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Niedriges Einkommen: ├ťberstunden m├╝ssen bezahlt werden

cc by flickr/ Last Hero

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F├╝r viele deutsche Arbeitnehmer sind ├ťberstunden inzwischen keine Seltenheit mehr. Was dabei jedoch eigentlich untragbar ist, dass viele Woche f├╝r Woche extra Stunden schieben, ohne daf├╝r bezahlt zu werden! F├╝r all jene k├Ânnte ein Urteil (5 AZR 765/10) des Bundessozialgerichts interessant sein.

In dem konkreten Fall ging es um einen Lagerleiter, der monatlich brutto 1.800 Euro bekam. In seinem Arbeitsvertrag waren 42 Wochenstunden ausgemacht. Zudem fand sich dort eine Klausel, die besagt, dass er bei Bedarf Mehrarbeit leisten solle. Daf├╝r erhielt er keine Bezahlung. In den Jahren von 2006 bis 2008 kam er alleine auf 968 ├ťberstunden.

In den Augen der Richter war dies nicht zul├Ąssig. In Anbetracht der H├Âhe des Bruttoentgelts m├╝ssten ├ťberstunden extra bezahlt werden. Bei gut dotierten Jobs seien unbezahlte ├ťberstunden vielleicht ├╝blich, jedoch nicht bei solch einem Lohn. Die Verg├╝tung der Merharbeit richtet sich also nach der H├Âhe des Bruttoentgelts.

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