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Mobbing am Arbeitsplatz

Es ist ein Phänomen, das sich immer mehr auszubreiten scheint. Man hört von vielen Betroffenen, hat es schon einmal selbst erlebt oder die entsprechenden Kollegen im Büro. Fast jeder von uns ist schon einmal mit Mobbing am Arbeitsplatz in Berührung gekommen. Doch wann ist Mobbing eigentlich Mobbing?

Jeder hat mal einen schlechten Tag und versteht Dinge falsch. Hier gleich von Mobbing zu sprechen wäre also nicht ganz richtig. Mobbing beginnt dann, wenn Mitarbeiter stets und vor allem mit Methode von ihren Kollegen fertig gemacht werden. Dinge gehen kaputt, man muss sich Lästereien, Beleidigungen und Verleumdung gefallen lassen. Das kann schwere psychische Probleme nach sich ziehen bis hin zur Arbeitsunfähigkeit.

Um herauszufinden, ob es sich um Mobbing handelt, empfiehlt es sich ein Mobbing-Tagebuch zu führen. Dort vermerkt man genau, was vorgefallen ist, wer beteiligt war, wann es war und wie man sich dabei gefühlt hat. Zudem sollte man vermerken wie man sich besser verhalten hätte.

Mobber wollen extreme Reaktionen sehen. Daher machen sie immer weiter. Reagieren sie also weder mit kategorischem Schweigen noch mit lautem Schreien oder gar mit Handgreiflichkeiten. Am Ende bekommen sie noch eine Mahnung und gießen so noch mehr Öl ins Feuer.

Verhalten sie sich ruhig und sachlich, so gut es eben geht. Suchen Sie sich zudem von Anfang an Hilfe. Bitten Sie einen unbeteiligten Kollegen die Situation von außen zu beurteilen. Wenden Sie sich an Mobbing-Beratungsstellen, die es mittlerweile zu Hauf gibt, oder gehen sie gar zum Chef oder zum Betriebsrat.

Lässt sich die Situation wirklich nicht mehr klären, quälen sie sich nicht unnötig, sondern wechseln Sie den Arbeitsplatz!

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