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Der Europäische Gerichtshof hat in diesen Tagen entschieden, dass eine mehrfache Verlängerung von befristeten Arbeitsverträgen nicht gegen EU-Recht verstößt. Wichtig sei jedoch ein sachlicher Grund. Man könne nicht grundsätzlich den Abschluss von unbefristeten Verträgen verlangen, nur weil ein Unternehmen immer wieder Vertretungskräfte brauche. Dies müssten die nationalen Behörden entscheiden.
In dem konkreten Fall ging es um eine Frau, die von 1996 bis 2007 beim Amtsgericht Köln tätig war und dabei 13 befristete Verträge erhalten hatte. Sie wurden immer wieder für vorübergehend fehlende Kollegen eingesetzt. Nach dem Urteil der EU-Richter will sie in Deutschland wieder auf Festanstellung klagen.
Arbeitnehmer mit befristeten Verträgen sollten grundsätzlich ihre Rechte kennen. Wie bereits erwähnt, ist für eine häufigere Verlängerung der Sachgrund entscheidend. Dies wäre zum Beispiel eine Schwangerschaftsvertretung oder die Bindung an ein bestimmtes Projekt. Unzulässig ist eine Befristung, wenn man eine andere Tätigkeit als den im Vertrag festgelegten Sachgrund ausübt. Erledigt man zum Beispiel ganz andere Arbeiten als die schwangere Kollegin, ist die Befristung nicht zulässig. Zudem muss die Befristung stets schriftlich erfolgen und man darf erst nach dem Unterschreiben des Vertrags anfangen. Die Klagefrist in diesem Fall endet übrigens drei Wochen nach dem Ende des befristeten Vertrags!

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In der Vergangenheit wurde uns immer wieder beigebracht, dass man einen Lebenslauf chronologisch führt, das heißt man beginnt mit der Schulausbildung und zeichnet dann systematisch seinen Werdegang bis zur aktuellen Situation auf. Dies muss jedoch heutzutage nicht mehr so sein!
Vermehrt raten Experten allen, die sich um eine neue Stelle bewerben, den Lebenslauf mit dem aktuellen Job zu beginnen. Hier sollte man auch konkreter als bei den vergangenen Tätigkeiten werden. Neben Name und Sitz der Firma und der Position, die man dort inne hat oder hatte, sollte man in wenigen Sätzen näheres über die Schwerpunkte der Arbeit verlieren.
Danach kann man rückwärts seine Karriere darstellen. Dies macht durchaus Sinn, denn die meisten Arbeitgeber wollen nicht zu Beginn sehen, wo man zur Schule gegangen ist oder seine ersten Gehversuche auf dem beruflichen Parkett gemacht hat, sondern was man jetzt für Qualifikationen hat.
Einzige Ausnahmen bilden zum Beispiel Lebensläufe von allen, die noch jung sind und gerade erst die Schule oder die Ausbildung abgeschlossen haben, und von jenen, die länger arbeitslos sind. Hier sollte man den Lebenslauf nicht unbedingt mit dem Verlust des Jobs starten.

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Das Internet spielt ohne Frage auch bei der Stellensuche eine immer größere Rolle. Jedoch sollte man bei der Suche nach einem neuen Job nicht alleine auf das Netz setzen, denn für viele Arbeitgeber haben die Printmedien nach wie vor eine große Bedeutung.
So setzen laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Avis im Auftrag des Branchenverbads Bitkom 79 Prozent aller Firmen auf die großen Online-Stellenbörsen. 69 Prozent veröffentlichen zudem die Angebote auf der firmeneigenen Website. Auch hier lohnt sich also ein Blick. An dirtter Stelle wurden von den befragten Unternehmen die Printmedien mit immerhin noch 58 Prozent genannt.
Eine wachsende Bedeutung haben in zudem soziale Netzwerke mit 33 Prozent. Desweiteren suchen 28 Prozent nach neuen Mitarbeitern auf Online-Jobbörsen, die branchenspezifisch sind. Wer nach einer neuen Stelle sucht, sollte demnach auf einer Vielzahl von Plattformen online suchen und zugleich die Zeitung nicht außer Acht lassen.

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In eigentlich fast allen Vorstellungsgesprächen werden Bewerber dazu aufgefordert, etwas über sich zu erzählen. Dies meint nichts anderes, als dass man seinen Werdegang kurz darlegt. Die meisten gehen genau an diese Frage zu unbedarft heran. Seinen Lebenslauf kennt man doch, da muss man nichts vorbereiten…
Doch genau diese Einstellung führt dazu, dass so manch einer vor lauter Nervosität über diese Frage stolpert, sich verhaspelt oder das Wichtigste vergisst. Vor einem Bewerbungsgespräch sollte man also genau dieses Szenario üben.
Man stellt es sich am besten wie eine kleine Präsentation von einer Länge von gut drei Minuten vor, in der man kurz darüber referiert, was man gemacht hat und welche Kenntnisse man dabei erworben hat, die für die zukünftige Arbeit nützlich sein könnten. Letzteres sollte jedoch nur nebenbei erwähnt werden. Am wichtigsten sind die einzelnen Stationen, die man möglichst anschaulich und nicht zu verkrampft darstellen sollte.
In einem Vorstellungsgespräch können immer unerwartete Fragen und Situationen vorkommen, daher sollte man sich doch unbedingt auf die vorbereiten, wo man schon weiß, dass sie kommen. Dies gibt einem gleich mehr Sicherheit.

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Wohl fast alle haben an ihrem Arbeitsplatz mit Menschen zu kämpfen, mit denen sie nicht wirklich gut klarkommen. Bewirbt man sich nach solchen Erfahrungen für eine neue Stelle, sollte man beim Vorstellungsgespräch auf keinen Fall anfangen über seine alte Stelle, die Kollegen oder den Chef zu lästern.
Die Versuchung ist groß, auf die Frage nach dem Grund für den Berufswechsel oder dem Arbeitsklima am alten Arbeitsplatz, mit kleinen Sticheleien auf die bisherigen Erlebnisse zu antworten, vor allem wenn noch Nervosität mit ins Spiel kommt. Jedoch sollte man sich solche Bemerkungen unbedingt verkneifen.
Dies könnte einem nämlich schnell als wenig loyales und undankbares Verhalten ausgelegt werden. Besser ist es zu sagen, dass einem der alte Job gefallen habe, man sich jedoch nun weiterentwickeln wolle, was am alten Arbeitsplatz nicht möglich war.