Warnstreiks: Trotzdem nicht zu spät zur Arbeit kommen

9. März 2012 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Chensiyuan

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In dieser Woche fanden in einigen Bundesländern Warnstreiks im öffentlichen Dienst statt. Nicht nur Krankenhäuser oder Stadtverwaltungen blieben dabei geschlossen, sondern auch der öffentliche Nahverkehr und Kindertagesstätten wurden bestreikt, was so manch einen Arbeitnehmer in Bedrängnis brachte.

Generell kann man sagen, dass Arbeitnehmer trotz solcher Vorkommnisse verpflichtet sind, p√ľnktlich bei der Arbeit zu erscheinen. Zwar werden die meisten Arbeitgeber ein Auge zudr√ľcken, verlassen kann man sich darauf jedoch nicht. Lohnk√ľrzungen und Abmahnungen sind in den schlimmsten F√§llen m√∂glich.

Am besten ist es, wenn solche Situationen absehbar sind, den Chef kurz im Vorfeld darauf hinzuweisen, dass man aufgrund der Streiks im √∂ffentlichen Nahverkehr eventuell ein paar Minuten zu sp√§t kommen k√∂nnte. So k√∂nnen entsprechende Ma√ünahmen vorher gekl√§rt werden. Dies gilt auch, wenn die Kindertagesst√§tte bestreikt wird und man nach Alternativen f√ľr die Kinderbetreuung suchen muss. Wenn andere M√∂glichkeiten, wie dass die Oma oder Freunde aufpassen, wegfallen, bleibt einem nur zu fragen, ob das Kind mit ins B√ľro darf. Geht dies nicht, muss man eben zuhause bleiben. Dies wird dann als h√∂here Gewalt gewertet, wenn alle anderen Alternativen ausgesch√∂pft sind.

Gleiche Bezahlung f√ľr M√§nner und Frauen

6. März 2012 Keine Kommentare

Ich bin ein Mensch der √ľberaus f√ľr Gleichberechtigung ist. Ich konstatiere, mit Menschen meine ich Frauen und M√§nner im Vergleich. Damit es gerecht zugeht, stelle ich Vergleiche an und stelle ich Vergleiche an.

Dabei erkenne ich, dass es eine absolute Gleichberechtigung nicht gibt.
Ich lese in der Zeitung und ein super Beispiel f√§llt mir hier zu meinem gew√§hlten Titel ein: Gleich Bezahlung f√ľr M√§nner und Frauen.
Eine Busfahrerin die in Berlin/ Ost einen Autobus von einer Haltestelle zur anderen fährt, die Fahrgäste ein und aussteigen lässt, verdient im Moment offensichtlich viel weniger, als ein Mann, der ebenfalls Busfahrer ist, nur im anderen Teil der Stadt Berlin, im Westen.

Das ist ganz offensichtlich eine Bezahlung, die ungerecht ist anhand des gleichen Berufes und der gleichen Tätigkeit.
Richtig wäre, beiden Busfahrern, ob männlich oder weiblich, die ganz klar der gleichen Tätigkeit nachgehen, auch den gleichen Lohn zu zahlen.


Deshalb sollte man diese Angelegenheit im Bundestag regeln und eine gleiche Bezahlung f√ľr M√§nner und Frauen, egal, welchen Beruf sie nachgehen und zus√§tzlich egal, welchen Geschlechtes sie sind.
Eine Forderung, die nicht das erste Mal formuliert wird und leider noch nicht durchgesetzt werden konnte.

Warum es zu solch einem Ungleichgewicht gekommen ist, m√ľsste man in der Historie verfolgen, um zu einem Ergebnis zu kommen. Dazu ben√∂tigt man viel Zeit, die ich im Moment nicht habe!
Leider!!! Aber später eventuell!
Ich k√∂nnte mir jedoch denken, dass man in der Vergangenheit, die Frauen lieber am Herd und im Heim gesehen hat und nicht unbedingt wollte, dass sie einen Beruf aus√ľben oder gar Berufe aus√ľben, die den M√§nnern vorbehalten sind!

Bundesfreiwilligendienst: Immer mehr Senioren engagieren sich

2. März 2012 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Candida Performa

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Als im vergangenen Juli der Zivildienst vom Bundesfreiwilligendienst (BFD) abgel√∂st wurde, waren viele noch der √úberzeugung, dass diese neue Form des ehrenamtlichen Engagements auf nicht gerade gro√üen Zuspruch in der Bev√∂lkerung sto√üen w√ľrde. Doch offenbar ist der BFD beliebter als gedacht.

Ein Vorteil ist, dass sich hier Menschen jedes Alters engagieren k√∂nnen. So nehmen das Angebot erstaunlich viele Senioren oder eben √§ltere Menschen an. So manch einer nutzt den BFD daf√ľr um sich, nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben nicht gleich komplett zur Ruhe setzen zu m√ľssen. Generell engagieren sich einige √Ąltere gerne als Bufdis, denn sie erhalten dadurch neue Aufgaben. Das Gef√ľhl gebraucht zu werden ist dabei bei so manch einem ebenso entscheidend.

Bufdis arbeiten jedoch nicht nur in der Pflege von alten oder kranken Menschen, sondern k√∂nnen sich in den unterschiedlichsten Bereichen engagieren, wie beispielsweise im Natur- und Tierschutz, im Denkmalschutz oder aber bei Bildungs- und Kulturprojekten. F√ľr das Engagement an ein paar Tagen in der Woche gibt es eine Aufwandsentsch√§digung, die meist durch zus√§tzliche Bildungsangebote wie entsprechende Seminare erg√§nzt wird.

Bessere Jobchancen durch eigene Webseite

29. Februar 2012 Keine Kommentare

Traumjob

Traumjob

Es passiert h√§ufig: Sie stehen vor einer Bewerbung und fragen sich, wie Sie Ihren m√∂glichen zuk√ľnftigen Arbeitgeber davon √ľberzeugen k√∂nnen, genau Sie f√ľr den Job auszuw√§hlen. Die Bewerbung und ein passender Lebenslauf sind extrem wichtig f√ľr Ihre Chancen, noch mehr verbessern lassen sich diese allerdings mit einer eigenen Website, auf der Sie sich vorstellen. Eine Website zeugt nicht nur von Kenntnissen im IT-Bereich, sie hebt Sie von gew√∂hnlichen Bewerbern ab, da der Arbeitgeber hier weitgehende Informationen √ľber Sie erh√§lt, die zus√§tzlich auch noch besonders kompakt dargestellt sind.

Eine Website, die Sie haupts√§chlich zu Bewerbungszwecken verwenden, sollte als eine Art Portfolio dienen. Hier k√∂nnen Sie sich vorstellen, sodass der Arbeitgeber sofort wei√ü, wer Sie sind. Bereits das Design einer Webseite vermittelt einen ersten Eindruck. Hier sollten Sie jedoch Wert auf den alten Grundsatz “Weniger ist mehr” legen. √úberfrachtete Websites, die aussehen wie etwa gro√üe Nachrichten-Seiten, sind hier unpassend. Sie ben√∂tigen ein dezentes Design und ansprechenden Inhalt auf Ihrer Website.

Ein gro√üer Vorteil einer Website f√ľr eine Bewerbung ist die gr√∂√üere Anzahl an Information, die Sie dem Arbeitgeber bieten k√∂nnen. In einen Lebenslauf k√∂nnen Sie etwa Links hineinpacken, die auf Webseiten Ihrer bisherigen Arbeitgeber f√ľhren. So l√§sst sich schnell ein Bild von Ihren Kenntnissen und F√§higkeiten machen. Au√üerdem k√∂nnen Sie auf Ihrer Webseite verschiedene Navigationspunkte verwenden, die Ihrer Berufsbranche angepasst sind. Beispielsweise besteht die M√∂glichkeit, als Journalist Arbeitsproben als Referenztexte zu ver√∂ffentlichen oder als Fotograf Bilder auf Ihre Webseite zu setzen. Gerade wenn Sie eine ansprechende Top Level Domain w√§hlen, wie z.B. www.social-media-experte.de k√∂nnen Sie auch √ľber Suchmaschinen zus√§tzlich Personalberater auf Ihre Stellensuche aufmerksam machen.

Aber auch in zahlreichen anderen Bereichen werden Sie eine Webseite sehr zu schätzen wissen, auf der Sie Ihre Referenzen präsentieren können.
Einen zus√§tzlichen Vorteil stellt die komfortable Wiederverwertbarkeit Ihrer Webseite dar. Wenn sich Dinge in Ihrem Lebenslauf √§ndern, m√ľssen Sie diese Punkte nur bearbeiten und k√∂nnen den Lebenslauf sofort wieder hochladen. So bleibt Ihre Webseite stets auf dem neuesten Stand.

Eventuell hilft Ihnen die Seite nicht nur bei direkten Bewerbungen weiter. H√§ufig suchen Arbeitgeber in bestimmten Bereichen auch im Internet direkt nach Personen, die Ihren Anforderungen entsprechen. So k√∂nnen nicht nur Sie mit Ihrer Webseite Ihre Bewerbung unterst√ľtzen, sondern potenzielle weitere Arbeitgeber sogar Sie auffinden – ein Kontaktformular auf Ihrem Internetauftritt ist somit generell Pflicht. So sind Sie stets erreichbar. Richten Sie sich hierzu am besten eine E-Mail-Adresse ein, die speziell Ihrer Arbeit dient.

Niedriges Einkommen: √úberstunden m√ľssen bezahlt werden

24. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ Last Hero

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F√ľr viele deutsche Arbeitnehmer sind √úberstunden inzwischen keine Seltenheit mehr. Was dabei jedoch eigentlich untragbar ist, dass viele Woche f√ľr Woche extra Stunden schieben, ohne daf√ľr bezahlt zu werden! F√ľr all jene k√∂nnte ein Urteil (5 AZR 765/10) des Bundessozialgerichts interessant sein.

In dem konkreten Fall ging es um einen Lagerleiter, der monatlich brutto 1.800 Euro bekam. In seinem Arbeitsvertrag waren 42 Wochenstunden ausgemacht. Zudem fand sich dort eine Klausel, die besagt, dass er bei Bedarf Mehrarbeit leisten solle. Daf√ľr erhielt er keine Bezahlung. In den Jahren von 2006 bis 2008 kam er alleine auf 968 √úberstunden.

In den Augen der Richter war dies nicht zul√§ssig. In Anbetracht der H√∂he des Bruttoentgelts m√ľssten √úberstunden extra bezahlt werden. Bei gut dotierten Jobs seien unbezahlte √úberstunden vielleicht √ľblich, jedoch nicht bei solch einem Lohn. Die Verg√ľtung der Merharbeit richtet sich also nach der H√∂he des Bruttoentgelts.