Selbstständigkeit

Werbung mit Paketbeilagen – Die 6 besten Tipps für die erste Kampagne

Es gibt verschiedene Werbe- und Brandingmöglichkeiten für Versandhändler bei Paketen. In vielen Fällen werden Rabattcodes oder Gutscheine in die Pakete gelegt, um weitere Einnahmen generieren zu können. Allerdings werden diese Aufwände für die Paketempfänger und für die Logistik nicht ausreichend berücksichtigt. Häufig passen die Paketbeilagen nicht zum Produkt der Bestellung. Paketbeilagen sollten daher umfangreich geplant werden. Dann sind sie ein aufmerksames und effektives Werbemittel.

Verbraucher erhalten in der heutigen Zeit so viel Werbung wie selten zuvor. Aus diesem Grund lesen sich viele Verbraucher die Werbung gar nicht mehr durch. Werbetreibende und Händler stellen sich daher zurecht die Frage, wie sie die Zielgruppe am besten erreichen können. Bestehende oder potenzielle Kunden sollen sich auf keinen Fall durch Werbung belästigt fühlen.
Hier kommen individualisierte Paketbeilagen ins Spiel. Das Werbematerial wird dann bei den jeweiligen Versandhändlern platziert und den Paketen beigelegt. Das Besondere an dieser Werbeform ist, dass die Verbraucher in einer anderen Situation getroffen werden. Sie freuen sich über das Paket und die Grundstimmung ist positiv. Sie schauen sich also die Werbebeilagen genau an. Im Folgenden werden verschiedene Tipps für Werbemaßnahmen mit Paketbeilagen für Versandhändler und Online-Shops beschrieben.

Die 6 besten Tipps für Paketbeilagen

  • Zielgruppe definieren:
    Für Werbetreibende und Händler ist es enorm wichtig, die Zielgruppe zu kennen. So können passende Werbematerialien dem Paket beigelegt werden. Die Werbung sollte zu den Bedürfnissen und Interessen der Zielgruppe passen. So können Sie die potenziellen Kunden viel besser und effektiver erreichen. Werbetreibende sollten daher eine Zielgruppenanalyse durchführen, um alle wichtigen Informationen über die Zielgruppe zu erfahren. Wichtig sind vor allem Kommunikationsverhalten, Persönlichkeitsfaktoren und sozioökonomische Eigenschaften.
  • Auswahl der passenden Werbeform:
    Sie haben verschiedene Werbemittel zur Auswahl. Neben Give-Aways, Produktproben, Gutscheinen und Flyern gibt es weitere Möglichkeiten, die Sie wählen können. Hierbei ist es wichtig, dass das ausgewählte Werbemittel zu der Zielgruppe passt. Flyer sollten nicht die erste Wahl sein, da diese Werbeform unpersönlich ist und den potenziellen Kunden weniger zu einem direkten Kauf/Bestellung animiert. Wichtig ist, dass das Werbemittel beim Kunden eine Handlungsaufforderung hervorruft oder in Erinnerung bleibt. Give-Aways und Produktproben sind bessere Alternativen.
    Der Paketempfänger muss sich mit beiden Werbemitteln auseinandersetzen. Im Vergleich zu Gutscheinen sind Give-Aways und Produktproben jedoch nicht so wirksam. Durch einen Gutschein erhalten Kunden Rabattcodes für Produkte und damit eine Handlungsaufforderung. Rabatte und Gutscheine mit einem Wert sind bei Kunden sehr beliebt. Natürlich können Sie sich auch für Gutscheine mit Prozenten entscheiden. Gutscheine für das eigene Unternehmen können die Umsätze steigern. Sie sollten es für Ihr Unternehmen testen. Wichtig ist, dass die Gutscheine zum Paketinhalt passen.
  • Paketbeilagen individualisieren:
    Wenn Sie eine Zielgruppenanalyse durchgeführt haben, können Sie die Paketbeilagen individuell an Ihre Zielgruppe anpassen. Es ist wichtig, dass der Paketempfänger etwas mit dem Werbemittel anfangen kann. Die Paketbeilage sollte etwas mit dem eigentlichen Paketinhalt zu tun haben. Wenn ein Kunde Laufschuhe bestellt, könnte ein Rabattcode für Laufutensilien von einer bestimmten Marke beigelegt werden. Einfacher ist die Individualisierung bei Eigenbeilagen, da der Paketempfänger bereits Kunde bei Ihnen ist. Hier sollten Sie alle Informationen und Daten nutzen, die Sie vom Kunden haben.
    So können Sie die Paketbeilage optimal auf die Interessen und Wünsche abstimmen. Sie können auch das Surfverhalten der Zielgruppe analysieren und so optimale Produktangebote an die Bedürfnisse anpassen und erstellen. Der Kunde wird auf diese Weise zielgenau angesprochen. Wenn der Geschmack des Kunden getroffen wird, ist es wahrscheinlich, dass er bei Ihnen bestellt. Auf diese Weise wird die Bindung zum Kunden gestärkt und es ist wahrscheinlich, dass der Kunde erneut bei Ihnen einkauft.
  • Design und Qualität:
    Das Design und die Qualität der Paketbeilage sind entscheidend für den ersten Eindruck. Das Werbemittel sollte übersichtlich und richtige platziert sein. Neben einer aussagekräftigen Überschrift sollten Bilder und andere Stilmittel zur Paketbeilage passen. Achten Sie darauf, dass das verwendete Papier und die Druckqualität hochwertig sind. Die Buchstaben sollten nicht verwackelt oder unscharf sein. Die wirkt unprofessionell und erzeugt einen falschen Eindruck. Die Inhalte sollten deutlich und klar sein. Außerdem ist es wichtig eine Handlungsaufforderung in das Werbemittel zu integrieren. Der Inhalt sollte kurz aber aussagekräftig sein. Für Gutscheine hat sich das Postkartenformat DIN Lang etabliert, welches beidseitig mit Werbetext bedruckt werden kann. Wählen Sie ein Format, das Ihren Content perfekt transportieren kann. Neben dem Inhalt, dem Design, der Qualität und dem Format spielt die Haptik eine sehr wichtige Rolle. Das verwendete Papier ist in der aktuellen Zeit ebenfalls wichtig. Nachhaltigkeit spielt eine immer wichtigere Rolle und immer mehr Personen legen viel Wert auch Natur- oder Recycling-Papier.
  • Passenden Versandhändler und Logistikpartner suchen:
    Eine Paketbeilage sollte für den Kunden immer einen Mehrwert darstellen. Es ist sehr wichtig, einen passenden Versandhändler und Logistikpartner zu finden, mit dem der Kunde und der gelieferten Ware auch zufrieden ist. Wenn der Kunde mit der Ware und der Paketbeilage zufrieden ist, ist es wahrscheinlich, dass der Kunde auch beim Werbetreibenden etwas bestellt. Wenn sich der Kunden z. B. einen neuen Laptop bestellt hat und als Paketbeilage einen Gutschein für Internet-Sicherheit zugeschickt bekommt, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass der Kunde diesen Gutschein einlöst. Achten Sie jedoch darauf, keine Gutscheine oder Paketbeilagen von Mitbewerbern zu nutzen. Die Gefahr ist zu groß, dass der Kunde in Zukunft bei der Konkurrenz einkauft.
  • Reporting:
    Als Werbetreibender sollten Sie immer Analysen durchführen. Sie müssen dokumentieren, wie viel Sie für die Distribution und die Herstellung der Paketbeilagen ausgegeben hat. Um eine Erfolgskontrolle durchführen zu können, benötigen Sie Informationen über die verwendeten Werbemittel und wie die Besuche auf einer Website oder die Anzahl der Verkäufe gestiegen sind. Short-URLs oder individualisierte Gutscheincodes können vom Werbetreibenden später leicht zurückverfolgt werden. Jede Paketbeilage erhält eine Kennziffer, mit der Sie später einen Einkauf optimal zuordnen können.

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1 Kommentar

  • Antworten Lucy August 1, 2021 um 9:41 pm

    In der Tat muss gut durchdacht worden sein, ob es sich für eine Firma selbst rentiert, Gutscheine oder sonstige Rabattaktionen in Form eines kleinen Papiers mit zu einer Bestellung zu legen. Auch andere Werbemöglichkeiten, wie gedruckte Kataloge müssen mühevoll gestaltet sein, damit sie den gewünschten Effekt bei potenziellen Kunden erzielen. Dies gelingt nur mit viel Kreativität und einem firmenspezifischen Erkennungswert, welcher widergespiegelt wird.

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