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Artikel Tagged ‘F√ľhrungskr√§fte’

Ein vorbildliches Unternehmen?

9. September 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Kumar Appaiah

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Landen wir auf den Seiten von Unternehmen, so findet man dort in fast allen F√§llen auch immer schnell einen Punkt der sich ‚ÄěPhilosophie‚Äú nennt. Darin liest man dann die Prinzipien und Ideale, nach denen die Firma nach eigenen Angaben arbeitet. Dort kann man jedoch nur sehr selten lesen, von welchen Dingen oder Umst√§nden sich das Unternehmen abgrenzt.

Eine neue Studie beweist nun jedoch, das auch dies sehr wichtig sein kann. Niels Van Quaquebeke, Professor f√ľr Leadership Behavior an der K√ľhnen Logistics University in Hamburg, hat 260 Mitarbeiter von Unternehmen nach Werten befragt, die eine F√ľhrungskraft in ihren Augen zum Vorbild machen.

Dabei zeigte sich, dass es den Angestellten auch darum ging, welche Dinge die Chefs ablehnen. So wird eine F√ľhrungskraft nicht nur durch ihre positiven Einstellungen zum Vorbild, sondern auch durch Ablehnung von bestimmten Umst√§nden wie Ungerechtigkeiten usw. Gibt ein Unternehmen zum Beispiel an, dass es sich von Verschwendungssucht distanziert, wird es √§hnliche Mitarbeiter anziehen.

Mehr ausländische Top-Manager nach Deutschland?

26. August 2011 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ J√ľrgen Matern

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Die Diskussion um die Besetzung von F√ľhrungspositionen in Deutschland geht weiter: W√§hrend die einen mehr Frauen in den Vorst√§nden fordern, werden nun andere Stimmen lauter, die empfehlen, auf ausl√§ndische Fachkr√§fte auch beim F√ľhrungspersonal zu setzen. Dies ist jedenfalls der Schluss der Personalberatung Penning Consulting, den das Unternehmen aus einer selbst in Auftrag gegebenen Studie des Allensbach-Instituts zieht.

Demnach kommen insgesamt nur sechs Prozent der Topmanager in deutschen Unternehmen aus dem Ausland. Bei Firmen mit mehr als 1.000 Besch√§ftigten liegt der Wert bei zehn Prozent, bei kleineren nur bei drei bis f√ľnf Prozent. Laut Penning Consultant wolle man mit der Studie die Unternehmen aufr√ľtteln.

In vielen Unternehmen w√ľrde es an f√§higen Fachkr√§ften mangeln, daher m√ľsse man in seinem Auswahlverfahren auch Bewerber aus dem Ausland gezielt anwerben. Leider gesch√§he dies h√§ufig nicht, da ein klares Konzept fehle.

Die DAX-Unternehmen gingen hier mit einem gute Beispiel voran, denn schon sechs von ihnen w√ľrden auf ausl√§ndische Top-F√ľhrungskr√§fte setzen. So werden Bayer, RWE, die Deutsche B√∂rse, die Deutsche Bank, SAP und Henkel von Ausl√§ndern gef√ľhrt.

Studie: Im Mittelstand ist die Frauenquote kein Problem

13. Mai 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ jyri

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In den letzten Monaten wurde ja viel √ľber die Einf√ľhrung der sogenannten Frauenquote diskutiert. Dabei ging es jedoch meist nur um Gro√üunternehmen. Im Mittelstand jedoch sieht die Lage offenbar schon l√§ngst anders aus, denn laut einer Studie der Commerzbank ist dort bereits jede f√ľnfte Spitzenposition mit einer Frau besetzt.

Im Mittelstand macht die Frauenquote also kein Problem. Dies gelte laut der Commerzbank f√ľr Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 2,5 Millionen Euro. Gleichzeitig betonte man auch, dass selbst bei mittelst√§ndischen Unternehmen mit einem Jahresumsatz von √ľber 100 Millionen Euro der Anteil an weiblichen F√ľhrungskr√§ften bei 18 Prozent liegt.

Nur die technischen Industrien h√§tten noch Nachholbedarf, allen voran Logistik, Maschinenbau und die chemisch-pharmazeutische Industrie. Dar√ľber hinaus zeigte die Studie, dass es in den meisten mittelst√§ndischen Unternehmen nicht mehr der klassische Gr√ľnder die Gesch√§fte leite, sondern, dass auch hier jede zweite F√ľhrungskraft ein angestellter Manager ohne eigene Unternehmensanteile ist. Ein Drittel ist hier meist j√ľnger als 45 Jahre.