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Artikel Tagged ‘weiterbildung’

Lebenslanges Lernen – Weiterbildungsangebote nutzen

25. Januar 2013 Keine Kommentare

cc by flickr / homesbythomas

„Man lernt nie aus.“, so sagt man oft. Und tatsächlich stehen Aus- und Weiterbildungsangebote hoch im Kurs, bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern gleichermaßen. Immer mehr Firmen agieren nicht mehr nur auf dem deutschen Markt, sondern weltweit. Sie sind sogenannte „global players“ und suchen nach Personal, das weltweit einsetzbar ist. Aber auch um den Anforderungen des Arbeitsmarktes in Deutschland gerecht zu werden, müssen Arbeitnehmer am Ball bleiben. Sprachkenntnisse, berufliche Auslandserfahrung und die Ausbildung interkultureller Kompetenzen sind in einer globalisierten Welt auch für in Deutschland ansässige Firmen sehr wichtig. Aber wie kommt man zu solchen Erfahrungen und Kompetenzen? Was kann man tun, um sich sprachlich weiter zu bilden? Und wie lässt sich die Weiterbildung finanzieren?

Berufserfahrung im Ausland fĂĽr junge Menschen
Gerade junge Menschen, die sich zum allerersten Mal für einen Job bewerben, werden oft nach „ihren bisherigen beruflichen Erfahrungen“ gefragt. Um erste Erfahrungen zu sammeln, die den Lebenslauf ordentlich aufputzen, bietet es sich zum Beispiel an die Bildungsprogramme der Europäischen Union in Anspruch zu nehmen. Diese haben vor allem die berufliche Qualifizierung junger Menschen im Blick. Berufliche und sprachliche Weiterbildung gehen hier Hand in Hand. Die Nationale Agentur Bildung für Europa führt die EU-Bildungsprogramme zum beruflichen Lernen in Deutschland durch. Angesprochen sind Personen in beruflicher Erstausbildung, junge Arbeitnehmer, Hochschulabsolventen (berufliche Fortbidung) und Fachkräfte in der beruflichen Bildung (Sprachlehrer etc).Eines der Programme, die für die Aus- und Weiterbildung der oben angesprochen Zielgruppe in Frage kommen, ist beispielsweise das Leonardo da Vinci Programm.

Auch im Bereich Fremdsprachen gibt es attraktive Programme, wie etwa die Austausch- bzw. Fortbildungsprogramme des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD), die sich an Lehramtsstudierende, Berufseinsteiger oder Lehrkräfte mit jahrelanger Unterrichtserfahrung im Fremdsprachenunterricht richten. Wer an einer ausländischen Bildungseinrichtung im Deutschunterricht mitwirken möchte, kann nicht nur Unterrichtserfahrungen sammeln und didaktische Fähigkeiten erwerben, sondern auch Fremdsprachenkenntnisse vertiefen.

Weiterbildung fĂĽr Arbeitnehmer
Nicht nur für Berufseinsteiger ist Weiterbildung wichtig. Langjährige Mitarbeiter sollten auf jeden Fall Weiterbildungsangebote annehmen. Bildungsurlaub zu nehmen ist eine Möglichkeit fachliche oder sprachliche Kenntnisse aufzufrischen und zu vertiefen. In zahlreichen deutschen Bundesländern können sich Arbeitnehmer für Weiterbildungszwecke von der Arbeit freistellen lassen. Eine Ausnahme stellen Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Thüringen dar. In diesen Bundesländern existieren aktuell keine Bildungsurlaubs-Regelungen. Natürlich gibt es aber die Möglichkeit individuelle Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber zu treffen, um Zeit für Weiterbildungsangebote zu haben. Diese können im Inland aber auch im Ausland absolviert werden. Gerade die sprachliche Weiterbildung gestaltet sich im Ausland um einiges effektiver – ein komplettes Eintauchen in Sprache und Kultur ist nur dann gegeben. Über Sprachreiseagenturen kann beispielsweise ein Sprachkurs in England gebucht werden. In sogenannten Businesskursen werden die Teilnehmer für den beruflichen Alltag in der Fremdsprache fit gemacht. Präsentieren, Korrespondieren und Verhandeln in der Fremdsprache stehen im Mittelpunkt.

Weiterbildung finanzieren
Aus- und Weiterbildung ist ein zentrales Thema und wird von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gleichermaßen Ernst genommen. Wer sich heute weiterbildet, der hat gute Chancen auch Fördermittel für dieses Vorhaben an Land ziehen zu können. Über den Bund kann beispielsweise die Bildungsprämie oder das Meister-Bafög bezogen werden und auch viele Länder unterstützen die Fortbildung von Berufstätigen. Bis zu 500 Euro pro Kurs werden den Weiterbildungfreudigen zugeschossen. Von der Stiftung Warentest gibt es einen informativen Leitfaden, der zeigt, wer welche Förderung bekommen kann und wie sich die Antragsstellung gestaltet. Einen Blick in diesen Leitfaden zu werfen lohnt sich auf jeden Fall.

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Springest: Online-Portal sorgt fĂĽr Durchblick bei Weiterbildungsangeboten

16. März 2012 Keine Kommentare
 Screenshot Springest.de

Screenshot Springest.de

Das Thema Weiterbildung ist für das berufliche Fortkommen in fast allen Branchen unerlässlich. Es bringt einen jedoch oft nicht nur beruflich ein Stück weiter, sondern auch persönlich. Auf dem deutschen Markt gibt es eine Vielzahl von Weiter- und Fortbildungsangeboten. In dieser Flut von Möglichkeiten ist es oft nicht ganz einfach, das passende Angebot für einen selbst zu finden.

Hat einen die Suche nach interessanten Seminaren oder Kursen meist viel Zeit und Aufwand gekostet, so findet sich seit kurzem im Netz ein neues Online-Portal, das einem das Ganze deutlich erleichtern soll. Die Plattform Springest ist in den Niederlanden bereits ein echter Erfolg und startet nun auch in Deutschland durch.

Schon jetzt findet man auf Springest.de eine Auswahl von gut 11.000 Kursen von über 200 deutschen Anbietern. Das Gute bei Springest ist, dass man dank persönlicher Vorgaben schnell und einfach zu Weiterbildungsmöglichkeiten gelangt, die zur persönlichen Situation und natürlich dem eigenen Geldbeutel passen. Zusätzliche Informationen zieht man aus Bewertungen und Bemerkungen von Teilnehmern, die bei den Seminaren oder Kursen bereits dabei waren. Ergänzt wird Springest durch Tipps und Tricks von Experten und bald auch durch Fachbücher oder Qualifikationstests.

Es gibt mittlerweile bereits Unternehmen, die Springest in ihr Intranet aufgenommen haben um individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter zu finden. Webseiten-Betreiber können darüberhinaus zum Beispiel eine Springest-Suchbox in die eigene Seite einbinden.

Wege in die Selbstständigkeit

14. Dezember 2011 Keine Kommentare

Beliebt: Umschulung zum Fitnesstrainer - flickr.com/Ron Sombilon

Wer träumt zumindest nicht einmal in seinem Arbeitsleben davon, sein eigener Chef zu sein? In vielen Situationen, in denen man mit seinem Vorgesetzten nicht zurecht kommt oder man schlicht und einfach wenig Motivation für die eigene Tätigkeit aufbringen kann, wünscht man sich oft wirtschaftlich und finanziell unabhängig zu sein. Den Traum eines eigenen Unternehmens, und damit den Traum sein eigener Chef zu sein, verwirklichen sich aber nur die wenigsten. Zu umfangreich ist meist der Aufwand eine eigene Geschäftsidee zu entwickeln, die nicht zuletzt auch Erfolgspotenzial haben sollte. Darüber hinaus ist es auch ein sehr hohes persönliches finanzielles Risiko, das die meisten für sich und ihre Familien nicht in Anspruch nehmen wollen. Jene die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen, erwartet zumeist ein Full-Time-Job, den man sich zuvor nicht hätte erträumen lassen. Ein eigenes Gewerbe zu führen, eventuell Mitarbeitern vorzustehen und selbst für Aufträge und damit Zahlungsflüsse verantwortlich zu sein, bedeutet neben einer großen Verantwortung auch enormen Zeitaufwand. Aus diesem Grund scheitern auch viele neue Unternehmer bei dem Vorhaben beruflich unabhängig zu werden.

Jene die sich nicht Hals über Kopf in ein neues Projekt wie zum Beispiel ein eigenes Unternehmen stürzen wollen, allerdings grundsätzlich Interesse an einer solchen beruflichen Neuorientierung haben, können Aus- und Weiterbildungen empfohlen werden, die in der Vorbereitung auf solche Projekte absolviert werden können. Im Rahmen dieser Ausbildungen kann man sich sowohl fachliches als auch unternehmerisches Wissen aneignen, das zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich dann, wenn man plant ein eigenes Unternehmen zu gründen, von Nutzen sein kann. Aktuell entscheiden sich sehr viele Landsleute sich in einem gesundheitlichen Beruf selbstständig zu machen. Ein sehr gutes Beispiel in diesem Zusammenhang ist eine fachspezifische Weiterbildung zum Thema Fitness. Nach Absolvierung dieser Weiterbildung, die aus mehreren Modulen besteht, kann man verschiedenste Berufe im Bereich Fitness ausüben. Eine zweite exemplarische Weiterbildung ist ein zweiwöchiger Kurs zum Thema Babymassage. Hier werden den Teilnehmer die grundlegenden Techniken der Babymassage vermittelt und nützliche Tipps und Tricks im Umgang mit Neugeborenen und Kleinkindern weitergegeben.

Karrierechancen ĂĽber Weiterbildung steigern

9. Oktober 2011 Keine Kommentare

cc by flickr/ homesbythomas

In der heutigen Zeit sind vielfältige Qualifikationen von enormer Wichtigkeit. Der moderne Arbeitsmarkt ändert sich schnell und mit ihm auch die Anforderungen an Bewerber. Wer nachweisen kann, sich konsequent weiterzubilden, steigert seine Jobchancen wesentlich.

Weiterbildungsmöglichkeiten richtig nutzen

Natürlich ist es prinzipiell auch möglich, sich selbstständig über Bücher oder andere Medien fortzubilden. Allerdings erhält man hier keine schriftliche Bescheinigung des Gelernten, sodass dies auf die Jobchancen nur geringe Auswirkung hat. Sinnvoller ist es, Kurse an angesehen Instituten wie einer Fernuni zu belegen, da diese darauf ausgelegt sind, ihre Teilnehmer sinnvoll zu qualifizieren. Auf diese Weise profitiert der Bewerber auch von einer soliden Weiterbildung, die alle wesentlichen Bereiche des Themas abdeckt. Ein Kurs an einer Fernuni hat den Vorteil, dass der Teilnehmer seine Zeit fast völlig frei einteilen kann. Auf diese Weise kann er sich neben dem Beruf weiterbilden, ohne dass die Arbeit darunter leidet. Natürlich sollten auch Weiterbildungsangebote vom Arbeitgeber genutzt werden. Diese sind nicht nur günstiger, sondern es ist auch sichergestellt, dass der Arbeitgeber Wert auf die erworbene Qualifikation legt. Natürlich zeigt eine Teilnahme an einer solchen Weiterbildung auch im besonderen Maße, dass der Arbeitnehmer gewillt ist, sich im Sinne der Firma weiterzubilden.

Die richtige Weiterbildungsmaßnahme auswählen

Gerade wenn man vollzeit beschäftigt ist, sollte man seine Energie gut einteilen und kann nicht jedem Weiterbildungsangebot nachgehen. Gerade dann, wenn man sich an einer Fernuni weiterbildet, bleibt neben dem Beruf und Studium kaum noch Zeit für etwas anderes. Andere berufsqualifizierende Maßnahmen, wie beispielsweise das Nachholen des Abiturs, sind noch zeitaufwendiger. Man sollte also besonderen Wert auf Qualifikationen legen, die einen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt verschaffen. Auch sollte man die Weiterbildungsangebote darauf überprüfen, dass sie sinnvoll sind. Die Grundlagen einer neuen Sprache lernt man beispielsweise immer noch in Kursen, in denen sie auch mündlich angewendet werden und nicht an einer Fernuni. Solche Kurse empfehlen sich, wenn überhaupt, nur für Fortgeschrittene, die keine Probleme mit der Aussprache haben, sondern eher Wortschatz und Sicherheit in der Ausdrucksweise verbessern möchten. Ein gutes Weiterbildungsangebot nimmt außerdem Rücksicht auf die Arbeitszeiten der Teilnehmer, wird von pädagogisch geschultem Personal geleitet und findet in kleinen Gruppen statt, die einen Lernerfolg erleichtern.