Archiv

Artikel Tagged ‘Umfrage’

Wochenendarbeit: FĂĽr Deutsche keine Seltenheit

17. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ chedderfish

cc by flickr/ chedderfish

In diesen Tagen wurde eine Studie veröffentlicht, nach der Stress im Job eine häufige Ursache für Herzinfarkte sei. Die Fraktion Die Linke stellte daraufhin eine parlamentarische Anfrage, in der geprüft werden sollte inwieweit die Deutschen Berufs- und Privatleben durch flexible Arbeitszeiten vereinbaren können. Dabei kam heraus, dass gut die Hälfte aller Deutschen es gewohnt ist, am Wochenende zu arbeiten.

Ungefähr genauso viele arbeiten demnach in den Abend- und Nachtstunden oder in Wechselschichten. Im Jahr 2010 konnten davon 36 Prozent ihre Arbeitszeit frei gestalten. Bei 24 Prozent sorgte ein Arbeitszeitkonto für mehr Flexibilität und 58 Prozent müssen sich nach starren Arbeitszeiten richten.

Wenn man seine Arbeitszeit flexibel einteilen kann, dann ist es sicherlich auch nicht falsch am Wochenende oder nachts zu arbeiten, wenn dies für einen persönlich besser ist. Schwer wird es jedoch auf Dauer häufig dann, wenn dies zu einem starren Modell mit nur wenig Ausgleich wird.

Ein vorbildliches Unternehmen?

9. September 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Kumar Appaiah

cc by flickr/ Kumar Appaiah

Landen wir auf den Seiten von Unternehmen, so findet man dort in fast allen Fällen auch immer schnell einen Punkt der sich „Philosophie“ nennt. Darin liest man dann die Prinzipien und Ideale, nach denen die Firma nach eigenen Angaben arbeitet. Dort kann man jedoch nur sehr selten lesen, von welchen Dingen oder Umständen sich das Unternehmen abgrenzt.

Eine neue Studie beweist nun jedoch, das auch dies sehr wichtig sein kann. Niels Van Quaquebeke, Professor fĂĽr Leadership Behavior an der KĂĽhnen Logistics University in Hamburg, hat 260 Mitarbeiter von Unternehmen nach Werten befragt, die eine FĂĽhrungskraft in ihren Augen zum Vorbild machen.

Dabei zeigte sich, dass es den Angestellten auch darum ging, welche Dinge die Chefs ablehnen. So wird eine Führungskraft nicht nur durch ihre positiven Einstellungen zum Vorbild, sondern auch durch Ablehnung von bestimmten Umständen wie Ungerechtigkeiten usw. Gibt ein Unternehmen zum Beispiel an, dass es sich von Verschwendungssucht distanziert, wird es ähnliche Mitarbeiter anziehen.

Umfrage: Stress im Beruf als Beziehungskiller

2. September 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ alancleaver_2000

cc by flickr/ alancleaver_2000

Grundsätzlich leiden immer mehr Deutsche an zu viel Stress im Beruf. Dass dies bei Managern meist nicht anders ist als bei regulären Angestellten, ja manchmal sogar noch schlimmer, zeigt eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts Dynamic Markets im Auftrag von Avaya. Befragt wurden dafür 700 Entscheidungsträger aus mittelständischen Unternehmen in Deutschland und Großbritannien.

Daraus geht hervor, dass sich Stress im Beruf fast immer negativ auf die Beziehung und das Familienleben auswirkt. 81 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre berufliche Eingebundenheit mit ihrem Privatleben kollidiere. 83 Prozent gaben gleichzeitig an, dass flexible Arbeitszeiten meist das Privatleben einfacher machten.

27 Prozent gaben ihrem Job die Schuld daran, wenn in der Beziehung Probleme auftreten und gar jede zehnte Partnerschaft sei schon am Beruf gescheitert. 56 Prozent gaben an, dass ihr Job sehr stressig sei und dass sie sogar gesundheitliche Beschwerden deswegen hätten. 35 Prozent sagen regelmäßig Urlaube ab bzw. verlegen sie, da sie im Beruf gebraucht werden. Gleichzeitig wies man in der Umfrage jedoch auch darauf hin, dass viele Unternehmen durchaus flexible Arbeitszeiten möglich machen würden, die meisten Arbeitnehmer diese Angebote aber nicht nutzen würden.

KategorienBerufe Tags: , , ,

Umfrage: Die wenigsten Deutschen arbeiten mit Behinderten zusammen

29. Juli 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Kasmeneo

cc by flickr/ Kasmeneo

Auch wenn sich die meisten Unternehmen bemühen nach außen hin Toleranz auszustrahlen, haben es in Deutschland Menschen mit einer Behinderung oder aber auch Alte in der Berufswelt eher schwer. So wird es die meisten, die sich mit diesem Thema beschäftigt haben, nicht wundern, dass eine aktuelle GfK-Umfrage im Auftrag der Zeitschrift „Apotheken Umschau“ bestätigt, dass in Deutschland nur wenige mit behinderten Kollegen zusammenarbeiten.

Nur 13 Prozent der Beschäftigten arbeiten demnach mit geistig oder körperlich behinderten Menschen zusammen. 12 Prozent treffen aus beruflichen Gründen auf behinderte Patienten oder Kunden. In der Ausbildung sieht die Situation ähnlich aus: Nur 10 Prozent der Schüler, Auszubildenden und Studenten haben Kontakt zu Behinderten.

In Deutschland sind Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern gesetzlich dazu verpflichtet, fünf Prozent der Stellen mit behinderten Menschen zu besetzen. Kommen sie dem nicht nach, müssen sie eine Ausgleichsabgabe zahlen. Offenbar wählen manche lieber die Zahlung, als dass sie die Arbeitsplätze dementsprechend besetzen.

Personalmanager: Sorgfältigkeit an oberster Stelle

17. Juni 2011 Keine Kommentare
cc by Flickr/ clickworker.com

cc by Flickr/ clickworker.com

Für eine internationale Studie wurden weltweit 2.406 Finanz- und Personalmanager nach Dingen gefragt, die sie an Mitarbeitern nerven und die sie wiederum mögen. 313 Befragte stammten dabei aus Deutschland.

An oberster Stelle der Personaler stehen demnach Sorgfältigkeit und Pflichtbewusstsein. 30 Prozent der Befragten gaben an, dass es sie stört, wenn Aufgaben nicht richtig bzw. nicht vollständig erledigt werden. 19 Prozent sind genervt davon, wenn sich Mitarbeiter mit fremden Federn schmücken und 14 Prozent hassen es, wenn Gerüchte gestreut werden.

Bei Personalern kann man also mit den klassischen Eigenschaften punkten. Repräsentativ fĂĽr diese Berufsgruppe in Deutschland, fĂĽhrte die Umfrage der Personaldienstleister Robert Half in MĂĽnchen. Umgekehrt wäre es nun natĂĽrlich auch noch interessant zu wissen, was die meisten Bewerber an Personalern nervt…