Home > Berufe > Urteil: Nach K├╝ndigung noch Weihnachtsgeld?

Urteil: Nach K├╝ndigung noch Weihnachtsgeld?

cc by flickr/ Images_of_Money

cc by flickr/ Images_of_Money

Wird man von seinem Arbeitgeber gek├╝ndigt, dann sind meist noch die einen oder anderen Anspr├╝che zu kl├Ąren. Wie sieht es zum Beispiel mit dem Anspruch auf Weihnachtsgeld nach einer K├╝ndigung aus? Mit dieser Frage musste sich das Bundesarbeitsgericht befassen.

In dem konkreten Fall ging es um eine Steuerfachwirtin, die nach eigener Aussage gek├╝ndigt wurde, weil sie nicht freiwillig auf das Weihnachtsgeld verzichten wollte. Am 23. November 2009 erhielt sie ein entsprechendes Schreiben, nach dem sie zum Jahresende gek├╝ndigt wurde. Die Auszahlung des Weihnachtsgelds war mit dem Gehalt f├╝r November verkn├╝pft. Trotz der K├╝ndigung verlangte die Frau daher die Auszahlung des Weihnachtsgelds.

Die Richter waren anderer Meinung und betonten, dass der Anspruch auf Weihnachtsgeld von der vertraglichen Vereinbarung zum Zweck der Sonderzahlung abh├Ąnge. Sei es einzig und alleine an das Arbeitsverh├Ąltnis gebunden und nicht als Verg├╝tung von bestimmten Leistungen gedacht, m├╝sse der Arbeitgeber das Weihnachtsgeld nicht zwangsl├Ąufig auszahlen. Zudem spiele es eine Rolle, ob das Arbeitsverh├Ąltnis zum entsprechenden Termin noch bestehe.

Auch interessant:

  1. Firmenpleite: Kein Recht auf vereinbarte Abfindung
  1. Bisher keine Kommentare
  1. Bisher keine Trackbacks