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Befristete Arbeitsverträge: Das ist wichtig

27. Januar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ Uncleweed

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Der Europ√§ische Gerichtshof hat in diesen Tagen entschieden, dass eine mehrfache Verl√§ngerung von befristeten Arbeitsvertr√§gen nicht gegen EU-Recht verst√∂√üt. Wichtig sei jedoch ein sachlicher Grund. Man k√∂nne nicht grunds√§tzlich den Abschluss von unbefristeten Vertr√§gen verlangen, nur weil ein Unternehmen immer wieder Vertretungskr√§fte brauche. Dies m√ľssten die nationalen Beh√∂rden entscheiden.

In dem konkreten Fall ging es um eine Frau, die von 1996 bis 2007 beim Amtsgericht K√∂ln t√§tig war und dabei 13 befristete Vertr√§ge erhalten hatte. Sie wurden immer wieder f√ľr vor√ľbergehend fehlende Kollegen eingesetzt. Nach dem Urteil der EU-Richter will sie in Deutschland wieder auf Festanstellung klagen.

Arbeitnehmer mit befristeten Vertr√§gen sollten grunds√§tzlich ihre Rechte kennen. Wie bereits erw√§hnt, ist f√ľr eine h√§ufigere Verl√§ngerung der Sachgrund entscheidend. Dies w√§re zum Beispiel eine Schwangerschaftsvertretung oder die Bindung an ein bestimmtes Projekt. Unzul√§ssig ist eine Befristung, wenn man eine andere T√§tigkeit als den im Vertrag festgelegten Sachgrund aus√ľbt. Erledigt man zum Beispiel ganz andere Arbeiten als die schwangere Kollegin, ist die Befristung nicht zul√§ssig. Zudem muss die Befristung stets schriftlich erfolgen und man darf erst nach dem Unterschreiben des Vertrags anfangen. Die Klagefrist in diesem Fall endet √ľbrigens drei Wochen nach dem Ende des befristeten Vertrags!

Bewerbung: Lebenslauf mit aktueller Tätigkeit beginnen

13. Januar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ DATEV eG

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In der Vergangenheit wurde uns immer wieder beigebracht, dass man einen Lebenslauf chronologisch f√ľhrt, das hei√üt man beginnt mit der Schulausbildung und zeichnet dann systematisch seinen Werdegang bis zur aktuellen Situation auf. Dies muss jedoch heutzutage nicht mehr so sein!

Vermehrt raten Experten allen, die sich um eine neue Stelle bewerben, den Lebenslauf mit dem aktuellen Job zu beginnen. Hier sollte man auch konkreter als bei den vergangenen T√§tigkeiten werden. Neben Name und Sitz der Firma und der Position, die man dort inne hat oder hatte, sollte man in wenigen S√§tzen n√§heres √ľber die Schwerpunkte der Arbeit verlieren.

Danach kann man r√ľckw√§rts seine Karriere darstellen. Dies macht durchaus Sinn, denn die meisten Arbeitgeber wollen nicht zu Beginn sehen, wo man zur Schule gegangen ist oder seine ersten Gehversuche auf dem beruflichen Parkett gemacht hat, sondern was man jetzt f√ľr Qualifikationen hat.

Einzige Ausnahmen bilden zum Beispiel Lebensläufe von allen, die noch jung sind und gerade erst die Schule oder die Ausbildung abgeschlossen haben, und von jenen, die länger arbeitslos sind. Hier sollte man den Lebenslauf nicht unbedingt mit dem Verlust des Jobs starten.

Stellensuche: Auf Internet und Zeitung setzen

18. November 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ rcprofit

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Das Internet spielt ohne Frage auch bei der Stellensuche eine immer gr√∂√üere Rolle. Jedoch sollte man bei der Suche nach einem neuen Job nicht alleine auf das Netz setzen, denn f√ľr viele Arbeitgeber haben die Printmedien nach wie vor eine gro√üe Bedeutung.

So setzen laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Avis im Auftrag des Branchenverbads Bitkom 79 Prozent aller Firmen auf die großen Online-Stellenbörsen. 69 Prozent veröffentlichen zudem die Angebote auf der firmeneigenen Website. Auch hier lohnt sich also ein Blick. An dirtter Stelle wurden von den befragten Unternehmen die Printmedien mit immerhin noch 58 Prozent genannt.

Eine wachsende Bedeutung haben in zudem soziale Netzwerke mit 33 Prozent. Desweiteren suchen 28 Prozent nach neuen Mitarbeitern auf Online-Jobbörsen, die branchenspezifisch sind. Wer nach einer neuen Stelle sucht, sollte demnach auf einer Vielzahl von Plattformen online suchen und zugleich die Zeitung nicht außer Acht lassen.

Bewerbungsgespr√§ch: Vorher Lebenslauf als kleine Pr√§sentation √ľben

28. Oktober 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ The CV Inn

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In eigentlich fast allen Vorstellungsgespr√§chen werden Bewerber dazu aufgefordert, etwas √ľber sich zu erz√§hlen. Dies meint nichts anderes, als dass man seinen Werdegang kurz darlegt. Die meisten gehen genau an diese Frage zu unbedarft heran. Seinen Lebenslauf kennt man doch, da muss man nichts vorbereiten…

Doch genau diese Einstellung f√ľhrt dazu, dass so manch einer vor lauter Nervosit√§t √ľber diese Frage stolpert, sich verhaspelt oder das Wichtigste vergisst. Vor einem Bewerbungsgespr√§ch sollte man also genau dieses Szenario √ľben.

Man stellt es sich am besten wie eine kleine Pr√§sentation von einer L√§nge von gut drei Minuten vor, in der man kurz dar√ľber referiert, was man gemacht hat und welche Kenntnisse man dabei erworben hat, die f√ľr die zuk√ľnftige Arbeit n√ľtzlich sein k√∂nnten. Letzteres sollte jedoch nur nebenbei erw√§hnt werden. Am wichtigsten sind die einzelnen Stationen, die man m√∂glichst anschaulich und nicht zu verkrampft darstellen sollte.

In einem Vorstellungsgespräch können immer unerwartete Fragen und Situationen vorkommen, daher sollte man sich doch unbedingt auf die vorbereiten, wo man schon weiß, dass sie kommen. Dies gibt einem gleich mehr Sicherheit.

Bewerbungsgespr√§ch: Nicht √ľber alte Stelle l√§stern

14. Oktober 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Wolfgang Lonien

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Wohl fast alle haben an ihrem Arbeitsplatz mit Menschen zu k√§mpfen, mit denen sie nicht wirklich gut klarkommen. Bewirbt man sich nach solchen Erfahrungen f√ľr eine neue Stelle, sollte man beim Vorstellungsgespr√§ch auf keinen Fall anfangen √ľber seine alte Stelle, die Kollegen oder den Chef zu l√§stern.

Die Versuchung ist gro√ü, auf die Frage nach dem Grund f√ľr den Berufswechsel oder dem Arbeitsklima am alten Arbeitsplatz, mit kleinen Sticheleien auf die bisherigen Erlebnisse zu antworten, vor allem wenn noch Nervosit√§t mit ins Spiel kommt. Jedoch sollte man sich solche Bemerkungen unbedingt verkneifen.

Dies könnte einem nämlich schnell als wenig loyales und undankbares Verhalten ausgelegt werden. Besser ist es zu sagen, dass einem der alte Job gefallen habe, man sich jedoch nun weiterentwickeln wolle, was am alten Arbeitsplatz nicht möglich war.