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Artikel Tagged ‘Selbstständigkeit’

GrĂĽndungszuschuss: Neue Regelung

6. Januar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

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Immer mehr Deutsche interessieren sich für den Weg in die Selbstständigkeit. Gleichzeitig wird es immer schwerer dafür einen Zuschuss zu bekommen. Dies gilt nun auch für den Gründungszuschuss, den alle beantragen können, die nach einer Anstellung arbeitslos werden und sich danach selbstständig machen möchten.

Die Bundesagentur für Arbeit ist also für diese Form der Förderung verantwortlich. Der Maximalzeitraum für den Zuschuss beträgt 15 Monate. Zunächst erhält man sechs Monate lang Arbeitslosengeld I plus 300 Euro. Eine Verlängerung von weiteren neun Monaten muss extra bewilligt werden. Das Geld müssen Gründer nicht zurückzahlen.

Besonders wichtig aber sind zwei Änderungen: Zum einen muss das Unternehmen spätestens sieben Monate nach dem Beginn der Zahlung des Arbeitslosengeldes beim Finanzamt- und gegebenenfalls beim Gewerbeamt gemeldet werden. Man muss sich also um die Gründung so früh wie möglich kümmern.

Zum anderen haben Arbeitslose nach den Änderungen nun keinen Rechtsanspruch mehr auf eine Förderung. Das heißt konkret, ob man den Gründungszuschuss bekommt oder nicht, hängt ganz alleine von der Beurteilung des jeweiligen Beraters ab! Man sollte sich also auf dieses Gespräch sehr gut vorbereiten.

Wege in die Selbstständigkeit

14. Dezember 2011 Keine Kommentare

Beliebt: Umschulung zum Fitnesstrainer - flickr.com/Ron Sombilon

Wer träumt zumindest nicht einmal in seinem Arbeitsleben davon, sein eigener Chef zu sein? In vielen Situationen, in denen man mit seinem Vorgesetzten nicht zurecht kommt oder man schlicht und einfach wenig Motivation für die eigene Tätigkeit aufbringen kann, wünscht man sich oft wirtschaftlich und finanziell unabhängig zu sein. Den Traum eines eigenen Unternehmens, und damit den Traum sein eigener Chef zu sein, verwirklichen sich aber nur die wenigsten. Zu umfangreich ist meist der Aufwand eine eigene Geschäftsidee zu entwickeln, die nicht zuletzt auch Erfolgspotenzial haben sollte. Darüber hinaus ist es auch ein sehr hohes persönliches finanzielles Risiko, das die meisten für sich und ihre Familien nicht in Anspruch nehmen wollen. Jene die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen, erwartet zumeist ein Full-Time-Job, den man sich zuvor nicht hätte erträumen lassen. Ein eigenes Gewerbe zu führen, eventuell Mitarbeitern vorzustehen und selbst für Aufträge und damit Zahlungsflüsse verantwortlich zu sein, bedeutet neben einer großen Verantwortung auch enormen Zeitaufwand. Aus diesem Grund scheitern auch viele neue Unternehmer bei dem Vorhaben beruflich unabhängig zu werden.

Jene die sich nicht Hals über Kopf in ein neues Projekt wie zum Beispiel ein eigenes Unternehmen stürzen wollen, allerdings grundsätzlich Interesse an einer solchen beruflichen Neuorientierung haben, können Aus- und Weiterbildungen empfohlen werden, die in der Vorbereitung auf solche Projekte absolviert werden können. Im Rahmen dieser Ausbildungen kann man sich sowohl fachliches als auch unternehmerisches Wissen aneignen, das zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich dann, wenn man plant ein eigenes Unternehmen zu gründen, von Nutzen sein kann. Aktuell entscheiden sich sehr viele Landsleute sich in einem gesundheitlichen Beruf selbstständig zu machen. Ein sehr gutes Beispiel in diesem Zusammenhang ist eine fachspezifische Weiterbildung zum Thema Fitness. Nach Absolvierung dieser Weiterbildung, die aus mehreren Modulen besteht, kann man verschiedenste Berufe im Bereich Fitness ausüben. Eine zweite exemplarische Weiterbildung ist ein zweiwöchiger Kurs zum Thema Babymassage. Hier werden den Teilnehmer die grundlegenden Techniken der Babymassage vermittelt und nützliche Tipps und Tricks im Umgang mit Neugeborenen und Kleinkindern weitergegeben.

Selbstständigkeit: Frauen agieren meist anders als Männer

15. Juli 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ gcoldironjr2003

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In Deutschland machen sich immer mehr Menschen selbständig, dabei fallen auch immer wieder Unterschiede zwischen Männern und Frauen auf, die auch aktuelle Zahlen der Förderbank KfW belegen. Zwei Drittel der Frauen, die sich zwischen 2008 und 2010 selbständig gemacht hatten, taten dies als Nebenerwerb. Bei den Männern traf dies nur auf die Hälfte zu.

Frauen wenden sich also meist kleineren Projekten zu, was zum großen Teil wohl weniger am Selbstbewusstsein liegt, sondern eher daraus resultiert, dass sie versuchen Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Dementsprechend starteten 76 Prozent der Gründerinnen ohne Mitarbeiter. Bei den Männern seien dies zwei Drittel. 15 Prozent der Frauen setzen bei der Gründung keine Sachmittel oder Geld ein, was bei den Männern nur bei neun Prozent vorkommt.

43 Prozent der Frauen streben eine Selbstständigkeit in der eher persönlicheren Dienstleistungsbranche an, als beispielsweise in der Bildung, der Gesundheit oder im Unterhaltungswesen. 32 Prozent entscheiden sich für wirtschaftliche Dienstleistungen wie als Maklerin oder Beraterin. Bei den Männern gilt genau das Umgekehrte: 39 Prozent bieten wirtschaftliche Dienstleistungen an und 20 Prozent persönliche.

Frauen brechen ihre Tätigkeit laut der KfW früher ab als Männer: Nach drei Jahren sind im Schnitt nur noch zwei Drittel als Frauen mit ihrem Betrieb tätig, während es bei den Männern drei Viertel sind. Dies läge aber nicht an den Geschlechtsunterschieden, sondern vor allem daran, dass sich Frauen, wie bereits erwähnt, eher kleineren Projekten und Nebentätigkeiten widmen, die sie dann schneller wieder abstoßen.