nur bei drei bis fünf Prozent. Laut Penning Consultant wolle man mit der Studie die Unternehmen aufrütteln.
In vielen Unternehmen würde es an fähigen Fachkräften mangeln, daher müsse man in seinem Auswahlverfahren auch Bewerber aus dem Ausland gezielt anwerben. Leider geschähe dies häufig nicht, da ein klares Konzept fehle.
Die DAX-Unternehmen gingen hier mit einem gute Beispiel voran, denn schon sechs von ihnen würden auf ausländische Top-Führungskräfte setzen. So werden Bayer, RWE, die Deutsche Börse, die Deutsche Bank, SAP und Henkel von Ausländern geführt.

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In den letzten Monaten wurde ja viel über die Einführung der sogenannten Frauenquote diskutiert. Dabei ging es jedoch meist nur um Großunternehmen. Im Mittelstand jedoch sieht die Lage offenbar schon längst anders aus, denn laut einer Studie der Commerzbank ist dort bereits jede fünfte Spitzenposition mit einer Frau besetzt.
Im Mittelstand macht die Frauenquote also kein Problem. Dies gelte laut der Commerzbank für Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 2,5 Millionen Euro. Gleichzeitig betonte man auch, dass selbst bei mittelständischen Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 100 Millionen Euro der Anteil an weiblichen Führungskräften bei 18 Prozent liegt.
Nur die technischen Industrien hätten noch Nachholbedarf, allen voran Logistik, Maschinenbau und die chemisch-pharmazeutische Industrie. Darüber hinaus zeigte die Studie, dass es in den meisten mittelständischen Unternehmen nicht mehr der klassische Gründer die Geschäfte leite, sondern, dass auch hier jede zweite Führungskraft ein angestellter Manager ohne eigene Unternehmensanteile ist. Ein Drittel ist hier meist jünger als 45 Jahre.